Journalistenpreis Heureka 2006
Journalistenpreise für Onliner sind immer noch recht selten. Manchmal liegt es aber auch an den Journalisten selbst: Beim Journalistenpreis Heureka, den das Pharma-Unternehmen Sanofi-Aventis vergibt, soll es laut einem Jury-Mitglied an Bewerbern aus dem Online-Bereich mangeln. Vielleicht werde der Preis in dieser Sparte daher bald nicht mehr ausgelobt.
Mit dem Preis sollen junge Wissenschaftsjournalisten in Deutschland gefördert werden. Auf der Website heißt es:
Entscheidendes Kriterium für die Preisvergabe ist die allgemeinverständliche journalistische Vermittlung eines aktuellen medizinisch-wissenschaftlichen Themas in einem Print- oder elektronischen Medium. Weitere Kriterien sind: Originalität der Darstellung und mediengerechte Umsetzung, wissenschaftliche Präzision, journalistische Sorgfalt und Professionalität.
Von Online-Journalisten sind “Dossiers von Autorenteams (inkl. Webdesigner/Grafiker) ausdrücklich erwünscht”. Bewerbungssschluss ist der 15.09.2006. Alle weiteren Informationen finden sich auf der Website.
Vor Risiken und Nebenwirkungen von einigen Journalistenpreisen, mahnte kürzlich das NDR-Medienmagazin Zapp, es gäbe mittlerweile “eine Inflation von Journalistenpreisen, deren Auswahlkriterien nicht immer ehrwürdig” seien, heißt es auf der Zapp-Website. Einen Überblick (März 2006) zu Journalistenpreisen gibt es beim “journalist” zum Download, PDF, 5. S., 437 KB. Im alten Layout von onlinejournalismus.de gibt es einen Beitrag zum Thema “Awards für Netzjournalisten”, der zuerst 2002 in der Zeitschrift “message” erschienen ist.



