Nichterschienen – neue Website für Schubladentexte

Auch im Zeitalter des so genannten Web 2.0 kommt es vor, dass Texte einfach nicht erscheinen oder vielleicht auf wenig besuchten Blogs ihr Dasein fristen. Das nichtkommerzielle Angebot „Nichterschienen“ (www.nicht-erschienen.de) möchte da helfen:

„Es gibt zahlreiche Gründe, warum ein Artikel nicht erscheint, obwohl er lesenswert ist. Auf Nichterschienen.de können Autoren Texte veröffentlichen, die sie schweren Herzens in der Schublade deponiert haben. Und Leser erfahren, was sie in den Zeitungen und Magazinen nicht lesen konnten.“

Am Ende der Texte steht jeweils noch die Begründung „Nicht erschienen, weil: …“. Freilich hegt man wohl die Hoffnung, dass die Texte und Bilder vielleicht doch noch einen zahlenden Abnehmer finden. Zumindest könnte die Website für freie Journalisten ein gutes Schaufenster darstellen. Ein wenig schade ist, dass nicht kommentiert werden kann, das gehört für mich – Intention hin oder her – einfach dazu. Trotzdem wünsche ich diesem, von der Münchner Journalistin Tanja Schwarzenbach initiierten Projekt viel Erfolg.

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