Archivierte Einträge für

Bilderrätsel bei n-tv.de

n-tv.de wurde ja schon mehrmals in der Kategorie: “Super Symbolfotos” bei Stefan Niggemeier gewürdigt.

Nach dem Relaunch ihrer Website scheint die Redaktion vor allem auf Kryptik zu setzen – vermutlich, um Klickanreize zu setzen. Fühlt man sich angesichts der Schneckennahaufnahme nicht sofort animiert, die DAX-Meldung zu lesen? Und will man nicht unbedingt wissen, was sich hinter dem zackigen Etwas unten links verbirgt (eine überflutete Straße womöglich)? Und warum gleicht Tysons Tochter ihrem Vater bis aufs Ha… das Gesichtstattoo? (Zur Beruhigung: Nein, es wurde keine Strangulation des Mädchens live im Kabelfernsehen übertragen.)

Screenshot der Startseite von n-tv.de (Ausschnitt)

Gleich zwei Fotos auf der Seite kamen mir außerdem etwas verzerrt vor …

So viel Geld gibt’s: VG-Wort-Sonderausschüttung Internet

Wie die VG Wort mitteilt, stehen die Quoten für die Ausschüttung für Internettexte 2008 fest:

  • Beiträge zu denen im Jahr 2008 1500 bis 2999 Sessions gezählt wurden, erhalten eine Vergütung von € 30.00
  • Beiträge zu denen im Jahr min. 3000 Sessions gezählt wurden, erhalten eine Vergütung von € 40.00
  • Pro Urheber, der Meldungen zur Sonderausschüttung 2008 eingereicht hat wird ein Sockelbetrag von € 12.00 ausgeschüttet. Pro gemeldetem Text erhält jeder Urheber einen Betrag von € 3.00

Die Beträge der normalen Ausschüttung werden zwischen Urheber und Verlag/Organisation geteilt, es sei denn, die Texte stehen auf der Seite des Urhebers selbst. Mehr Informationen auf der Homepage der VG Wort.

Weitere Links
… bei onlinejournalismus.de

Auch alles licht und grau bei n-tv

Hauptnavigation n-tv.de (Screenshot) title=

n-tv hat eine neue Website. Die Versprechen: mehr Nutzerfreundlichkeit, ein modernes Äußeres und optische Verzahnung mit dem Fernsehen. Und das Ergebnis? Weiterlesen…

Wie nutzen Sie Soziale Netzwerke?

Für die Zeitschrift “Message” arbeite ich an einem Artikel zum Thema Soziale Netzwerke und Journalismus. Hierzu würde ich gerne Ihre Meinung hören (sofern Sie als Journalist tätig sind).

  • Wie nutzen Sie Soziale Netzwerke (wie etwa StudiVZ, Facebook, Xing, aber auch Twitter) für Ihre Arbeit (es muss sich nicht auf Recherche reduzieren)?
  • Was für Erfahrungen haben Sie damit gemacht?
  • Sind Sie selbst in Sozialen Netzwerken registriert und aktiv (es ist ja für das journalistische Arbeiten mit diesen Angeboten nicht zwingend notwendig Mitglied zu sein respektive überhaupt nicht möglich überall dabei zu sein)?

Antworten bitte per E-Mail an:
kontakt(at)thomas-mrazek.de
Gegebenenfalls hake ich noch mal nach. Der Artikel wird später hier veröffentlicht. Vielen Dank schon mal.

Wie Journalisten diese Netzwerke besser nicht nutzen sollten, ist im Artikel “Deckname Moser” nachzulesen.

“Lernt die Kultur kennen!”

Regina McCombs | Foto: Fiete Stegers

Journalisten müssen die “Kultur” von Social Media verstehen und diese Techniken selbst ausprobieren, meint Regina McCombs im Audio-Interview mit onlinejournalismus.de

Sie ist Journalismus-Ausbilderin am Poynter Institute in Florida. Zuvor arbeitete sie bei einem lokalen Fernsehsender in Minneapolis und als verantwortliche Video- und Multimediaredakteurin bei der Minneapolis Star Tribune.

Insbesondere für thematische spezialisierte Journalisten sei es unverzichtbar, Social Media zu ihrem Fachgebiet zu verfolgen, sagt McCombs. Aber auch alle anderen sollten sich damit beschäftigten. “Auch wenn gerade erst herausfinden, wie wir die Anwendungen als Journalisten verwenden sollten und was wir nicht tun sollten – zum Beispiel nicht von einer Beerdigung zu twittern.”


Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.


Interview in englischer Sprache [MP3, 9'49 min, 9 MB, Download]

Woher Journalisten angesichts ihrer bisherigen Arbeitsbelastung die Zeit nehmen soll, nebenher mit Social Media zu experimentieren – dafür hat Combs leider auch keinen Tipp. Angesichts der Wirtschaftskrise und Angst vor Jobverlust sei die Bereitschaft dazu aber auch bei Skeptikern gestiegen.

Weitere Links
… im übrigen Internet:

Umfangreiche Studie zum Online-Journalismus

“Ein Twitter-Beitrag, der maximal 140 Zeichen lang sein darf, ist in Sekundenschnelle getippt und veröffentlicht. Dieses Buch ist genau das Gegenteil dazu: Es hat nicht nur viele Seiten, sondern auch eine lange Vorgeschichte”, heißt es im Vorwort zum eben erschienenen Werk “Journalismus im Internet. Profession – Partizipation – Technisierung”, herausgegeben von Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk und Melanie Rischke.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse liefern die Herausgeber in der Ausgabe 4/2009 der “Media Perspektiven” (PDF, 15 S., 160 kb):

“Wie wandeln sich Journalismus und aktuelle Öffentlichkeit, wenn sich mit dem Internet die medialen Randbedingungen ändern? Diese Frage stand im Mittelpunkt des DFG-Forschungsprojekts „Vermittlungsakteure, -strukturen und -leistungen der aktuellen Internetöffentlichkeit“, das am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität durchgeführt worden ist (2006 bis 2008). Im Folgenden werden ausgewählte Ergebnisse des Projekts vorgestellt.”

Das “SZ Magazin” fragt “Wozu Zeitung?”

Die morgige Ausgabe des “Süddeutsche Zeitung Magazins” widmet sich dem Thema “Wozu Zeitung?” – “Das Internet macht Druck, die Auflagen schrumpfen, die Einnahmen sinken: Die klassischen Medien müssen sich der größten Sinnkrise ihrer Geschichte stellen. Ein Heft über den Umbruch einer Branche. Von A bis Z”. Online gibt es das Ganze schon heute.

Inhaltlich mit dem Heft auseinandergesetzt haben sich bereits die Darmstädter Journalistikprofessoren Klaus Meier: “Wie man journalistisch mit der Frage „Wozu Zeitung?“ umgeht: Fünf Tipps anhand des SZ-Magazins vom 8. Mai” und Thomas Pleil: “Die SZ auf dem PR-Trip”.

Nachtrag #1
Stefan Niggemeiers Blog-Beitrag “Schöner sterben mit dem „SZ-Magazin”” weist auf erhebliche Mängel in einem der angebotenen Artikel hin.

Nachtrag #2

Gut gemacht auf der Website des “SZ Magazins”: Dort gibt es eine Übersichtsseite, auf der die Diskussionen zu den Heftartikeln dokumentiert werden. Die Artikel wurden verschiedenen Ausbildungsinstitutionen, Blogs und Websites angeboten (uns leider nicht, vielleicht waren die Sueddeutsche.de-Macher von unserer stets dezent geäußerten Kritik über ihre Website nicht angetan – keine Ahnung).

Nachtrag #3
Bei uns gibt es eine längere Fassung des Textes von Stephan Weichert und Leif Kramp zu den acht Problemen der Zeitungen.

Konferenz-Twitterei: Was bringt’s?

Nein, ich habe es noch nie getan, von einer Konferenz zu twittern und habe es auch nicht vor. Ich rezipiere solche Beiträge zumeist sporadisch. Allerdings frage ich mich zunehmend nach dem Sinn und Unsinn solchen Publizierens – wem bringt das was? Den Twitternden selbst, den Teilnehmern, den Lesern im Lande an den Empfangsgeräten; den Veranstaltern, den Akteuren (Menschen, Marken), deren Namen immer wieder kursieren, den Anbietern von Mobilgeräten? Ist es nur noch mehr Rauschen?

gckl schrieb bei Twitter eine gute Antwort: “Das Kongressgezwitscher scheint ein diffuses Zugehörigkeitsgefühl zu fördern.” Geben Sie auch Ihre 140 Zeichen oder gerne mehr hinzu …

Aktuelle Beispiele: #next09 oder hier: Medientreffpunkt.

Das Thema wäre übrigens auch ein – wie ich finde – dankbarer Gegenstand einer wissenschaftlichen Arbeit.

Mehr zu Twitter hier bei Onlinejournalismus.de und bei Delicious.

Axel-Springer-Preis für junge Journalisten: Vorbildliches aus dem Netz

Auch wenn der folgende Text aus Zeitgründen nur reinkopiert ist – wir gratulieren herzlich und verweisen gerne auf diese vorbildlichen Internet-Beiträge, die heute mit dem Axel-Springer-Preis für junge Journalisten ausgezeichnet wurden. Weitere Informationen und die Preisträger der weiteren Kategorien Fernsehen, Hörfunk und Print finden Sie unter: www.axel-springer-akademie.de/axel-springer-preis.html

1. Preis
Sebastian Christ

„Die Folgen der Entvölkerung“
1. September 2008
stern.de

2. Preis
Team 4 der Axel Springer Akademie

„Machtmaschine“
25. November 2008
macht-maschine.de

3. Preis
Patrick Gensing


„Piratenpartei statt SPD: Die NPD auf dem Weg zur Regionalpartei“

Januar 2008
npd-blog.info

Für “Herausragende Leistungen” werden erwähnt:

Bernhard Böth, faz.net (siehe hierzu Journalismus-Darmstadt.de: “Diplomarbeit mit Axel-Springer-Preis ausgezeichnet”)
Georg Döller, zdf.de

Nachtrag
Über die mißlungene Preisverleihung im Netz berichtet Peer Schader in seinem Blog Medienpiraten.

Abendblatt-Relaunch

Die überarbeitete Website des Hamburger Abendblatt wird bei Wortfeld unter die Lupe genommen – mit Schwerpunkt auf Design und die Einbindung von (Google-)Karten. Das Design Tagebuch widmet sich ebenfalls optischen sowie markentechnischen Aspekten.

 1 2 »


onlinejournalismus.de beobachtet die Entwicklung des Journalismus im Internet.

onlinejournalismus.de wird mit WordPress betrieben (Theme: Modern Clix von Rodrigo Galindez).