Archivierte Einträge für

Ball- und Kamerakünstler gesucht

“Citizen Media” trifft es besser als “Citizen Journalism” – der WDR sucht kurze Digitalfilme von Hobbykickern, die online und im TV präsentiert werden sollen. Upload bis maximal 20 MB vorbildlich unter prägnanter URL (www.gut-am-ball-wdr.de).

Ehrensenf bei Spiegel Online

Gemunkelt wurde es ja schon eine Weile, seit heute offiziell:

Skurrile Netzfundstücke, schräge Websites und die bizarrsten Meldungen des Tages: Das Ehrensenf-Team findet sie alle und mixt sie zu einem unwiderstehlichen Humor-Cocktail. Die unkonventionellste Nachrichtenshow im Netz. Jeden Tag Ehrensenf. Jeden Tag auf SPIEGEL ONLINE.

In dem gerade im Journalist ersc hienenen Interview hatte Chefredakteur Blumencron sich in dieser Angelegenheit noch ausweichend geäußert.

Das Interview ist lang und lesenswert, wofür man allerdings einen Blick in die gedruckte Ausgabe (05/2006 ) werfen muss. Tenor: “Wir sind positiv nervös” – was die Entwicklung des Mediums insgesamt, aber auch der Konkurrenz für SpOn angeht. Wer vergleichen möchte: onlinejournalismus.de hat Blumencron 2004 (“Kein Investmentbanker-Modell”) und 2003 (“Nur wenige werden überleben”) interviewt.

Nachtrag:
Falk Lüke referiert ein wenig ausführlicher aus dem Interview – und verweist auf ein neues Watchblog-Projekt mit Zielobjekt Spiegel Online, dass sich aber seine Sporen auch erst noch verdienen muss.

Jetzt ein bißchen bloggiger

Screenshot Homepage jetzt.de
Er bittet um Ruhe im Vorraum, fragt sich gerade, ob alles klappt und ist schon länger auf jetzt.de – so stellt sich Dirk von Gehlen seiner Community vor. Als Redaktionsleiter von jetzt.de ist er da, wo SpOn-Chef Blumencron auch gerne wäre – auch wenn Gehlen das nicht wahr haben möchte. Mit onlinejournalismus.de sprach er darüber, warum das für den Grimme Online Award nominierte jetzt.de seiner Meinung nach trotz Relaunchs nicht so bloggig ist, wie es den Anschein hat.
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Frisches Design bei fr-aktuell

Die Frankfurter Rundschau hat ihrer Website fr-aktuell einen umfassenden Relaunch gegönnt. Man arbeitet jetzt zeitgemäß mit CSS. Auch inhaltlich gibt es Veränderungen:

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Tiny audience – great future?

Trotz “tiny audience”:

From next week, the BBC will offer 50 different podcasts.

(BBC, via Wortfeld)

Nutzer als Regisseur

sport.ard.de setzt häufiger eine “Eventbox” genannte Schablone für einfache Multimedia-Specials aus Bild, Audio und Video ein. Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass Nutzer auch mal selbst herumprobieren und aus einer Reihe vorgegebener Elemente ihr eigenes Event zusammenstellen können.

New New York Times und mehr

Wolfgang Harrer kommentiert in Fabians notebook-onlinejournalismus das Redsign von nytimes.com. Interessant findet Harrer vor allem die Idee für personalisierte Seiten, die eigene Artikel mit fremden Seiten draußen im Web kombinieren sollen.

Sollte man sich vielleicht einmal ansehen. Mir fällt in dem Zusammenhang bisher nur die Netzeitung ein, die ja mit ihrer Newssuche auch auf fremde Nachrichtenseiten verlinkt. Aktuell stellt in diesem Zusammenhang OJR einen Service vor, der Blog-Inhalte für Mainstream-Medien zur Syndikation anbieten soll: Blogburst. Logisch oder Schnapsidee, weil keiner für freien Content zahlen will und sämtliche Syndikationsdienste zur Vermarktung für freie Journalisten gescheitert sind?

Podcast-Einsatz bei Zeitungen

Schöner Linkhinweis: “Pimp My Brain”, eine Podcasting-Show zu Podcasting-Trends und Audio-Marketing. In Folge 59 (!) widmet man sich aktuell unter anderem dem Podcast- und Audio-Einsatz bei den Websites von Zeitungen. (Dank an B. P. für den Tipp).

Radio mit Anguckbildchen

Christoph Maier macht auf ein neues Format der Netzeitung namens “Movie Flash” aufmerksam: Im Prinzip eine Filmkritik als animierte Slideshow mit Off-Text.
Im Vergleich zu ihm bin ich allerdings weniger begeistert: Wir hören einen soliden Radiobeitrag – aber die Bilder werden dazurecht willkürlich abgespult, die erklärenden Mini-Bildtexte stehen in keinem Zusammenhang mit dem Offtext. Zur Hölle mit der Linearität – aber wenigstens die pompöse Trailerstimme zu Beginn des “Movie Flash” lässt einen mal wieder vor dem Rechner grinsen. Der “Sat1 FilmFilm” lässt grüßen.

Auch aufgewacht?

Herr Murdoch hat seinen Verlegerkollegen schon letztes Jahr den Marsch geblasen. Herr Kundrun von Gruner und Jahr äußert jetzt auch für ein klassiches Medienhaus ungewohnte Töne:

«Wir müssen unsere Medien-Marken nicht mehr nur als reine Zeitschriftenmarken verstehen, sondern als Themenleuchttürme, die heute ihren Ausgangspunkt im Magazingeschäft haben, aber sehr viel mehr beinhalten können.» So erwartet Kundrun auch über das Internet neue Impulse. Immer mehr Menschen organisierten sich im Netz in neuen «Communities», der Verlag müsse «Leser und Anzeigenkunden» dorthin
begleiten, wo sie sich austauschen. (dpa)

In der klassischen Jahrebilanz bei G+J spielt Online allerdings keine Rolle.

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