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Nachrichten im Internet: Wer soll das bezahlen?

Paid Content beim Hamburger Abendblatt [M]

Dröge Agenturtexte, uninspirierte Aufmachungen, langweilige Bilderstrecken: Wer bitte soll für Online-Nachrichten in Deutschland jemals Geld bezahlen? So wird Paid-Content jedenfalls nicht funktionieren …

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LinkedIn: Wozu ein zweites Xing?

Die Netzwerk-Plattform LinkedIn habe ich mir vor geraumer Zeit mal angeschaut. Da ich nicht viele internationale Kontakte pflege, war sie für mich aber erst mal uninteressant. In den letzten Monaten entdecken aber offenbar zunehmend Deutsche LinkedIn für sich – zumindest nach der Zahl der Kontaktanfragen zu beurteilen, die mich so erreichen. Offenbar täuscht der Eindruck nicht.

Dirk Olbertz konstatierte 2007 “LinkedIn in Deutschland ist tot” – ganz recht hatte er wohl nicht.

Aber so sehr ich mich anstrenge: Ich kann aber bisher keinerlei Mehrwert gegenüber Xing erkennen, wenn man als typischer User wie ich das Business-Netzwerk vor allem als online abrufbares und sich selbst aktualisierendes Verzeichnis für aktuelle Telefonnummern und Mailadressen benutzt. Außer vielleicht, dass ich dort meinen Twitter-Feed einfließen lassen kann, um Aktivität zu simulieren.

Oder habe ich da irgendetwas übersehen? Welche Zukunft erwartet Xing und LinkedIn in Deutschland?

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SZ Magazin goes iPad: Mehrwert mit Stil

Präsentation der SZ-App

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Vor einigen Monaten probierte das SZ-Magazin Augmented Reality aus. Eine schöne Spielerei, aber ein bisschen fummelig und so einen rechten Mehrwert hatte das alles nicht. Ganz anders jetzt bei der iPad-App des SZ Magazins, die es seit der aktuellen Ausgabe zum Preis von 0,79 Cent pro Ausgabe gibt (der ist nicht weiter tragisch, findet aber auf der iPad-Werbung des SZ-Magazins nirgendwo Erwähnung…).

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Feedback-Phase für Innovationstipendium endet

Für das Knight-Mozilla News Technology Partnership – ein Stipendium für Innovation im Online-Journalismus – endet heute die Bewertungsphase, in der Stimmen für einen der vielen vorgeschlagenen Innovationsvorschläge abgegeben werden können. Die Stimmen sollen zusammen mit der Jury entscheiden, welche Vorschläge anschließend mit dem Stipendium umgesetzt werden sollen. Für die drei Bereiche “Neue Video-Features”, “Kommentarfunktionen neu gedacht” und “Web-Apps der Zukunft” wurden 112, 129 bzw. 73 Ideenskizzen eingereicht.

Bisher scheinen allerdings nur für sehr wenige Vorschläge tatsächlich Stimmen abgegeben worden sein (von mir gesichtete Höchstzahl für einen Vorschlag: 10). Das hängt mit Sicherheit auch mit dem Interface zusammen: Dass nur registrierte Nutzer (inkl. Open-ID) Stimmen abgeben können, ist eine bewusste Entscheidung der Ausrichter. Aber dass man sich erst durch auf mehrere Seiten aufgespaltete Vorschlagslisten klicken muss, statt sie als Überblick präsentiert zu bekommen, verleitet auch nicht zum Mitmachen.

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… im Internet:

  • Die Zeit ist deutscher Partner des Knight/Mozilla-Partnership und informiert über die Aktion.

Schwergewichtiger Support fürs iPhone

Hand hält OWLE Bubo

Noch nie ist es mir so schwer gefallen, in einer Rezension zu einem klaren Urteil zu kommen: Es geht um den Owle Bubo, eine Metallhalterung mit Objektivgewinde für das iPhone. Ein tolles Tool, dass das iPhone in ein Werkzeug für Profis verwandelt? Oder ein weitgehend überflüssiges Spielzeug?

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Die neue Google-Bildersuche

Google hat seine Bildersuche erweitert und akzeptiert jetzt statt eines Worts auch ein Bild als Suchbegriff. “Google Search by Image” funktioniert sehr einfach per Drag’n Drop. Noch einfacher als bisher können so unbekannte Bildinhalte identifiziert und geklaute Bilder auf anderen Websites identifiziert werden.

Bei prominenten Personen liefert die Funktion auch erstaunlich gute Treffer anderer Bilder, auf denen diese in ähnlichen Bildsituationen zu sehen sind – bei weniger prominenten Personen oder Objekten bietet sie bei den Treffern Bilder an, die dem Suchbild farblich und vom Bildaufbau ähneln (was natürlich zu witzigen Ergebnissen führt).

Wahrscheinlich handelt es sich also um eine Mischung aus Stichwort, Datei- und Bildanalyse – auch wenn Google doch bei Google Goggles erklärt hatte, die Zeit sei für die allgemeine automatische Gesichtserkennung von Personen (noch) nicht reif … Wenige Tage nach der Diskussion um Facebooks Gesichtserkennung bin ich auf das Echo auf die neue Google-Funktion gespannt.

Internetfernsehen für Digital Immigrants

Screenshot Spiegel.TV
“Neu fernsehen” – so sieht sich der Neustart Spiegel.TV selbst. Auf den ersten Blick wird das Versprechen nicht eingelöst: Die Website sieht es aus wie eine Mischung aus Zattoo und den bekannten Mediatheken größerer Fernsehsender. Vielleicht denkt Spiegel.TV aber auch schon weiter …
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