Medienlese: 2000 Euro Spenden in drei Tagen
Von Fiete Stegers am 28. April 20092000 Euro Spenden in drei Tagen, um wenigstens das Einstellen der ausgewählten Link-Schau “6 vor 9″ des todgeweihten Blogs Medienlese.com zu bewahren - das klingt erst mal nach viel. Als Arbeitslohn für den Rubrik-Betreuer bis Oktober allerdings nach wenig.
Ich sehe hier keine Rettung, sondern nur eine Gnadenfrist. Wenn die Rubrik überleben will, muss sie wahrscheinlich bei einem solventeren Online-Medien unterkriechen. Ein Geschäftsmodell, dass aus einer Mischung aus Betteln und Erpressen der Nutzer beruht, kann sich auf Dauer außer der taz niemand leisten …
Upload sieht das Beispiel hingegen in seiner Analyse optimistischer.
(Via Medienrauschen.de )
Update 29.04.2009
medienlese.com: “Erfolgreiche Spendenaktion: “6 vor 9″ wird weitergeführt”
28. April 2009 um 15:19
“(…) das klingt erst mal nach viel. Als Arbeitslohn für den Rubrik-Betreuer bis Oktober allerdings nach wenig.”
Es steht auch in der Projektbeschreibung bei Betterplace - die 2000 Euro sind nicht der gesamte Lohn: “Wenn wirklich 2000 Euro zusammen kommen, egal von wieviel Personen gespendet, legen wir den Rest drauf und stellen den Weiterbetrieb von «6 vor 9» durch Ronnie Grob für ein halbes Jahr sicher, also bis Ende Oktober 2009.”
28. April 2009 um 18:11
Schön für die Beteiligten (und danke für die Information).
Aber in der allgemeinen Euphorie sollte man eben nicht vergessen, dass man nicht mal eben so einen Arbeitsplatz rettet.