Panorama-Moderatorin veröffentlicht Nebenverdienste im Netz
Von Fiete Stegers am 25. Juni 2009Anja Reschke, die u. a. die ARD-Sendung Panorama und gelegentlich das Medienmagazin Zapp im NDR moderiert, hat auf auf der Zapp-Internetseite eine Liste ihrer Nebeneinkünfte veröffentlicht. “Im Laufe des Donnerstags finden Sie hier einen Beitrag von Inka Schneider“, heißt es dort weiter zu den Nebeneinkünften von Reschkes Moderatorinkollegin.
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- Video: Nebenjobs von TV-Moderatoren Mit diesem Zapp-Beitrag vom 17. Juni begann die aktuelle Debatte
25. Juni 2009 um 09:35
Patricia Schäfer vom ZDF-Morgenmagazin soll ja laut ihrer Agentur nicht unter 5.000,- Euro pro Tag irgendwo auftreten.
Was ich mich dabei immer frage: Wie regeln denn die Miet-Journalisten eigentlich ihre Arbeit? Wie trennt man Honorarvertrag vom Hauptjob?
Wird da sauber Urlaub für sowas genommen? Dann wären ja i.d.R. nur 30 Tagesauftritte pro Jahr möglich, und auf Strandurlaub wird zugunsten des Mammon verzichtet? Oder wird das mal eben so nebenbei während der eigentlichen Arbeitszeit auf Kosten des Gebührenzahlers gemacht und der Sender toleriert’s/erfährt nichts davon?
25. Juni 2009 um 09:41
Moderatoren sind sehr häufig arbeitsrechtlich freie Mitarbeiter.
25. Juni 2009 um 10:09
So wie Eva Hermann, die dann auf Weiterbeschäftigung klagte? Mir scheint, nicht nur der einfache Moslem von der Straße irrt da immer, sondern auch die Journalisten selbst. Oder warum hat man bei denen immer den Eindruck, sie beziehen ihr (z.T. hohes) Garantie-Gehalt und scheffeln nebenher enorm hohe Beträge bei gleichzeitiger Job-Garantie?
Ungewöhnlich wäre das nicht. Denken Sie nur an das deutsche (verbeamtete) Professorentum. Die Gruppe darf trotz hohem Gehalt nebenher Einkünfte erzielen - wobei dort kein Mensch fragt, ob sie die Leistungen während ihrer vermuteten Arbeitszeit erbringen - und wird von der Uni freigestellt (wenn die denn davon jemals erfährt). Die Regel ist: Es wird der Verwaltung z.B. eine Einladung zu einem Vortrag gezeigt und sogar Reisekosten + Tagegeld eingestrichen und später “völlig vergessen” zu erwähnen, dass man ein Honorar und Spesen vom Veranstalter bekam. (Mir sind solche Fälle bekannt. Der letzte war ein Prof. von der Uni Flensburg.)
Warum sollten Journalisten da vorbildlich sein?