Archivierte Einträge für

(Kleiner) Sieg über “Bild”

Schreiben des Deutschen Presserats (Foto: Fiete Stegers)

“Der Beschwerdeausschuss kommt zu dem Ergebnis, dass BILD mit der Online-Berichterstattung unter der Überschrift “Galerie der Schande” gegen die in Ziffer 1 des Pressekodex festgeschriebene Wahrung der Menschenrechte verstoßen hat.” Worum ging es und warum ist die Sache noch nicht zuende?

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FAZ-Relaunch in Zeitungsoptik

Neue Website der FAZ (Screenshot)

Die FAZ hat ihre Website neu gestaltet. Ich nutzte das für eine Fingerübung mit dem Kuratierungswerkzeug Storify, die das Echo des Relaunchs im Web zusammenfasst.

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Mach deinen eigenen Scoop!

Transparent "Scoopcamp 2011" (Foto: Fiete Stegers)

  Bei der Konferenz Scoopcampin Hamburg ging es zum dritten Mal ums “New Storytelling”. Unter der Devise: “Einfach machen”. Weiterlesen…

Qualitätsjournalisten im Wiesnrausch

Bei welchem Online-Medium finden wohl derzeit auf der Startseite Themen wie z. B.:

Nein, der Bayerische Rundfunk ist es nicht. Außerdem im großen Special von sueddeutsche.de:  ein Liveblog zum Oktoberfest. Ach, so – einen Relaunch der gesamten Website gab es auch noch.

Your Life according to Facebook

Facebooks neue Timeline (Screenshot [M])

Facebook hatte Großes angekündigt – und zumindest das Medienecho auf die gestern bei der Entwicklerkonferenz F8 angekündigten Neuerungen bei dem Sozialen Netzwerk ist entsprechend. Eine Linkschau zur Facebook-Timeline.(Update, 26.09.2011)

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Zeitgemäße App: Schönheit und Selbstbeschränkung

Sie wird Bildergalerien enthalten! Bildergalerien! Es wird eine Suchfunktion geben! Eine Suchfunktion! Und obendrein hier und da Links zu Multimedia und weiterführenden Informationen – teilweise sogar ins wilde Internet außerhalb der eigenen Website. Nein, wahnsinnig innovativ klingt es nicht, was die aufgebotenen fünf Herren und eine Dame von der “Zeit” bei der Vorstellung der neuen App fürs iPad zu verkünden haben. Warum die App doch zeitgemäß ist.

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Datensparsamer Like-Button gefällt Facebook nicht

Heise.de hat gestern über eine selbstentwickelte, datenschutzfreundliche Variante des Facebook-Like-Buttons berichtet, die auf Heise.de im Einsatz ist. In dieser Variante muss der Like-Button vom Nutzer erst durch einen Klick aktiviert werden, bevor er tatsächlich angeklickt werden kann. Erst nach der Aktivierung werden Nutzerdaten an Facebook übertragen, was sonst in jedem Fall stattfindet. Wem die Übertragung nichts ausmacht, kann den Gefällt-Mir-Knopf auch in persönlichen Voreinstellungen dauerhaft aktivieren und spart sich den Klick.

Heise.de stellt Dritten den Code seiner Variante zur Verfügung und hat nach eigenen Angaben schon rund 500 Anfragen von interessierten Website-Betreiber erhalten.

Statt dass sich Facebook aber über diese Weiterentwicklung freut, die genau den Punkt aufgreift, den das Unabhängige Datenschutzzentrum Schleswig-Holstein bei Facebook als Verletzung deutschen Datenschutzrechtes deutet, reagiert das Unternehmen genau entgegengesetzt: Heise.de habe mit seiner Konstruktion den Like-Button nachgeahmt, was aber in den Facebook-AGB verboten sei. Sollte Heise.de nicht aufhören, könne Facebook Heise.de auf eine schwarze Liste setzen, das heißt, die Inhalte der Website könnten nicht mehr über Facebook verteilt werden.

Update:

Zur Geschichte des Begriffs “presseähnlich”

Stefan Niggemeier schreibt in seiner sehr lesenswerten Analyse der “Klage der Verlage gegen die Tagesschau-App”:

Die Frage, was der Begriff „presseähnlich“ bedeutet, ist entscheidend bei der Beurteilung der Frage, ob die „Tagesschau“-App rechtswidrig ist. Die Medienpolitiker der Länder haben sich diesen Begriff ausgedacht, und er ist Ausdruck eines für diese traurige Spezies typischen faulen Kompromisses.

Die erste Nennung des Begriffs “pressseähnlich” im Zusammenhang mit Internetangeboten, die ich finden konnte, stammt von 2007. Robert Schweizer, der Justiziar des Burda-Verlages, fordert damals, in den Rundfunkstaatsvertrag folgenden Passus aufzunehmen:

Gebührenfinanzierte digitale, presseähnliche Textdienste sind grundsätzlich ausgeschlossen. Die Abgrenzung zu den Online-Tätigkeiten des gebührenfinanzierten Rundfunks erfolgt abwägend in der Weise, dass die Sender im Internet rundfunkähnliche Dienste anbieten dürfen.

Auch in der späteren Diskussion wurde der Begriff vor allem von der Verlegerseite benutzt, bis er schließlich Eingang in den 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag fand. Die dortige Definition erläutert Niggemeier, ebenso wie die davon abweichende Auslegung der Verlage:

Im Kern ist die Argumentation gegenüber dem Gericht schlicht: „Presseähnlich“ sei all das, was Presseverlage machen.

Den Verlegerstandpunkt vertritt Christoph Keese vom Springer-Verlag in seinem Kampagnen-Blog.

(Ich arbeite u. a. für die Tagesschau.)

Die Chancen von Google+

Google+ (Screenshot [M])

Über Google+ ist bereits enorm viel geschrieben worden – auf gute Einführungsbeiträge habe ich an anderer Stelle hingewiesen. Die große Frage bleibt: Wie krempelt der Neuling, der inzwischen 10 Millionen Nutzer hat, die Social-Network-Szene um?

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Kommentierte Linkliste zu Google+

Das Blog Onlinelupe hat eine lange Linkliste zusammengestellt: “100+ Dinge, die man über Google Plus wissen sollte”

Für den individuellen User bietet diese Präsentation einen optimalen Einstieg:

Die Linkliste widmet sich weiter praktischen Tricks vom Umgang mit dem eigenen Konto über die Auswirkungen auf Suchmaschinenoptimierung bis hin zu den strategischen Chancen von Google+.

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