Dissonanzen bei der Readers Edition

Man muss immer etwas vorsichtig sein, solche Vorgänge aus der Außenperspektive zu beurteilen – man hat nie das ganze Bild. Aber das, was Peter Schink, Steffen Büffel, Florian Siebeck sowie Prinz Rupis Blog schildern, ist relativ gleichlautend: Die alten Moderatoren sind, bis auf wenige Ausnahmen, rausgeflogen. Der Ton der Verabschiedung nicht eben herzlich.

Hintergrund: Vor kurzem hat die Readers Edition den Besitzer gewechselt, sie gehört jetzt Michael Maier, dem ehemaligen NZ-Chefredakteur.

Dass man sich von Mitstreitern trennt, ist nun grundsätzlich nichts Verbotenes. Wenn es ehrenamtliche Mitarbeiter sind, macht aber wohl auch der Ton die Musik:

„Wir konnten nicht feststellen, dass Du mit diesen Aufgaben so gut zurecht kommst, wie es nötig wäre.“

„Zumindest warst Du mit den wenigen Aktivitäten in den letzten Wochen nur mäßig hilfreich.“ (Quelle )

Well. Die wenigen Leute, die überhaupt Zeit, Lust und Talent haben, ohne Honorar ein Projekt wie die RE dauerhaft voranzutreiben, werden es sich in Zukunft drei mal überlegen. Dabei hätte die Readers Edition einen Kick-Start und eine Neujustierung wirklich dringend nötig.

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