“Der Westen” in der Krise
Leider fehlt mir die Zeit, mich gebührend mit diesem Thema zu beschäftigen; ich konstatiere jedoch eine kleine Krise bei “Der Westen” – die ersten IVW-Zahlen des Portals sind im Vergleich zum Vorjahr – als die einzelnen Zeitungstitel noch selbstständig im Netz agierten – sehr ernüchternd. Solide informiert darüber Robin Meyer-Lucht bei Spiegel Online “”Der Westen” kostet die WAZ Leser”, eine Spur interessanter ist der Artikel “DerWesten: Weniger als die Summe seiner Teile” von Pottblogger Jens Matheuszik, denn dort diskutiert in den Kommentaren “Der Westen”-Chefredakteurin Katharina Borchert mit einigen ihrer Kritikern.
Hilfreich zum Thema ist die Rezension von “Der Westen” durch den Medienberater Steffen Büffel in der aktuellen Ausgabe der “Drehscheibe”, einem Informationsdienst für Lokaljournalisten.
Nachtrag 15.01.08
In einem weiteren Beitrag beschäftigt sich Pottblogger und Nicht-Journalist (das ist in diesem Zusammenhang wichtig) Jens Matheuszik ausführlich mit seiner Lokalausgabe von Der Westen: “WAZ Bochum macht auf Online: Ein Samstag voller Unzulänglichkeiten”. Man muss das nicht unbedingt alles lesen, das Prinzip wird schnell klar.
Wie schwierig es andererseits für die hauptsächlich für den Print-Bereich bezahlten Redakteure ist, zusätzlich noch für das Portal Inhalte zu generieren, verdeutlicht der Kommentator Kevin (Kommentar # 10), der offenbar einer Lokalredaktion angehört. Was tun? Man kann sowohl den Der Westen- als auch den Print-Verantwortlichen nur raten, sich bald an einen Tisch zu setzen und über bessere Lösungen für alle Beteiligten nachzudenken – ansonsten droht ein crossmediales Chaos.




Bitte beachten Sie bei den Zahlenvergleichen auch, dass DerWesten eine neue Marke ist, die weder vor noch nach dem Launch von einem eigenen Printprodukt begleitet wird.