Preisverleihung mit Druckkostenzuschuss

Weil in letzter Zeit so viel von angeblichen Mauscheleien bei Preisverleihungen die Rede ist: Der Metablocker von politik-digital nennt beim Deutschen Multimeda Award des namensgebenden Verbandes nicht nur die Preisträger, sondern auch das Kleingedruckte:

Die Teilnahmegebühr für den DMMA beträgt je nach Zeitpunkt der Bewerbung zwischen 250 und 300 Euro. Dabei erhalten Mitglieder des Bundesverbandes Digitale Wirtschaft eine Ermäßigung von 15 Prozent. Zusätzlich müssen die Bewerber im Falle einer Nominierung oder Prämierung eintausend Euro Druckkostenzuschuss für das Jahrbuch
“Interaktive Trends/DMMA 2007″ bezahlen. Darin sollen die ausgezeichneten Multimediaangebote auf einer A4-Doppelseite vorgestellt werden. Nach Angaben des DMMA haben sich insgesamt 368 Unternehmen, Institutionen, Agenturen, Freiberufler und Studenten um den Preis beworben.

Zu den interaktiven Trends gehört offenbar, dass die Preisträger am Tag nach der Verleihung noch nicht auf der Website zu finden sind, sondern die User sie sich auf anderen Websites ersurfen müssen.

Das Verfahren war wahrscheinlich schon seit jeher so oder so ähnlich, aber vielleicht nicht nur mir bislang unbekannt.

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