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QR-Code meets Austastlücke

Wie lassen sich hartnäckige Videotextanhänger ins „neue Medium“ Internet lenken? Einen Lösungsansatz präsentiert – natürlich – die BBC.

Teletext von BBC World mit QR-Code

New Orleans: Keine Tageszeitung mehr, online 24/7

Die Zeitung „Times-Picayune“ aus New Orleans hat angekündigt, ab Herbst nicht mehr täglich zu erscheinen, sondern nur noch drei Mal wöchentlich. Laut der deutschen Pressestatistik von Walter J. Schütz erfüllt das zwar immer noch die Definition einer Tageszeitung – aber es ist schon ein gewaltiger Schritt. Laut FAZ ist New Orleans dann die größte US-Stadt ohne eigene tägliche Zeitung.

Gleichzeitig kündigt das Unternehmen hinter der Zeitung an, die Online-Berichterstattung auszubauen und im Netz künftig 24 Stunden täglich aktuell zu berichten. Die „Times-Picayune“ und ihr Online-Ableger NOLA.com sollen organisatorisch zu einem „digital fokussierten Unternehmen“ zusammengefasst werden. An der Spitze soll der bisherige Zeitungschefredakteur Jim Amoss stehen.

Amoss war bereits Chefredakteur, als die Zeitung 2005 wegen des Hurrikans Katrina nicht erscheinen konnte und – weithin beachtet – eine für den Katastrophenfall hervorragende Online-Berichterstattung hinlegte.

Das lässt für den Wechsel hoffen. Wenn dieser wirtschaftlich erfolgreich sein kann, ist er ja nur konsequent: Alles aktuelle online, ergänzt durch Zeitungsausgaben, die mehr Hintergründe und magazineren Lesestoff – orientiert an den Sonntagsausgaben der US-Tageszeitungen – liefern und die älteren Leser integrieren. Mal ehrlich: Wer liest noch täglich eine Tageszeitung durch?

Die ersten Reaktionen der Leser sind laut Times-Picayune allerdings „zornig bis geschockt“.

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User-Kommentatoren: Pöbler, Bemühte, Musterschüler

Als Ergänzung zur Storify-Sammlung zur re:publica 2012 aus journalistischer Sicht möchte ich noch auf einen sehr interessanten Vortrag von Sebastian Horn und Max Neufeind von Zeit Online verweisen. Die beiden haben beispielhaft eine ausführliche User-Debatte zu einem Artikel mit rund 1400 Einzelbeiträgen ausgewertet. Im Vordergrund standen zwei Fragestellungen: Wann bekommt ein Kommentar viele Antworten? Lassen sich bestimmte Typen von Nutzern feststellen, die sich an der Kommentierung beteiligen?

Weiteres erklärt Sebastian Horn in einem Interview mit der Drehscheibe. Die Zuhörer auf der re:publica hätten am liebsten noch Antworten auf viele weitere Fragen gehabt, z. B. ob Unterschiede je nach Verwendung von Pseudonymen oder Realnamen festzustellen sind. Da mussten die Vortragen sie jedoch leider enttäuschen.
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Wie kann Pinterest Medien-Websites nutzen?

Pinterest-Logo mit Fragezeichen

Die Foto-Pinnwand-Plattform Pinterest wurde in den letzten Wochen durch die deutschen Netz-Resssorts gereicht. Dadurch angefeuert entwickelte sich das Interesse in Deutschland vom bisher äußerst geringen Niveau nach oben, auch wenn die Userzahlen längst noch nicht an das überraschend große Interesse in den USA herankommen.

Mich persönlich kann die Plattform, deren Funktionen sich auf das Teilen von eigenen und – in erster Linie – im Netz gefundenen Bildern konzentrieren, bisher nicht überzeugen. Sharen funktioniert mit einem Social Netzwork besser, weil ich und meine Freunde dort bereits Mitglied sind. Als Ersatz für Flickr ist Pinterest zum Katalogisieren und Finden von Fotos völlig ungeeignet. Pinterests Stärken: Es ist nicht zu kompliziert und das Design der Foto-Pinnwände sieht in den meisten Fällen ansprechend aus. [Aktualisiert am 03.04.2012]

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Überblick zum zweiten Tag der Datenjournalismus-Konferenz

Nach dem ich gestern via Storify live von der Datenjournalismus-Tagung von Netzwerk Recherche berichtet habe, beschränke ich mich heute auf einen Weiterlesen…

Live von der Datenjournalismus-Konferenz in Hamburg

An diesem Wochenende findet in Hamburg eine von Netzwerk Recherche organisierte Datenjournalismus-Konferenz statt. Wir begleiten die Konferenz am Samstag live mit einer Storify-Sammlung.

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Mitt Romney goes Eminem

Ein beeindruckendes Video aus dem ansonsten internetmäßig nicht so spannendem US-Wahlkampf:

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Zeit Online: Mit Social Media auf Erfolgskurs

Zeit bei Google Plus (Screenshot [M])

Im Verhältnis zur Zahl seiner Website-Besucher hat Zeit Online besonders viele Twitter-Follower, Facebook-Fans und GooglePlus-Abonnenten. Welche Rolle spielt Social Media für die Redaktion? Darüber und darüber was ausgerechnet Skype damit zu tun hat sprachen wir mit Chefredakteur Wolfgang Blau.

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Guardian wirbt für Projekt „Open Journalism“

Mehr Informationen über die Kampagne bei Werben und Verkaufen, über das Projekt direkt beim Guardian

„Bestialisch hingericht“ – „Sexy“ – „Guten Start!“

Harte Kontraste? Der oder die Google-Plus-Verantwortliche der Hamburger Morgenpost kennt da heute bei Google Plus nix:

"Guten Morgen Hamburg. Heute beginnt der Prozess gegen Vassilys A. (27), der in der Nacht zum 1. September 2011 in einem Hotel in St. Georg eine amerikanische Studentin bestialisch hingerichtet hat. Außerdem rockt das Elektro-Pop-Duo LMFAO ("Sexy And I know It") heute Abend das Docks. Euch einen guten Start in den Tag!"

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