Ein Punkt macht noch nicht anonym
Die arme Frau ist geschützt. Dank der Medien. Denn sie setzen konsequent auf die Anonymisierung. Elisabeth F., die misshandelte Tochter aus dem erschreckenden Inzest-Fall in Österreich. Die TV-Stationen zum Beispiel haben sie konsequent F. genannt. So wie es sein muss.
Den Nachnamen ihres Peinigers und den Nachnamen ihrer schwer kranken 19-Jährigen Tochter haben sie allerdings in voller Länge genannt.
Update: Jetzt soll Elisabeth F. zum Schutz eine neue Identität erhalten. Zu lesen hier. Mal sehen, wann sie aufgespürt werden wird.




stern.de schreibt den Namen aus. Und Spiegel Online – wohl ein Redigierfehler – einmal mitten im Artikel auch. Was liefern denn die Agenturen?