Über journalistische Webvideos (Teil 2/2)

Webvideo im Lokaljournalismus? Viele Redaktionen experimentieren damit seit Jahren, aber die Einschätzung lautet oft: zu aufwändig, zu teuer. Der Nordbayerische Kurier und die Zeitungsgruppe Ostfriesland haben nicht aufgegeben. Und die Ostfriesen sind mittlerweile Video-Dienstleister in der Region und verdienen damit Geld.

Für die 16. Folge der Serie ABZV Videoreporter habe ich mit Tobias Köpplinger (Leiter Multimedia beim Nordbayerischen Kurier), Joachim Braun (bis Februar 2016 Chefredakteur beim Nordbayerischen Kurier), Markus Resenski (Videoreporter bei Ostfriesen.tv), Matthias Adelmund (Gründer und Leiter von Ostfriesen.tv) und Uwe Heitmann (Chefredakter bei der Zeitungsgruppe Ostfriesland) über Webvideos im Lokaljournalismus gesprochen.

Überregionale Medienmarken können die Reichweitenkarte ausspielen, um damit nennenswerte Werbeeinnahmen zur Finanzierung ihrer Videoredaktionen zu erzielen. Lokale Medienhäuser müssen jedoch nach neuen Möglichkeiten suchen.

Das Video steht unter der Creative Commons Lizenz (BY-ND 4.0), das heißt Teilen, Verbreiten und Einbetten ist auch in kommerziellen Kontexten erwünscht, solange das Video unverändert bleibt.

Weitere Links zum Thema:
… bei onlinejournalismus.de

  • Über journalistische Webvideos (Teil 1/2): Worauf sollte man achten, wenn man Nachrichten-Clips für das Web produziert? Warum verbreiten sich einige Formate wie ein Lauffeuer, während andere scheitern? Und wie bereitet man die Videos für die unterschiedlichen Kanäle, Endgeräte und Nutzungssituationen auf? Einblicke bei Welt Online und Spiegel Online.
  • Online-Video und Zeitungen: Eine Bestandsaufnahme aus dem Jahr 2006, als die erste große Webvideo-Welle auch die Redaktionen in Deutschland erreichte

… im übrigen Internet

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