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	<title>Kommentare zu: Gastbeitrag: Die Dummheit der Zeitungsmacher</title>
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		<title>Von: lebenskunst</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-72026</link>
		<dc:creator>lebenskunst</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 10:52:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sch&#246;ner Ausblick, der teilweise schon eingetreten ist, gibt es hier: http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sch&#246;ner Ausblick, der teilweise schon eingetreten ist, gibt es hier: <a href="http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html" rel="nofollow">http://media.aperto.de/google_epic2015_de.html</a></p>
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		<title>Von: Torsten</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-72019</link>
		<dc:creator>Torsten</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 07:48:30 +0000</pubDate>
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		<description>Als gelegentlicher Leser Eurer Site kann ich auch nur sagen: Viel vermeintliche Weisheit f&#252;r ein doch junges Alter. Vorwagen ist gut, aber hier: eindeutig zu weit geschossen, vor allem als &quot;Gastbeitrag&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als gelegentlicher Leser Eurer Site kann ich auch nur sagen: Viel vermeintliche Weisheit f&#252;r ein doch junges Alter. Vorwagen ist gut, aber hier: eindeutig zu weit geschossen, vor allem als &#8220;Gastbeitrag&#8221;.</p>
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		<title>Von: Julia</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71691</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 20:36:17 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Es ist nicht meine Meinung, dass Internetjournalisten prim&#228;r Agenturmeldugen online stellen, sondern es ist faktisch so.&quot;

Als Online-Journalistin wehre ich mich dann aber doch gegen die Anschuldigung...! Wie kommt der Herr Autor darauf? Sicherlich ist es ein wichtiger Bestandteil der Arbeit - aber nicht der einzige! Bei uns zumindest geh&#246;rt es durchaus noch zum Alltag, eigenen Content zu produzieren. 

Wieviele Redaktionen hast du denn schon von innen gesehen? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Es ist nicht meine Meinung, dass Internetjournalisten prim&#228;r Agenturmeldugen online stellen, sondern es ist faktisch so.&#8221;</p>
<p>Als Online-Journalistin wehre ich mich dann aber doch gegen die Anschuldigung&#8230;! Wie kommt der Herr Autor darauf? Sicherlich ist es ein wichtiger Bestandteil der Arbeit &#8211; aber nicht der einzige! Bei uns zumindest geh&#246;rt es durchaus noch zum Alltag, eigenen Content zu produzieren. </p>
<p>Wieviele Redaktionen hast du denn schon von innen gesehen? Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer!</p>
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	<item>
		<title>Von: Martin</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71683</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 19:49:36 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt m.E. in Regionalzeitungen in der Tat zu viel Anlass- und Polizeiberichterstattung. Die Zeitungen m&#252;ssten eigentlich auf Geschichten setzen, die kritisch geschrieben und nirgendwo sonst zu bekommen sind. Dennoch ist der o.s. Beitrag etwas undifferenziert und pauschal gehalten, da mehrere Beobachtungen/Effekte vermischt werden: &#246;konomische, publizistische und soziale. Zu den sozialen geh&#246;rt bspw., dass sich die redaktionellen Mitarbeiter leider durch Veranlassung der Chefredaktion /Verlagsleitung oft genug gezwungen sehen, Texte &#252;ber nichtige Anl&#228;sse in der Gemeinde zu schreiben, nur damit sich die betreffenden B&#252;rger in der Zeitung wiederfinden. Das ist aber kein publizistisches Modell mehr. Richtig ist: Die mittleren und kleinen Verlage sind in der Defensive. Was  schon heute verlagsunabh&#228;ngig so alles im Web m&#246;glich ist: http://www.martin-welker.de/wp/?p=311</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt m.E. in Regionalzeitungen in der Tat zu viel Anlass- und Polizeiberichterstattung. Die Zeitungen m&#252;ssten eigentlich auf Geschichten setzen, die kritisch geschrieben und nirgendwo sonst zu bekommen sind. Dennoch ist der o.s. Beitrag etwas undifferenziert und pauschal gehalten, da mehrere Beobachtungen/Effekte vermischt werden: &#246;konomische, publizistische und soziale. Zu den sozialen geh&#246;rt bspw., dass sich die redaktionellen Mitarbeiter leider durch Veranlassung der Chefredaktion /Verlagsleitung oft genug gezwungen sehen, Texte &#252;ber nichtige Anl&#228;sse in der Gemeinde zu schreiben, nur damit sich die betreffenden B&#252;rger in der Zeitung wiederfinden. Das ist aber kein publizistisches Modell mehr. Richtig ist: Die mittleren und kleinen Verlage sind in der Defensive. Was  schon heute verlagsunabh&#228;ngig so alles im Web m&#246;glich ist: <a href="http://www.martin-welker.de/wp/?p=311" rel="nofollow">http://www.martin-welker.de/wp/?p=311</a></p>
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	<item>
		<title>Von: Dieter Hoogestraat</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71434</link>
		<dc:creator>Dieter Hoogestraat</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2009 11:45:48 +0000</pubDate>
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		<description>@lohnschreiber: Was du beschreibst, gilt doch f&#252;r alle Redaktionen und schlie&#223;t nahtlos bei dem an, was Gastautor Jan S&#246;fjer festgestellt hat: Ein bisschen Zackzack, m&#246;glichst niedrige Kosten und schon ist die Qualit&#228;t dahin –  egal, ob Print oder Online.

Wie soll es auch anders ein, wenn Zeitungsverleger von ihren Abonnenten f&#252;r Produkte Geld haben m&#246;chten, deren Inhalte sie im Netz f&#252;r Null verschleudern. 

Angesichts dieser Situation mag ich kaum detailliert &#252;ber die Aufgaben von Onlinejournalisten nachdenken. Ich kriege als Freischaffender schlicht kalte F&#252;&#223;e, weil meine Abnehmer sich vor lauter Hilflosigkeit gegen&#252;ber den elektronischen Medien kurzerhand selbst erledigen. 

Kaum wundert es mich noch, wenn fest angestellte Mitarbeiter mit blassen Gesichtern, Honorare von 13 Cent/Zeile oder 5 Euro/Foto sowie der Kampf um Urheberrechte f&#252;r das, was man im Vorbeigehen „mal eben schnell zusammenw&#252;rfeln kann“, da zum alternativtauglichen Gesch&#228;ftsmodell werden. 

---------------------

Am Freitag wurde das Wattenmeer von der Unesco zum Weltnaturerbe erkl&#228;rt. Von den neun Tageszeitungen, die auf der ostfriesischen Halbinsel erscheinen, von wo ich schreibe, konnte ich vier ohne gr&#246;&#223;eren Aufwand finden. Was Jan &#252;ber die Situation in den Lokalredaktionen  schreibt, fand ich f&#252;r mich selbst bei einem Thema dieser Tragweite vollends best&#228;tigt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@lohnschreiber: Was du beschreibst, gilt doch f&#252;r alle Redaktionen und schlie&#223;t nahtlos bei dem an, was Gastautor Jan S&#246;fjer festgestellt hat: Ein bisschen Zackzack, m&#246;glichst niedrige Kosten und schon ist die Qualit&#228;t dahin –  egal, ob Print oder Online.</p>
<p>Wie soll es auch anders ein, wenn Zeitungsverleger von ihren Abonnenten f&#252;r Produkte Geld haben m&#246;chten, deren Inhalte sie im Netz f&#252;r Null verschleudern. </p>
<p>Angesichts dieser Situation mag ich kaum detailliert &#252;ber die Aufgaben von Onlinejournalisten nachdenken. Ich kriege als Freischaffender schlicht kalte F&#252;&#223;e, weil meine Abnehmer sich vor lauter Hilflosigkeit gegen&#252;ber den elektronischen Medien kurzerhand selbst erledigen. </p>
<p>Kaum wundert es mich noch, wenn fest angestellte Mitarbeiter mit blassen Gesichtern, Honorare von 13 Cent/Zeile oder 5 Euro/Foto sowie der Kampf um Urheberrechte f&#252;r das, was man im Vorbeigehen „mal eben schnell zusammenw&#252;rfeln kann“, da zum alternativtauglichen Gesch&#228;ftsmodell werden. </p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Am Freitag wurde das Wattenmeer von der Unesco zum Weltnaturerbe erkl&#228;rt. Von den neun Tageszeitungen, die auf der ostfriesischen Halbinsel erscheinen, von wo ich schreibe, konnte ich vier ohne gr&#246;&#223;eren Aufwand finden. Was Jan &#252;ber die Situation in den Lokalredaktionen  schreibt, fand ich f&#252;r mich selbst bei einem Thema dieser Tragweite vollends best&#228;tigt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lohnschreiber</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71309</link>
		<dc:creator>Lohnschreiber</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 22:24:29 +0000</pubDate>
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		<description>Neeee Jan, so wird da kein Schuh draus. Du hast ja recht, dass sich Onlinejournalismus in weiten Teilen allein darauf beschr&#228;nkt, Agenturtexte und Texte der Printkollegen ins Netz zu heben. Aber bei den Agenturtexten findet ja auch eine Selektion statt. Also auch durchaus journalistische Arbeit. 

Du schreibst ja selbst - und das v&#246;llig zutreffend - dass die meisten Onlineredaktionen chronisch unterbesetzt sind. Folglich bleibt gar nichts anderes &#252;brig, als zu selektieren, welche der zig Agenturmeldungen man denn nun mitnimmt - alle schafft man ja gar nicht. Aber der Seitenbauer im Print macht ja im Grunde auch nichts anderes. Er w&#228;hlt Agenturmeldungen aus, die er auf die Seite hebt, und packt dann die Texte seiner schreibenden Kollegen aus dem eigenen Hause hinzu. Genau das macht auch der Onliner - blo&#223; f&#252;r ein anderes Medium. 

Meines Erachtens steht der Onlinejournalist vor einem anderen Problem, n&#228;mlich dass er noch nicht genau wei&#223;, wo er hin soll, welche Priorit&#228;ten er setzen soll.

Einerseits kommt von den Lesern die gerechtfertigte Forderung nach Qualit&#228;t. Und auf der anderen Seite steht der Geschwindigkeitsrausch. Und egal was der Onliner macht, er wird die Arschkarte ziehen.

Nehme ich mir Zeit, um eine Geschichte noch einmal genauer zu recherchieren, kann ich mir schon vorher das Feixen vorstellen, das anhebt, sollte zu dem Thema schon irgendjemand irgendwas getwittert haben. Die Qualit&#228;tsfrage stellt sich da ja nicht, ist ja nur Twitter, da sind beliebig viele Fehlsch&#252;sse erlaubt. 

Haut man indes eine Geschichte schnell raus und landet dabei mal genau so daneben, wie viele der Twittermeldungen (kann ja im Eifer des Gefechts mal vorkommen), gibt&#039;s Dresche von der Qualit&#228;tsfraktion. 

Meines Erachtens sind das die M&#252;hlsteine, zwischen die sich der Onlinejournalismus gerade begibt: Die Entscheidung, entweder verdammt schnell oder verdammt gut zu sein. Beides gleichzeitig gelingt manchmal zwar auch, ist aber wohl eher die Ausnahme. 

Ich denke, man t&#228;te gut daran, sich f&#252;r eines von beidem zu entscheiden. Und ich denke, die Entscheidung f&#252;r Qualit&#228;t w&#228;re die richtige. Die h&#228;mischen Kommentare, dass dieser oder jener Dienst schneller war, m&#252;sste man dann aushalten. Das k&#246;nnte man aber auch recht gut, wenn man darauf verweisen k&#246;nnte, dass auf unserer Seite halt die gesicherten Informationen und die sauber recherchierten Geschichten zu finden sind. 

Den derzeitigen Wettstreit kann man aber nur verlieren, weil man - wie es dem Betrachter gerade passt - entweder mit dem Schnellsten der Klasse verglichen und dabei lediglich das Tempo gewertet wird. Oder der Vergleich l&#228;uft auf reiner Qualit&#228;tsebene, wobei es dann auch nicht so &#252;berraschend ist, dass derjenige, der gen&#252;gend Zeit und Mu&#223;e zum Recherchieren und Schreiben hatte, das bessere Ergebnis vorzuweisen hat.

Und mach diese Situation mal Entscheidern in einem traditionellen Medienhaus klar, die das Internet vor allem daher kennen, dass sie sich regelm&#228;&#223;ig Spiegel online ausdrucken lassen. Da wirst Du dann auf der einen Seite angepflaumt, warum denn diese oder jene Meldung noch nicht im Netz steht (weil ich gerade dran arbeite und es gut werden soll!) oder Du kriegst Mecker, weil bei der eilig rausgehauenen Geschichte die Rechtschreibung etwas entglitten ist, ein, zwei S&#228;tze nicht ganz so gek&#252;sst waren oder sich die eine oder andere Information im Nachhinein als unzutreffend herausgestellt hat. 

Das macht richtig Spa&#223;. Vor allem, wenn Du dann noch auf allen m&#246;glichen Seiten im Netz von selbsternannten Experten um die Ohren geballert bekommst, wie doof oder eben langsam Onlinejournalisten sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neeee Jan, so wird da kein Schuh draus. Du hast ja recht, dass sich Onlinejournalismus in weiten Teilen allein darauf beschr&#228;nkt, Agenturtexte und Texte der Printkollegen ins Netz zu heben. Aber bei den Agenturtexten findet ja auch eine Selektion statt. Also auch durchaus journalistische Arbeit. </p>
<p>Du schreibst ja selbst &#8211; und das v&#246;llig zutreffend &#8211; dass die meisten Onlineredaktionen chronisch unterbesetzt sind. Folglich bleibt gar nichts anderes &#252;brig, als zu selektieren, welche der zig Agenturmeldungen man denn nun mitnimmt &#8211; alle schafft man ja gar nicht. Aber der Seitenbauer im Print macht ja im Grunde auch nichts anderes. Er w&#228;hlt Agenturmeldungen aus, die er auf die Seite hebt, und packt dann die Texte seiner schreibenden Kollegen aus dem eigenen Hause hinzu. Genau das macht auch der Onliner &#8211; blo&#223; f&#252;r ein anderes Medium. </p>
<p>Meines Erachtens steht der Onlinejournalist vor einem anderen Problem, n&#228;mlich dass er noch nicht genau wei&#223;, wo er hin soll, welche Priorit&#228;ten er setzen soll.</p>
<p>Einerseits kommt von den Lesern die gerechtfertigte Forderung nach Qualit&#228;t. Und auf der anderen Seite steht der Geschwindigkeitsrausch. Und egal was der Onliner macht, er wird die Arschkarte ziehen.</p>
<p>Nehme ich mir Zeit, um eine Geschichte noch einmal genauer zu recherchieren, kann ich mir schon vorher das Feixen vorstellen, das anhebt, sollte zu dem Thema schon irgendjemand irgendwas getwittert haben. Die Qualit&#228;tsfrage stellt sich da ja nicht, ist ja nur Twitter, da sind beliebig viele Fehlsch&#252;sse erlaubt. </p>
<p>Haut man indes eine Geschichte schnell raus und landet dabei mal genau so daneben, wie viele der Twittermeldungen (kann ja im Eifer des Gefechts mal vorkommen), gibt&#8217;s Dresche von der Qualit&#228;tsfraktion. </p>
<p>Meines Erachtens sind das die M&#252;hlsteine, zwischen die sich der Onlinejournalismus gerade begibt: Die Entscheidung, entweder verdammt schnell oder verdammt gut zu sein. Beides gleichzeitig gelingt manchmal zwar auch, ist aber wohl eher die Ausnahme. </p>
<p>Ich denke, man t&#228;te gut daran, sich f&#252;r eines von beidem zu entscheiden. Und ich denke, die Entscheidung f&#252;r Qualit&#228;t w&#228;re die richtige. Die h&#228;mischen Kommentare, dass dieser oder jener Dienst schneller war, m&#252;sste man dann aushalten. Das k&#246;nnte man aber auch recht gut, wenn man darauf verweisen k&#246;nnte, dass auf unserer Seite halt die gesicherten Informationen und die sauber recherchierten Geschichten zu finden sind. </p>
<p>Den derzeitigen Wettstreit kann man aber nur verlieren, weil man &#8211; wie es dem Betrachter gerade passt &#8211; entweder mit dem Schnellsten der Klasse verglichen und dabei lediglich das Tempo gewertet wird. Oder der Vergleich l&#228;uft auf reiner Qualit&#228;tsebene, wobei es dann auch nicht so &#252;berraschend ist, dass derjenige, der gen&#252;gend Zeit und Mu&#223;e zum Recherchieren und Schreiben hatte, das bessere Ergebnis vorzuweisen hat.</p>
<p>Und mach diese Situation mal Entscheidern in einem traditionellen Medienhaus klar, die das Internet vor allem daher kennen, dass sie sich regelm&#228;&#223;ig Spiegel online ausdrucken lassen. Da wirst Du dann auf der einen Seite angepflaumt, warum denn diese oder jene Meldung noch nicht im Netz steht (weil ich gerade dran arbeite und es gut werden soll!) oder Du kriegst Mecker, weil bei der eilig rausgehauenen Geschichte die Rechtschreibung etwas entglitten ist, ein, zwei S&#228;tze nicht ganz so gek&#252;sst waren oder sich die eine oder andere Information im Nachhinein als unzutreffend herausgestellt hat. </p>
<p>Das macht richtig Spa&#223;. Vor allem, wenn Du dann noch auf allen m&#246;glichen Seiten im Netz von selbsternannten Experten um die Ohren geballert bekommst, wie doof oder eben langsam Onlinejournalisten sind.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71289</link>
		<dc:creator>Thomas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 16:18:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hmm, ich war ja vom Gegenteil &#252;berzeugt, aber wie es aussieht, scheint der Beitrag doch keine Parodie sondern ernst gemeint zu sein???</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hmm, ich war ja vom Gegenteil &#252;berzeugt, aber wie es aussieht, scheint der Beitrag doch keine Parodie sondern ernst gemeint zu sein???</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Fiete Stegers</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71266</link>
		<dc:creator>Fiete Stegers</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 07:51:54 +0000</pubDate>
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		<description>@ Katarina Dockhorn: Wo steht denn hier, dass Journalisten &quot;ungefragt klauen d&#252;rfen&quot;?  M&#246;glicherweise habe ich es &#252;berlesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Katarina Dockhorn: Wo steht denn hier, dass Journalisten &#8220;ungefragt klauen d&#252;rfen&#8221;?  M&#246;glicherweise habe ich es &#252;berlesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Katharina Dockhorn</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71265</link>
		<dc:creator>Katharina Dockhorn</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 07:17:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin entsetzt, denn was lernen Journalisten heute an Hochschulen? Dass sie ungefragt klauen d&#252;rfen? 
Denn was ist mit dem Urheberrecht bei Agenturmeldungen? Es wird doch umgekehrt ein Schuh draus, dass Agenturmeldungen im Internet nur etwas zu suchen haben, wenn daf&#252;r von den Seiteninhabern auch die entsprechenden Vertr&#228;ge abgeschlossen wurden. Und jeder wei&#223;, dass dies oft nicht passiert. Die Agentueren haben nicht umsonst bereits Suchmaschinen entwickeln lassen, die all die aufsp&#252;ren sollen, die ungefragt ihre Arbeit verwenden. 
DPA wird von den Zeitungsverlegern bezahlt, die damit ihren Mantel best&#252;cken k&#246;nnen. Es w&#228;re ja auch viel zu teuer, wenn jede Zeitung &#252;berall auf der Welt Korrespondenten hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin entsetzt, denn was lernen Journalisten heute an Hochschulen? Dass sie ungefragt klauen d&#252;rfen?<br />
Denn was ist mit dem Urheberrecht bei Agenturmeldungen? Es wird doch umgekehrt ein Schuh draus, dass Agenturmeldungen im Internet nur etwas zu suchen haben, wenn daf&#252;r von den Seiteninhabern auch die entsprechenden Vertr&#228;ge abgeschlossen wurden. Und jeder wei&#223;, dass dies oft nicht passiert. Die Agentueren haben nicht umsonst bereits Suchmaschinen entwickeln lassen, die all die aufsp&#252;ren sollen, die ungefragt ihre Arbeit verwenden.<br />
DPA wird von den Zeitungsverlegern bezahlt, die damit ihren Mantel best&#252;cken k&#246;nnen. Es w&#228;re ja auch viel zu teuer, wenn jede Zeitung &#252;berall auf der Welt Korrespondenten hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jan Söfjer</title>
		<link>http://www.onlinejournalismus.de/2009/06/24/gastbeitrag-die-dummheit-der-zeitungsmacher/#comment-71254</link>
		<dc:creator>Jan Söfjer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 01:47:37 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist nicht meine Meinung, dass Internetjournalisten prim&#228;r Agenturmeldugen online stellen, sondern es ist faktisch so. Das ist der Kernjob dieser Branche. Agenturmeldungen raushauen und dazu noch Texte aus der Zeitung online stellen. Und manchmal, bei wenigen Online-Seiten, schreibt auch noch ein Online-Redakteur selber etwas. Das ist zumindest das Bild, das jeder sieht, der sich die gro&#223;en deutschen Online-Redaktionen von innen angesehen hat.

@Lohnschreiber: &quot;Aber Aufgabe des Journalisten ist doch auch die Einordnung von Nachrichten.&quot; Das denke ich auch bzw. dachte es auch. Das passiert aber viel zu oft nicht. Im Online-Journalismus passiert das nicht, weil alle Online-Redaktionen chronisch und seit ihrer Gr&#252;ndung unterbesetzt sind und bei den Print-Zeitungen passiert das auch zunehmend nicht mehr. Das ist alleine schon ein Resultat aus den massiven Sparwellen, die die letzten Jahren die Redaktionen ausged&#252;nnt haben.

@Steffino: Online-Journalismus studiert zu haben hei&#223;t nicht, die Zeitung &#252;berfl&#252;ssig zu finden. Der Online-Journalismus erg&#228;nzt nur die Zeitung. So wie immer alle neuen Medien die alten nur erg&#228;nzt haben. Das Problem, was den Online-Journalismus betrifft, ist nur, dass er in Deutschland eigentlich gar nicht existiert. Es werden fast nur Agenturmeldungen und Printtexte ver&#246;ffentlicht. Daf&#252;r wurde aber das Medium nicht erfunden. Und das in der Berufspraxis nach und nach einsehen zu m&#252;ssen, das macht einen zum Realisten. Das ganze Gelaber &#252;ber die Zukunft im Internet ist doch blo&#223;es Gew&#228;sch. Nichts davon existiert. Was gibt es denn? Ein paar schlechte Videos, archivierte Podcasts und ein paar Blogs. Na super. Was f&#252;r eine Revolution.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht meine Meinung, dass Internetjournalisten prim&#228;r Agenturmeldugen online stellen, sondern es ist faktisch so. Das ist der Kernjob dieser Branche. Agenturmeldungen raushauen und dazu noch Texte aus der Zeitung online stellen. Und manchmal, bei wenigen Online-Seiten, schreibt auch noch ein Online-Redakteur selber etwas. Das ist zumindest das Bild, das jeder sieht, der sich die gro&#223;en deutschen Online-Redaktionen von innen angesehen hat.</p>
<p>@Lohnschreiber: &#8220;Aber Aufgabe des Journalisten ist doch auch die Einordnung von Nachrichten.&#8221; Das denke ich auch bzw. dachte es auch. Das passiert aber viel zu oft nicht. Im Online-Journalismus passiert das nicht, weil alle Online-Redaktionen chronisch und seit ihrer Gr&#252;ndung unterbesetzt sind und bei den Print-Zeitungen passiert das auch zunehmend nicht mehr. Das ist alleine schon ein Resultat aus den massiven Sparwellen, die die letzten Jahren die Redaktionen ausged&#252;nnt haben.</p>
<p>@Steffino: Online-Journalismus studiert zu haben hei&#223;t nicht, die Zeitung &#252;berfl&#252;ssig zu finden. Der Online-Journalismus erg&#228;nzt nur die Zeitung. So wie immer alle neuen Medien die alten nur erg&#228;nzt haben. Das Problem, was den Online-Journalismus betrifft, ist nur, dass er in Deutschland eigentlich gar nicht existiert. Es werden fast nur Agenturmeldungen und Printtexte ver&#246;ffentlicht. Daf&#252;r wurde aber das Medium nicht erfunden. Und das in der Berufspraxis nach und nach einsehen zu m&#252;ssen, das macht einen zum Realisten. Das ganze Gelaber &#252;ber die Zukunft im Internet ist doch blo&#223;es Gew&#228;sch. Nichts davon existiert. Was gibt es denn? Ein paar schlechte Videos, archivierte Podcasts und ein paar Blogs. Na super. Was f&#252;r eine Revolution.</p>
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