LinkedIn: Wozu ein zweites Xing?

Die Netzwerk-Plattform LinkedIn habe ich mir vor geraumer Zeit mal angeschaut. Da ich nicht viele internationale Kontakte pflege, war sie für mich aber erst mal uninteressant. In den letzten Monaten entdecken aber offenbar zunehmend Deutsche LinkedIn für sich – zumindest nach der Zahl der Kontaktanfragen zu beurteilen, die mich so erreichen. Offenbar täuscht der Eindruck nicht.

Dirk Olbertz konstatierte 2007 “LinkedIn in Deutschland ist tot” – ganz recht hatte er wohl nicht.

Aber so sehr ich mich anstrenge: Ich kann aber bisher keinerlei Mehrwert gegenüber Xing erkennen, wenn man als typischer User wie ich das Business-Netzwerk vor allem als online abrufbares und sich selbst aktualisierendes Verzeichnis für aktuelle Telefonnummern und Mailadressen benutzt. Außer vielleicht, dass ich dort meinen Twitter-Feed einfließen lassen kann, um Aktivität zu simulieren.

Oder habe ich da irgendetwas übersehen? Welche Zukunft erwartet Xing und LinkedIn in Deutschland?

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