Springer kürt junge Journalisten

Von Thomas Mrazek am 18. Mai 2007

Wird onlinejournalismus.de eine “Schönwetter-Seite”? Heute veröffentlichen wir binnen weniger Tage schon zum dritten Mal etwas über prämierte Websites. Journalistenpreise sind eh nicht ganz unumstritten. Und dann auch noch ein Preis aus dem Hause Springer. Der Axel-Springer-Preis für Junge Journalisten.

Nun gut, zumindest für das Online-Genre kann ich sagen, dass die Jury kompetent besetzt war und dass ich somit gerne die Gewinner hier mitteile. Gerade im Internet können solche Preise immer wieder wichtige Wegmarken sein, für Neueinsteiger genauso wie für altgediente Recken. [Notiz an mich selbst: Wäre mal wieder angebracht, sich etwas fundierter und ausführlicher mit dem Thema zu beschäftigen.]

Lange Rede, kurzer Sinn, die Preisträger Internet:

1. Preis
Lars Abromeit
Geo.de-Dossier: Antarktis: In der Wüste der Kälte

2. Preis
Florian Güßgen
Stern.de-Reportage: Die Rebellion der Muschelgräber

Sonderpreis
Redaktionsteam von Jetzt.de

Die weiteren Preisträger (Print, Hörfunk, TV) finden sich auf der Website.

Eine Antwort zu “Springer kürt junge Journalisten”

  1. medienblogger sagt:

    In meinem Duden (VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1981) steht, das küren “wählen” bedeutet, also nicht auszeichnen. Man wählt oder feiner kürt die besten jungen Journalisten. Jedoch nicht: Springer kürt junge Journalisten. Würde ich jetzt sagen.

    Es lässt mir jetzt grade keine Ruhe, kann mal bitte ein Germanist die Überschrift checken, weil so eine Formulierung benutzt man ja häufiger.

    Tschuldigung für den Einwurf ;)

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