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Die Foto-Video-Kamera für Profis?


In Gesprächen mit mehreren multimedial arbeitenden Kollegen kam in den letzten Tagen immer wieder ein Thema auf: die neue digitale Spiegelreflexkamera EOS 5D Mark II von Canon. Warum, zeigt dieses Video von Vincent Laforet auf der Canon-Website eindrucksvoll.

Screenshot des Beispielvideos
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Picnic 08-Notizen: Gemeinde-IPTV, öffentlich-rechtliches YouTube und Architektur-Fansite

Logo ‘Nederland P’ | Foto: Fiete StegersDrei ganz unterschiedliche Video-Projekte aus verschiedenen Ländern wurden auf der Konferenz Picnic 08 bei Sessions des Netzwerks Citizen Media präsentiert: Klassischer Bürgerjournalismus – aber mit Unterstützung einer Telekom-Firma, dann ein Projekt des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den Niederlanden und eine Architektur-Fansite, der alle Anwesenden schließlich die besten Zukunftschancen einräumten.
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Picnic 08 in Amsterdam

Picnic 08 - Bühne (Foto: Fiete Stegers)

Nachrichtenwert nicht ganz gleich null: Die Tagung Picnic 08 in Amsterdam hat begonnen – und es ist, wie mir versprochen wurde, eine Konferenz der etwas anderen Art. Schon die Bühne (Foto) macht das vielleicht deutlich.

Medien, Manager, Künstler und andere treffen aufeinander in einer ziemlich entspannten Atmosphäre (geschätzte Krawattenquote: max. drei Prozent). Neben aufgeklapppten Laptops, Vorträgen und einem seltsamen Kunstprojekt/Spiel mit RFID-Tags sieht man auch Blechblaskapellen und einen Esel mit solarbetriebener Videokamera auf dem Rücken. Es verspricht also interessant zu werden – ein Fokus der Veranstaltung ist indes nicht erkennbar. Wenn es auch für den speziellen Themenbereich für onlinejournalismus.de gehaltvoll wird, folgen hier weitere Berichte. Morgen stehen da zwei ganz interessante Punkte an.

Die Konferenz kann man auch als Videostream verfolgen.

Esel (Foto: Fiete Stegers)

Weitere Links
im Internet:

Nachrichtenwert gleich Null

Tja, so ist das mit den Sensationen – guten wie schlechten. Eine ganz üble war heute der Amoklauf in Finnland, bei dem ein 20-Jähriger, inzwischen toter, Mann zehn Schüler erschossen hat. Dass er seine Tat vorher mit einem Internetvideo angekündigt und die Polizei in ignoriert hat, ist dabei schlimm. Dass dieses Video immer noch kursiert typisch fürs WWW.

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Online Journalism Review: Auf ein Neues!

Im Juli stellte das Online Journalism Review der Annenberg School of Communication an der University of Southern California den Betrieb ein. Zuvor war es jahrelang eine der wichtigsten Publikationen für den Onlinejournalismus gewesen, zuletzt in Blogform aber etwas ins Hintertreffen gegenüber anderen, jüngeren Websites geraten.

Jetzt tut sich beim OJR wieder etwas: Die neue Annenberg-Direktorin Geneva Overholser kündigt in einem Editorial an, dass die Publikation in veränderter Form zurück ist. Das OJR ist nun Teil des Knight Digital Media Centers, zweimal in der Woche soll es neue Beiträge geben, man setzt besonders auf die Konversation mit den Nutzern und sowie auf vier thematische Schwerpunkte:

1. Journalismus in einer “Konversationsumgebung”, in der das Publikum auch eine Stimme hat

2. Investigative Recherche im Internet-Zeitalter

3. Neue Geschäftsmodelle für den Journalismus

4. “Guerilla-marketing” für Nachrichten – SEO usw.

Weitere Links
bei onlinejournalismus.de:

Citizen- … journalism? CNN-Vizepräsidentin Grant über iReport

Susan Grant | Foto: Sebastian GerhardRichtig durchgestartet sei das Citizen-Journalism-Programm von CNN mit dem Amoklauf am Virginia-Tech-College, erzählt CNN Executive Vice Präsident Susan Grant. Weltweit strahlten Sender die Videobilder aus, die ein Student mit seinem Handy aufgenommen und auf CNNs “iReport”-Seite eingereicht hatte. Wie sich das iReport-Programm aus Sicht des Senders heute darstellt und warum explizit nicht “Journalismus” drübersteht, schildert Grant im Interview (Audio) mit onlinejournalismus.de

[Update: Jetzt auch deutsche Textversion]

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CNN: iReporter, Journalist Award (live)

Unsere alte G8-Mannschaft von Gipfelblog.de ist wieder beisammen. In den nächsten ein, zwei Stunden wird live von einer Diskussion zum Einsatz von Bürgerjournalisten bei CNN gebloggt. Susan Grant von CNN berichtet über das iReport-Programm des Senders. Abends berichten wir auch von der Preisverleihung des CNN Journalist Award (wo wir in der Kategorie Online selbst nominiert sind).

Besser Online – DJV-Tagung für Onliner am 18.10. in Hamburg

Als Vorsitzender des Fachausschuss Online im Deutschen Journalisten-Verband freue ich mich besonders, auf diese – von meinem Ausschuss veranstaltete – Tagung hinzuweisen. Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn viele unserer Leserinnen und Leser an dieser Veranstaltung teilnehmen. Es lohnt sich!

“Mehr Klicks … mehr Qualität?” lautet die Leitfrage der vierten Besser Online-Tagung, auf der am Samstag, 18. Oktober 2008, von 10 bis 17.30 Uhr in der Handelskammer Hamburg Gäste über aktuelle Internet-Themen diskutieren. Dabei sind unter anderen (Online-)Journalisten wie Stefan Niggemeier sowie die Chefredakteure Wolfgang Büchner (Spiegel Online), Manfred Hart (Bild.de), Jörg Sadrozinski (Tagesschau.de) und Jochen Wegner (Focus Online).

Auf dem Programm stehen Diskussionsrunden und acht Workshops, zu denen der Bundes-Fachausschuss Online-Journalismus des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) in Zusammenarbeit mit dem DJV-Landesverband Hamburg einlädt. Sie drehen sich um Trends, Chancen, Herausforderungen und Probleme des Internet – zum Beispiel redaktionelles Wissensmanagement per Web 2.0, sichere Recherche im Netz, Online-Videomacher, crossmediales Arbeiten und den Umgang mit Nutzungsdaten.

Am Vortag (Freitag, 17. Oktober 2008) haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, folgende Hamburger Online-Redaktionen zu besuchen: Google Deutschland (14.30 Uhr), Byte.FM (15 Uhr), Hamburg.de (15 Uhr), stern.de (15 Uhr), tagesschau.de (16 Uhr) und Spiegel Online (angefragt).

Das detaillierte Programm, ein Programm-Flyer, weitere Informationen und natürlich die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.besser-online.info. Auf Wiedersehen am 17./18.10. in Hamburg!

Relaunch beim Wall Street Journal

Nur vier Punkte:

  • Ausführlich hat sich Frank Patalong mit dem neuen WSJ.com beschäftigt. Was mir – wie ihm – gut gefällt: Leserkommentare sind mittels eines Reiters quasi auf der “Rückseite” jedes Artikels angebracht.
  • Der “Trend zur Mitte”, der jüngst nach dem Relaunch von Welt Online ausgemacht wurde, findet mit dem neuen WSJ.com zumindest ein weiteres Beispiel.
  • Statt Seitennavigation gibt es nur noch eine Topnavigation. Zählt man den Titel “The Wall Street Journal” mit, hat die Leiste schon auf der Startseite sieben Zeilen, auf Artikelseiten sieht’s ähnlich aus – das ist doch wohl zu viel des Guten.
  • W3C-Markup-Validation: 81 Errors, 63 warning(s).

(Wie immer in solchen Fällen bin ich auf das fachmännischer Urteil des Designtagebuchs gespannt. Und es wäre an der Zeit, mal wieder Startseitenschwergewichte zu überprüfen.)

Zwitschern, meistens ungehört

Spike hat gerade gekackt.

Nicht, dass das irgendwie wichtig ist. Unter anderem, weil Spike aus Einsen und Nullen besteht (denn es ist ein virtueller Hund aus dem Spiel Nintendogs). Aber auch aus journalistischer Sicht. Es ist also, um mal mit den Kommunikationswissenschaftlern zu sprechen, eine Nullmeldung. Nachrichtenwert nicht erkennbar.

Also ungefähr genau das, was Twitter so macht. Der Hype des Micropublishing im Internet, dem alle hinterher rennen und über den Nachrichten verbreitet werden. So eine Art SMS im Netz, ich twittere, also bin ich.

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