Grimme Online Award: Grantler kommen auf ihre Kosten …
Aus Zeitgründen nur ganz kurz der Hinweis: das Adolf Grimme Institut hat heute die Nominierungen für den Grimme Online Award bekanntgegeben; zumindest so viel sei kommentiert – es ist für jeden Grantler etwas dabei: Die Berliner Blog-Mafia hat wohl wieder zugeschlagen, einige öffentlich-rechtliche Internet-Angebote (die trauen sich was, die von der Nominierungskommission) sind mit von der Partie, Spiegel Online ist auch dabei, etwas ziemlich Unfertiges (Beta, Beta) usw.
Aber zumindest finde ich auch Neues, “Nischiges”. Unter dem Strich hoffe ich, dass durch den Wettbewerb wieder Sehenswertes an die Oberfläche gekommen ist, hier finden sich die Nominierten.
Leider einmal mehr pomadig ist die Pressearbeit des Grimme Instituts: Die Pressemitteilung habe ich bis jetzt nicht erhalten; besser bedient ist man da beispielsweise mit Twitter (via Viralmythen).
Nachtrag
Um 15.36 Uhr, eine Viertelstunde nach Absenden dieses Beitrags traf die Pressemitteilung mit allen Nominierten dann doch ein. Passt schon.
Nachtrag 2
Thomas Knüwer hat zu allen nominierten Angeboten ein paar Sätze geschrieben, sein Resümee lautet: “Die Nominierungen bewegen sich zwischen erwartetem und Kann-man-nicht-böse-drüber-sein. Richtig dicke Überraschungen, Angebote, die mich staunen lassen, vermisse ich.” Siehe Beitrag: “Grimme spielt auf Nummer sicher”.
Mehr zu Nominierten bei onlinejournalismus.de:
- Der digitale Gesellschafter Video-Porträt von Netzpolitik-Macher Markus Beckedahl (April 2007)
“Das Gewicht wird sich verschieben” Zwischenbilanz des SpOn-Projekts “einestages” (Dezember 2007)