Es ist eine der größten (und hoffentlich die folgenreichste) politischen Twitter-Wellen in Deutschland: Seit gestern Abend werden unter dem Hashtag #Aufschrei Twitter-Nachrichten gekennzeichnt, in denen Nutzerinnen alltägliche sexistische Belästigungen bis hin zur sexualler Gewalt öffentlich machten. Vorgeschlagen hatte die Aktion die Nutzerin Martha Dear. Eine ähnliche Aktion gibt es bereits in den USA unter dem Hashtag #ShoutingBack. Weitere Informationen in diesem lesenswerten Blog-Artikel “Normal ist das nicht”.
Inzwischen wird unter #Aufschrei neue natürlich auch bereits die Meta-Debatte über Sinn und Wirkung der Aktion geführt, Kritiker versuchen zu relativieren und die unvermeidlichen Spammer tauchen auf. Ich habe versucht, einige aufschlussreiche Tweets in einem Storify-Überblick zusammen. Eine annähernd vollständige Live-Sammlung hat Marco Maas initiert.
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[...] Storify habe ich eine winzige Auswahl der Tweets zum Hashtag #Aufschrei gesammelt, in denen Frauen über ihre Erfahrungen mit Seximus und sexueller Gewalt berichten. Heute um 16:20 [...]
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Guten Tag,
es sind nicht nur Männer! Ich, weibl., hatte eine ältere Vorgesetzte, von der wir nur annahmen das sie lesbisch sei. In meinem 1. Jahr wurde ich ständig von ihr in meiner Tätigkeit als Sozialarbeiterin kritisiert, herabgewürdigt, herunter gemacht. Das änderte sich dann plötzlich, ich wurde nach meiner Meinung gefragt, auch in anderen Tätigkeitsbereichen. Sie nahm mich überall mit hin, dass war schon auffällig. Auf einer Dienstfahrt bot sie mir das du an, den Schwesternkuss wollte sie später nachholen, denn wir saßen hier beim Mittagessen in einer Gaststätte. Hier habe ich noch nicht an eine ersthafte Anmache gedacht. Kurze Zeit später, auf einer weiten Dienstafahrt, hatte ich während der Autofahrt plötzlich ihre Hand auf meinem Schenkel, sie fragte, ob wir einer Flasche Wein bei ihr zu hause trinken wollen, sie könne mir auch etwas gutes kochen. Ich rutschte auf dem Beifahrersitz zusammen, sagte, ich will wieder auf Arbeit – und nicht zu ihr nach hause. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich wieder alles zum Schlechten. Meine Sozialarbeit wurde nun kritisiert, ich erhielt keine Informationen, mir wurden völlig andere Arbeiten zugeteilt, selbst Versammlungen wurden heimlich durchgeführt. So ist Sozialarbeit nicht durchführbar, gleich in welcher Qualität. Der Vorstandsvorsitzenden (Vv) erzählte ich etwas später von diesem Erlebnis. Sie meinte, dass es für sie nun deutlich wird, weshalb die Jenige Dinge über mich erzählt und behauptet wo sie selbst weiß, dass die nicht stimmen. Die Vv habe darüber schon mit einem Vv-Mitglied gesprochen. So wurde ich 9 Jahre lang massiv gemoppt, vom Allerfeinsten, bis dann auch die Vv mitmachte. Im 10. Jahr (2003) hatte ich einen Arbeitsunfall im Straßenverkehr. Wegen solcher verleumderischen offensichtlichen Falschangaben der Vv schickte mich die Berufsgenossensachaft in eine Psychosomatische Klinik, dass geht aus der Vorgeschichte zum Gutachten hervor, welches ich später lesen konnte. Eine Kündigung erhielt ich auch recht schnell. Die Klage vor dem Arbeitsgericht hat die Vv durch Vergleich “verloren”, sie mußte eine Abfindung zahlen, das schmerzt. Den Ausgang vor dem Arbeitsgericht teilte sie auch falsch meiner Krankenkasse mit, diese übergab mir das Schreiben. Hier ging es um nichtgezahlte Lohnforzahlung, die die Vv nicht bereit war zu zahlen. Ich erhielt 3 Monate keinen Lohn, auch kein Krankengeld, weil die Vv keine Formulare ausgefüllt an die Krankenkasse schickte, und dies bis zum erwähnten Termin vor dem Arbeitsgericht.
Auch wegen solcher Falschangaben der Vv gegenüber der Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers klage ich nun im 10 Jahr gegen die DAS vor dem Landgericht Chemnitz, lfd..
Gegen sexulelle Übergriffe einer Vorgwesetzten hat man keine Chance, dann wird gemobbt.
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