Soundslides / Kurzer Erfahrungsbericht

Von Fiete Stegers am 3. März 2007

Den gestern veröffentlichten kurzen Überblick über den Tag-Einsatz bei Online-Medien habe ich als animierte Bildergalerie mit Audio-Kommentar gestaltet. Zum einen, weil mir das Format sinnvoller schien als 10, 15 Screenshots untereinander abzubilden. Zum anderen einfach deshalb, weil ich nach den enthusiatischen Berichten von Fabian Mohr oder Marco Maas auch einmal das Tool Soundslides ausprobieren wollte (knapp 40 Dollar, Demo-Version läuft aber ohne Einschränkungen). Dazu nun einige Notizen.

  • Alles ist wirklich sehr einfach und selbsterklärend, das meiste funktioniert per Drag and Drop.
  • Vorsichtig, es gibt keine Undo-Funktion und kein “Save as …”
  • Zunächst Bilder auswählen, die Reihenfolge festlegen, entsprechend der Reihenfolge benennen (erleichtert Import), dann die Audiospur importieren, Standzeiten und Übergänge auf der Timeline entsprechend anpassen. Auf Export klicken, dann erstellt das Programm einen Ordner mit den entsprechenden Dateien (Bilder, Audio, index.html, swf-Datei), die nur noch hochgeladen werden muss
  • Wenn man sich zunächst ein Storyboard macht (und sich dann daran hält), sind die Bilder in Soundslides gleich in der richtigen Reihenfolge und man erspart sich einiges Hin- und Her-Geschiebe. Bilder kann man zwar nachträglich problemlos hinzufügen oder herausnehmen, dann schlagen die Änderungen aber möglicherweise auf die Timeline durch und man muss diverse andere Bilder neu ausrichten, weil sich die Übergänge verschieben. Gleiches gilt, wenn man nachträglich eine neue Ton-Spur importiert, die kürzer oder länger als die ursprüngliche ist.
  • Für Slideshows mit 10-16 Bildern ist das Tool super, darüber wird es vermutlich beim Bearbeiten unkomfortabler. Soll die Sache länger werden, die Tonspur aufwändiger oder das Timing detaillierter, ist man vermutlich mit einem Filmschnittprogramm besser bedient.
  • Standardmäßig gibt Soundslides die Galerien in einer kleinen und einer großen Variante aus , es lassen sich aber auch individuelle Größen eingeben (wie in meinem Beispiel). Dann wird statt für High-/Low-Versionen nur diese Variante erzeugt.
  • Audios können als AIF und MP3 verarbeitet werden. Bei MP3 hatte ich Qualitätsprobleme, da Soundslides die Audiospur selber noch als MP3 kodiert.
  • Schade, dass Bilder nur als JPG und nicht auch als GIF möglich sind.
  • Einige Design-Einstellungen lassen sich problemlos mit Vorschau-Funktion und durch Klicken verändern. Wer sich technisch auskennt, hat vermutlich freie Hand, was das Aussehen des Player-Fensters betrifft.

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2 Antworten zu “Soundslides / Kurzer Erfahrungsbericht”

  1. marco sagt:

    am meisten vermisse ich an der software die von dir angesprochene möglichkeit, mit mehreren tonspuren zu arbeiten. “einfache” produktionen - wie bei dir gesprochener text - oder bei mir die musik sind aber wie gesagt so schnell zusammengeklickt, dass es eine wahre freude ist. hatte noch einige andere programme (allerdings nur für den mac) ausprobiert, von denen aber keines so überzeugend war.

  2. Fiete Stegers sagt:

    Soundslides hat (in seiner jetzigen Version) allerdings auch noch gar nicht diesen Anspruch, glaube ich. Ich finde die Selbstbeschreibung sehr treffend: “For some, this wil be a frist-draft multimedia tool. For others, this will be as close to actual multimedia as they’ll ever care to get.”

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