Hype Hyperlokalität?

Ist der Bürgerjournalismus vor allem der mikro- (oder hyper-)lokalen Ebene erfolgreich, in den Gemeinden und Stadtteilen mit den nur für eine winzige Zielgruppe interessanten Themen, dort also, wo inzwischen nicht einmal mehr die WAZ hinter jedem Mülleimer einen Lokalredakteur sitzen hat? Schon vor anderthalb Jahren, als der Trend Citzen Journalism noch nicht nach Deutschland herübergeschwappt war, aber in den USA schon ganz heiß war, setzten dort viele der Projekte auf die lokale Ebene (Überblick: “Die Laien kommen”).

“Going Hyperlocal ist einer der aktuellsten Trends im sozialen Web”, schreibt Lorenz Lorenz-Meyer und verweist auf:

Placeblogger, ein zeitgemäß mit Drupal aufgesetztes Portal für ‘hyperlokale’ Nachrichtenblogger, gestartet am 1. 1. 2007. Der Fokus ist weltweit, aber nur für die USA findet sich bislang eine nennenswerte Zahl von Einträgen. Für Deutschland sinds bis dato 8. (Mag mal jemand nachhelfen?

Bei Lorenz Lorenz-Meyer gibt es noch zwei interessante US-Links zum Thema. Katja Riefler meinte seinerzeit:

Die lokale Lebenswelt ist natürlich das erste, was einem Journalisten als Lücke im Medienangebot auffällt. Hier werden wir mehr Aktivitäten sehen. Aber das ist ganz sicher nicht die einzige Ebene. […]

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