Archivierte Einträge für

Alle Jahre wieder …

… das saisonale Reifenspecial der Continentale.

Rückschau und alle Links bei Wortfeld (mit sehr schönem “via”).

Movers & Shakers auch im Web

Es war ja irgendetwas zwischen seltsamer Arroganz und unverständlicher Blödheit, dass Vanity Fair Deutschland zum Magazinstart mit einer gigantischen Werbekampagne beglückte, die dazugehörige Website aber auch im “Web First”-Zeitalter erst etliche Wochen später starten wollte. Jetzt ist die Site online. Einige Eindrücke: Alles sehr flashig und verspielt, magazinig und eigentlich gar nicht mal schlecht. Aber Usability ist dann aber doch eher was anderes.

  • Auf den Artikelseiten werden große Flashvideos eingebunden, die an dieser prominenten Stelle tatsächlich den Text ergänzen könn(t)en. Macht sich gut beim Thema Fantastische Vier, im Fall Eva Padberg weiß man allerdings gar nicht, worüber die Frau da redet. Nervig ist vor allem, dass die Videos automatisch starten.
  • Es gibt eine “Video Cloud”: Haschmich-Spielen mit Teaser-Bildchen. Die “Fact Cloud” ist offenbar so beweglich, dass sie schon wieder verschwunden ist.
  • Standardschriftgröße in Artikeln arg klein.
  • RSS-Feeds für die einzelnen Ressorts: Längst noch nicht überall anders Standard.
  • Gala lässt grüßen: Ein Geburtstagskalender für Prominente.
  • Code-Validation: “66 Errors”
  • Bei den Blogs habe ich mich dagegen an Rainald Goetz’ Ergüsse herangetraut, über die ich schon im Heft den Kopf geschüttelt hatte. Das wiederholt sich hier. Obendrein setzt Vanity Fair hier bei der Darstellung (unfreiwillig?) auf absolute Nüchternheit: Design wie 1996.

(via Medienrauschen)

Stern.de greift nach den Sternen: Führendes Online-Magazin als Ziel

Große Pläne bei Stern.de: Die Zahl der Mitarbeiter soll von derzeit 20 in den nächsten drei Jahren verdreifacht werden. Die Hamburger möchten eine eigene Nachrichtenredaktion aufbauen. Und natürlich sollen Print- und Online-Redaktion in Zukunft auf allen Ebenen noch enger zusammenarbeiten.

Stern.de soll zum “führenden deutschen Online-Magazin” werden, bisher habe man “das enorme Potential im Internet noch nicht ausgeschöpft”, sagt “Stern”-Verlagsgeschäftsführer Ove Saffe. Mittelfristiges Ziel sei ein Wachstum der Page Impressions von derzeit rund 140 Millionen auf zirka 600 Millionen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Nachdem der “Stern” zum 1. März nach sechs Jahren bei der News-Community Stern Shortnews ausgestiegen war, soll “kurzfristig” eine neue Community starten, “so so wie es sie für den Bildbereich bereits mit Augenzeuge.de gibt.” (Wir berichteten über Augenzeuge.de.) Für den Sommer wird außerdem mit Stern-Shortlist der Start eines “ganz neuen Entertainment-Portals” angekündigt.

Etwas ausführlicher dazu Horizont.net, das seit kurzem wieder kostenlos abrufbar ist.

Der Anfang vom Ende …

… bei OnRuhr? Über die geheimnisvollen Geldgeber hörte man in der Vergangenheit ja wenig, jetzt sucht die PDF-Zeitung weitere Investoren – und kündigt an, wegen sparsamen Wirtschaftens in den nächsten Wochen “dünner” zu werden, schreibt Jens Matheuszik im Pottblog. Der taz-Lokalteil NRW sucht derweil Abonnenten, sonst droht (wieder einmal) das Aus.

Mehr über OnRuhr bei uns.

Aktualisierung 17.46 Uhr
Jens Matheuszik hat inzwischen einen weiteren Beitrag zum Thema geschrieben: “OnRuhr stoppt Zahlungen an freie Autoren”.

Die Welt steht Kopf

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“Die Welt” setzt auf Web first: Alle Nachrichten erscheinen zuerst online. Fraglich ist, ob diese kleine Revolution nicht Opfer fordert. Weiterlesen…

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