BBC erlaubt Einbetten von Videos in andere Websites
Dem Blog-Eintrag von John O’Donovan, dem zuständigen Chief Technical Architect der BBC, ist eigentlich nichts hinzuzufügen: “Dass wir damit angefangen haben, Videos auf der BBC-News-Site in den Artikeltext einzubinden, erscheint einem nun schon ziemlich lange her zu sein.” Das ist es nicht, aber inzwischen “käme einem irgendeine andere Darstellungsweise der Videos seltsam vor”, schreibt O’Donovan weiter. “Eine offene Frage war, wann und wie wir Nutzern die Möglichkeit bieten, Videos auch in externe Sites einzubetten.”
Jetzt ist es dank modifiziertem Flash-Player möglich – zunächst mit Videos aus der Technology-Rubrik, weitere sollen folgen. Einige Inhalte könnten allerdings nicht für Nutzer aus dem Ausland zugänglich gemacht werden.
In Deutschland sind Onlinemedien, insbesondere die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender, bislang äußerst zurückhaltend mit Embed-Funktionen – obwohl diese es ja erlauben würden, dass ihre Inhalte durch die dezentrale Distriubtion wahrscheinlich ein erheblich größeres Publikum erreichen könnten. Das zeigen beispielsweise Erfahrungen des Elektrischen Reporters.
Weitere Links
… bei onlinejournalismus.de:
- ARD startet eigenen YouTube-Kanal – allerdings ohne Embed-Funktion.
- Debatte um die BBC: Das machen die Briten anders. Im Rahmen dieser Kampagne wurde die Embed-Funktion schon mal gestestet.
… im übrigen Internet:
- Medienlese.com Video-Embedding in Deutschland.
- Guardian: Guardian startet offene Content-Schnittstelle




Man könnte argwöhnen, den öffentlich-rechtlichen Medien in Deutschland ginge es nicht um ihren Bildungsauftrag, wenn man zum Beispiel das Versperren gegenüber dem Einbinden ihrer Inhalte betrachtet. Kennt jmd. klare Aussagen dazu seitens der Öff.-Rechtl.?
Btw.: Der Link zum elektrischen Reporter ist falsch.