re:publica - noch ohne Fazit

Von Fiete Stegers am 2. April 2009

John Kelly auf der re:publica 2009 | Foto: Fiete Stegers

Einen Bericht vom ersten re:publica-Tag habe ich für tagesschau.de geschrieben. Mal schauen, was heute und morgen noch bringen werden. Bezeichnend ist auf jeden Fall, dass sich eine Menge der Begleitkommunikation auf Twitter verlagert. Erfrischend war mit dem “Twitter-Wall”, auf dem während einer erschreckend wenig vorwärts gewandten Diskussion zum Thema Medienwandel beißende Kommentare aus dem Publikum hinter dem Diskussionspodium erschienen. Andererseits hat das auch zur Folge, dass der Newsaggregator Rivva noch kaum Blog-Artikel zur Konferenz präsentiert. Recht ausführlich berichten dagegen die großen Medien (siehe Google News).

Nachtrag:
Lesenswert ist der Beitrag von Don Dahlmann (der hier gerade während des wahrscheinlich guten, aber leider abgelesenen Vortrags von Peter Glaser ein wenig gelangweilt im hinteren Teil des Raumes herumsteht). Glasers Vortragstext findet sich hier.

4 Antworten zu “re:publica - noch ohne Fazit”

  1. Thomas Mrazek sagt:

    Wer noch ein paar kritische Stimmen lesen will: Natürlich Don Alphonso in der Blogbar: “Die Shifttaste hilft nicht bei alten Männern”, oder Fefes Blog: “Draußen geht die Welt unter und in Berlin treffen sich die belanglosen Labertaschen zum gemeinsamen Synchron-Twitter-Wichsen mit eigener Flickr-Group?”.

    Schade, dass ich aus Zeitgründen nicht teilnehmen konnte, aber andererseits habe ich auch das gute Gefühl nichts verpasst zu haben.

    Fietes Überschrift bei Tagesschau.de, “Die digitale Avantgarde in Berlin”, halte ich für unsachlich und unpassend.

  2. Fiete Stegers sagt:

    Es gab da ein kleines Überschriften-Problem und da kann es da schon treffender sein. Aber unsachlich? Erklär mal.

  3. Thomas Mrazek sagt:

    @Fiete: Unsachlich erscheint mir die Überschrift, weil sie sehr positiv wertend ist - “Die digitale Avantgarde”! Im Interview hast Du es besser und sachlicher vermittelt.

  4. Fiete Stegers sagt:

    “Early Adopters unter sich” wäre aber zu speziell gewesen. “Blogger im Revue-Theater” auch nicht das wahre. Aber jetzt ist der Artikel eh schon von gestern … ;-)

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