re:publica: Kleine (persönliche) Nachlese

Podium auf der re:publica | Foto: Fiete Stegers

Die re:publica 2009 ist vorbei. Meine enttäuschte getwitterte Kritik an einer durch Panelgäste und Publikumsfragen gleichermaßen unergiebigen Diskussion zum Thema Medienwandel ist hier und da zitiert worden.

Auch Bloggerin und Journalistin Lisa Frank beschwert sich, es würden „… in Panels und Diskussionsrunden Dinge erklärt, von denen ich dachte, die seien Grundvoraussetzungen, um an dieser Veranstaltung teilzunehmen. Wenn es eine halbe Stunde für Microblogging und Großstadtnomaden gibt und dann erst einmal zehn Minuten Twitter sowie Handykameras erklärt werden, frage ich mich doch, wen erwartet man eigentlich als Publikum?“ Sie fragt sich „für wen diese Veranstaltung eigentlich gemacht ist?“

Screenshot ARD Teletext Den Spagat zwischen den Ansprüchen von Experten (in ihrem Teilgebiet, das auf der re:publica nur eines von vielen sein kann) einerseits und relativen Neulingen andererseits, die auch den Veranstaltern der Konfernez bewusst ist, habe ich auch in meiner Kolumne für Dnews aufgegriffen, ebenso wie die überzogenen Ansprüchen mancher Kritiker: „Wie relevant ist die re:publica?“

Wenn die Nennung durch die Kollegen des ARD-Videotexts ein Kriterium ist: Das hat die Konferenz schon mal erreicht.

P.S.: „Wie relevant ist die re:publica? Offenbar relevant genug, dass quasi jeder einen Beitrag mit dieser Fragestellung zu bringen scheint.“ (Nathanael)

Weitere Links
… im sonstigen Internet:

  • Lisa Frank hat auch noch ein Fazit für die taz geschrieben, fühlt sich aber falsch redigiert.
  • Thomas Knüwer über die Parallelwelt re:publica (mit einem perfekten aber überspringbaren Beispiel am Anfang, einem in jedem Fall überflüssigen Mittelteil und ernsthaften Betrachtungen am Ende seines Eintrags)
  • „Blog Kommunikation“ verlinkt diverse Blog-Kommentare zur Veranstaltung
  • Ulrike Langer über die „Dauerschleife der Bloglandschaft“ und uninspirierende Fragen aus dem Publikum.
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