Wie Google den Journalismus verändert
Das NDR-Medienmagazin Zapp sendet heute um 23 Uhr den Beitrag “Dramatische Entwicklungen – Wie Google den Journalismus verändert”.
“Wer recherchiert, der googelt. Am 7. September 1998 ging die Suchmaschine online. Seit zehn Jahren ersetzt sie zunehmend das Redaktionsarchiv. Die Eingabezeile wird zum Briefschlitz des Journalismus. Nach Sekunden setzen die Ergebnisse den Mindeststandard der Recherche. Doch durch Google wird auch das Abschreiben leichter – der “Copy-Paste”-Journalismus nimmt zu. Und Journalisten müssen so formulieren, dass Google ihre Artikel findet – eine Suchmaschine bestimmt so die Relevanz der Themen. Google News wildert selbst im Journalismus – doch keine Redaktion wählt aus, sondern Suchalgorithmen. Zapp über eine Suchmaschine, die seit zehn Jahren den Journalismus dramatisch verändert.”
Die Wiederholungstermine im TV finden sich auf der Zapp-Website, dort gibt es wie immer ab Donnerstag auch die Videos und Texte der einzelnen Beiträge. Wenn wir schon beim Ankündigen sind: Demnächst gibt es hier einen Google-Artikel von mir aus der August-Ausgabe des “Journalist”.




Tja, Google ist so ein Ding. Man kann sehr viel damit machen, Wissen finden und es redaktionell nutzen. Aber in der Tat kann die Suchmaschine den Einsatz des Bereichs zwischen den Ohren nicht ersetzen, sondern muss es im Gegenteil sogar noch fördern. Eben weil es sich um Routinen handelt.
Ich selbst nutze Google – für die Blogsearch, für Scholar, für Booksearch und manchmal sogar die “normale” Suche. Und immer in Verbindung mit Wiki, echter = gedruckter Literatur und vor allem mit den Leuten, mit denen man spricht.
Dann kann Google hilfreich sein.
Oder vereinfacht gesagt: Denken hilft.