Zeitungen: “Buy one anyway”

Während sich den USA Zeitungsjournalisten nicht nur heftigen Kürzungen ausgesetzt sehen, sondern auch noch von der Daily Show fragen lassen müssen, warum sie “alte Nachrichten” statt “richtiger Nachrichten” drucken, machen deutsche Kabarettisten wahrscheinlich immer noch schlechte Witze auf Kosten von Helmut Kohl und Angela Merkels Frisur (insofern sind sie also in etwa auf dem gleichen Stand der Debatte in Deutschland wie viele webverweigernde Journalisten und Verleger).

Netzpolitik.org hat jetzt noch eine weitere schöne US-Satire ausgegraben (von Slate, Juli 2009):

Nette Satire zum Zeitungssterben: BuyOneAnyway. Eine fiktive Non-Profit-Organisation sammelt Geld, damit notleidende Zeitungsjournalisten was zu Essen bekommen. Zum Schluss wird auch erklärt, warum man Zeitungen unterstützen sollte: Man kann sie zum putzen nutzen, oder um Geschirr sicher zu verpacken und zum anzünden von Grill-Feuer. Wenn das nicht mal gute Argumente sind, Zeitungen am Leben zu erhalten.

  • Facebook
  • Twitter
  • StumbleUpon
  • Diigo