Archivierte Einträge für

Heise-Homestory in Bildern

Spiegel Online zeigt, wie das oft geschmähte Format Bilderstrecke eben auch eingesetzt werden kann, es aber viel zu selten wird: als intelligente Fotoreportage mit darauf abgestimmten Texten, nicht als bloße Klickmaschine mit More-of-the-same-Agenturmaterial.

Thema der Story ist das 25-jährige Bestehen der Computerzeitschrift c’t aus dem Heise-Verlag. Ich habe jetzt nicht alle 27 Bilder durchgeklickt, aber schon die ersten fangen ziemlich genau die Atmosphäre ein, die mir in den Heise-Hallen seinerzeit auch aufgefallen ist – sie würden den Blogeintrag von damals perfekt illustrieren: Heise.de / Behind the scenes (23. Juli 2006).

WAZ bald ohne dpa – und DerWesten bleich?

Welch herber Schlag für den Einheitsbrei, den die Medien in Print und Online zurzeit fahren – sofern sie denn in ihrem überregionalen Teil auf die dpa setzen. Die WAZ-Gruppe erwägt angeblich, aus dem Basisdienstvertrag mit der dpa auszuscheiden. Es soll um ein Volumen von vier Millionen Euro gehen, das der führenden deutschen Agentur flöten gehen könnte. (Fragt sich nur, womit DerWesten.de dann seine Seiten füllen würde…). Weiterlesen…

World Usability Day

Unter diesem etwas hochtrabenden Titel finden am 13. November in mehreren deutschen Städten Vorträge und Workshops statt. Das Programm in Hamburg klingt solide und auch für Onlinejournalisten interessant. In Berlin geht’s um “Usability im Web 2.0″, während in anderen Städten beispielsweise die Nutzerfreundlichkeit der Verpackungsindustrie im Fokus steht. Der Eintritt ist zumindest in Hamburg und Berlin frei.

(via P. Jebsen/DJV)

Der Westen: Mehr Video – und vor allem mehr Multimedia

Markus Hündgen | Foto: Fiete Stegers Die kryptischen, gefrustet klingenden Äußerungen im Blog von Markus Hündgen (Videoreporter beim WAZ-Portal Der Westen) haben manchen seiner Leser ratlos zurückgelassen und zu besorgten Anfragen geführt, ob er denn wirklich alles hinschmeißen wolle. Jetzt klärt Hündgen endgültig auf:

Ich bleibe diesem Laden treu. Mein Aufgabenfeld wird (bzw. hat sich schon) drastisch ändern. Als Ressortleiter (oder nennt man das jetzt Head of Video) werde ich das tägliche Drehgeschäft für mich auf ein Minimum zurückfahren müssen. Stattdessen darf ich einige meiner Herzensprojekte in die Realität überführen.

Das bedeute für Der Westen: mehr Video – aber vor allem dessen bessere Integration mit den anderen Bestandteilen der Website – richtiges Multimedia schwebt Hündgen vor. Trotz gemischter Erfahrungen mit großen Ankündigungen bei Der Westen verspricht er: “Es wird sich in den nächsten Monaten mehr als nur ein bisschen verändern.”

Mehr über Markus Hündgen in der Oktober-Ausgabe des (gedruckten) Magazins Insight sowie demnächst bei onlinejournalismus.de.

Weitere Links:

“Schlechter Online”

Den Abschlussvortrag von Stefan Niggemeier zu der von mir mit organisierten DJV-Veranstaltung “Besser Online” gibt es jetzt auch online unter dem bezeichnenden Titel “Schlechter Online”. Ein ganz anderes Resümee der Veranstaltung zieht der Pressesprecher des DJVs, der den Saal vor Niggemeiers gut halbstündigem Vortrag verließ, was soll ich – als Vorsitzender des Fachausschuss Online im DJV – dazu noch sagen? Puh, zum Glück sind am Samstag, fast gleichzeitig zu unserer Tagung, beim Bundesligaspiel zwischen Werder und dem BVB offenbar alle Journalisten – und ich vermute mal, auch die Pressesprecher beider Vereine – bis zum Spielende geblieben … (-;

Einen herzlichen Dank auch an dieser Stelle an alle Beteiligten, die Besser Online möglich gemacht und mitgeholfen haben! Aus meiner Sicht war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die mir großen Spaß gemacht hat; ich hoffe, es war für die Besucher ebenso. Materialien und Bilder zu dieser Veranstaltung werden nach und nach unter www.besser-online.info publiziert. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder diese Tagung geben wird, als eventueller Veranstaltungsort ist übrigens München vorgesehen. Sorry, dass ich hier so tröpfchenweise blogge, ich sitze gerade im Zug.

Weitere Links:
Dokumentation auf dem DJV Weblog zu Besser Online, online seit 03.11.2008

Ohne Worte: Matussek-Fanshop

Matussek-Fanshop bei Spiegel Online (Screenshot)

Screenshot des SpOn-Shops

Rundfunkstaatsvertrag, nächste Runde

Auf ihrer Sitzung vom 22. bis 24. Oktober werden die Ministerpräsidenten den Entwurf des zwölften Rundfunkänderungsstaatsvertrags beschließen. Ein Zungenbrecher für ein schwieriges Thema, das der Erklärung bedarf. Es geht vor allem um die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Onlineangebote.

schreibt der WDR* und stellt noch einmal – auch für Laien verständlich – seine Sicht der Dinge dar. Die Gegenseite, also der private Rundfunkanbieterverband VPRT, hat ebenfalls eine aktuelle Stellungnahme veröffentlicht.

Der derzeit diskutierte Entwurf des Rundfunkänderungsstaatvertrages findet sich als PDF bei der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz.

* für den ich auch unter anderem arbeite

sz.de: Dittsche ist wieder da – und nicht allein

sueddeutsche.de recycelt in ihrem (schwachen) Bericht zum Thema eine diskussionswürdige Kult-Klickstrecke – das nennen ich Chuzpe. Aber gewissene selbstironische Tendenzen waren bei den Folter-Bildstrecken aus München ja schon zuvor zu bemerken.

Weitere Links
… bei onlinejournalismus.de

Geoblocking umgehen?

Gibt es eigentlich Tools, mit denen sich Geoblocking-Technologien umgehen lassen bzw. eine falsche Geolocation vorgespiegelt wird, so dass man z. B. nur für bestimmte Regionen angebotene Streams wie bei BBCs iPlayer oder Hulu aus den USA schauen kann?

Wenn nicht, wie könnten sie funktionieren und wann werden sie kommen? Ähnlich wie Anonymisierungsdienste oder über Proxies?

Forschungsprojekt zur Internetnutzung von sueddeutsche.de

Ein Studentin bat uns folgenden Hinweis zu veröffentlichen:

“Für mein wissenschaftliches Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität München suche ich Personen ab 18 Jahren, die an einer Untersuchung zum Thema “Motive für die Nutzung des Internetangebots der Süddeutschen Zeitung” teilnehmen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass sie regelmäßig das Angebot von sueddeutsche.de nutzen.

Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, warum sueddeutsche.de genutzt wird und wie sich diese Motive von den Motiven des Zeitungslesers unterscheiden. Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, möchte ich beispielsweise erfahren, welche Inhalte von sueddeutsche.de Sie nutzen und zu welchen Gelegenheiten Sie dies tun. Aus diesem Grund sollen am Institut für Kommunikationswissenschaft in München Gruppendiskussionen durchgeführt werden. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, nach München zu kommen, werden alternativ auch Online-Gruppendiskussionen per Skype durchgeführt. Eine Gruppendiskussion wird voraussichtlich 90 Minuten dauern.

Falls Sie allgemeine Fragen zum Forschungsprojekt haben, können Sie sich gerne jederzeit an die Leiter der Untersuchung wenden. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie bereit wären, an einer Gruppendiskussion teilzunehmen und mein Forschungsprojekt zu unterstützen. Bitte wenden Sie sich hierzu an mich persönlich (E-Mail: Ju.Weiss@campus.lmu.de; Tel.:0151/56904227).

Ludwigs-Maximilians-Universität München
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Prof. Dr. Michael Meyen & Senta Pfaff-Rüdiger
Oettingenstraße 67
80538 München
E-Mail: pfaff@ifkw.lmu.de
Tel.: 089/21809419″

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