FAZ und SZ kontra Perlentaucher
Heute geht es vor dem Landgericht Frankfurt zur Sache: Erster mündlicher Termin eines von SZ und FAZ angestrengten Prozesses gegen den Online-Feuilleuton-Überblick Perlentaucher.
FAZ und SZ, die sich gemeinsam durch ein Münchner Anwaltsbüro vertreten lassen, werfen dem Perlentaucher vor, in seinen Rezensionsnotizen zu den Buchkritiken dieser Zeitungen Urheberrechte zu verletzen. Die Klageschrift zielt darauf ab, dass der Perlentaucher eine Weiterverbreitung dieser Notizen an Internetbuchhändler unterlässt. Schadenersatzforderungen werden angedroht.
schreibt Perlentaucher (via Netzpolitik). Statt als Traffic- oder zumindest Interesse-Generator sieht man Perlentaucher hier offenbar als Konkurrenten, der auf Zeitungsinhalten basierende Informationen weiterkauft – was die Verlage möglicherweise lieber selbst machen würden.
heißt es bei der Welt weiter.Die Anwälte wollten sich vor der […] Verhandlung zu dem Vorgang nicht äußern.
Nachtrag: Die Entscheidung wird für den 23. November erwartet (Welt).



