Konferenz-Twitterei: Was bringt’s?
Nein, ich habe es noch nie getan, von einer Konferenz zu twittern und habe es auch nicht vor. Ich rezipiere solche Beiträge zumeist sporadisch. Allerdings frage ich mich zunehmend nach dem Sinn und Unsinn solchen Publizierens – wem bringt das was? Den Twitternden selbst, den Teilnehmern, den Lesern im Lande an den Empfangsgeräten; den Veranstaltern, den Akteuren (Menschen, Marken), deren Namen immer wieder kursieren, den Anbietern von Mobilgeräten? Ist es nur noch mehr Rauschen?
gckl schrieb bei Twitter eine gute Antwort: “Das Kongressgezwitscher scheint ein diffuses Zugehörigkeitsgefühl zu fördern.” Geben Sie auch Ihre 140 Zeichen oder gerne mehr hinzu …
Aktuelle Beispiele: #next09 oder hier: Medientreffpunkt.
Das Thema wäre übrigens auch ein – wie ich finde – dankbarer Gegenstand einer wissenschaftlichen Arbeit.
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Meine persönliche Antwort: Twitter ist für Konferenzteilnehmer der einfachste Backchannel, es hilft beim Feststellen, wer noch auf der Konferenz ist, dient zum Austauschen von Links zur Konferenz, selbstverständlich auch zum Loben und Lästern – all das funktioniert, wenn genügend Twitternutzer da sind. Als Liveticker für Außenstehende finde ich Twitter dagegen ungeeignet, und ich habe volles Verständnis für alle, die während twitterlastiger Konferenzen genervt sind. Meine persönliche Lösung ist derzeit filttr.com, ein webbasierter Twitterclient, der Inhalte z.B. mit bestimmten Hashtags (beispielsweise #next09, #dsds, #tatort oder #bvb) herausfiltert.