Archivierte Einträge für

„Ich mache hier die Online-Gemeindezeitung“

Screenshot Eimsbüttel-Seite auf Facebook

Hyperlokaler Journalismus gilt als das nächste große Ding. Vor allem online. Ohne es beabsichtigt zu haben, ist Mareke Stein (30) aus Hamburg auf diesem Gebiet zur Vorreiterin geworden.  Hier spricht sie über Bürgersinn, Crowdfunding und verrät, was einen Blog überleben lässt.

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Nachrichten im Internet: Wer soll das bezahlen?

Paid Content beim Hamburger Abendblatt [M]

Dröge Agenturtexte, uninspirierte Aufmachungen, langweilige Bilderstrecken: Wer bitte soll für Online-Nachrichten in Deutschland jemals Geld bezahlen? So wird Paid-Content jedenfalls nicht funktionieren …

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Die Nachrichten-Hatz

Twitter (Screenshot)

Für ein monatlich erscheinendes Extrem-General-Special-Interest-Magazin sitze ich gerade an einer Geschichte über “Twitter”. Es geht um Nachrichten und Microblogging-Dienste und wie Redaktionen versuchen mit dem Wahnsinnstempo Schritt zu halten. Dazu habe ich heute mit Christoph Neuberger telefoniert. Der Journalismusprofessor beobachtet seit mehr als zehn Jahren die Entwicklung der Online-Medien in Deutschland und hat dazu umfangreiche empirische Studien durchgeführt.

Ein paar kleine Ausschnitte aus dem Gespräch gibt es jetzt schon. Den Rest gibt’s später. Sobald das Extrem-General-Special-Interest-Magazin erschienen ist…

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Die Wunschzeitung kommt!

Eigentlich dachte ich, die Folie kommt jetzt dann mal. Die Folie von der ich so gerne rede. Wie zum Beispiel damals – vor wahrscheinlich bald fünf Jahren – als ich in meiner Ex-WG meinen renitenten Mitbewohner nach drei bis vier Bier die Zukunft erklären wollte. “In wenigen Jahren gibt es keine Zeitung auf Papier mehr”, habe ich ihm damals gesagt. “In Zukunft wirst Du Deine Zeitung auf einer Folie lesen. Die kannst Du falten wie Papier, Du kannst sie auf dem Klo und in der U-Bahn lesen nur: Deine Zeitung ist nicht gedruckt. Deine Zeitung ist ein Bildschirm, der seine Infos aus dem Internet saugt. Sieht aus wie eine Printprodukt – aber mit einem Klick auf die entsprechenden Artikel kommst Du zu allen Zusatzfeatures: O-Töne, Videos, Dossiers, Interviews. Lang lebe der Onlinejournalismus.”   Weiterlesen…

Twitter Schäfer-Gümbel

Blog-Verkäufer Robert Basic dreht noch mal richtig auf und interviewt eine Woche vor der Landtagswahl in Hessen SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel – per Twitter! Absolut lesenswert. Auch wenn die richtig brennenden Fragen und Antworten in 140 Zeichen am Ende vielleicht keinen Platz finden, könnte Twitter so doch noch zu einem wirklich spaßigen und nützlichen Tool im Onlinejournalismus werden. “Immerhin zwingt Twitter zur Kürze und verringert den Abstand zwischen einer Privatperson und einem Politiker auf virtueller Ebene ungemein”, schriebt Robert Basic dann auch in den Interview-Vorspann. Bin gespannt, ob es bald Nachahmer gibt.

Ein gutes Neues…

Nachrichten für die Tonne

Zeitungen gehören in den Müll. In den Papiermüll. Lose Zeitungsseiten, die der Wind durch Großstadtstraßen trägt, liegen gelassene Ausgaben in den Straßenbahnen, schrumplige Zeitungsstapel in den Badezimmern und marmeladeverschmierte Titelseiten auf den Frühstückstischen zeigen, dass eine Zeitungsausgabe schnell ausgedient hat – und dass zu viele Menschen ihre Zeitungen nicht ordentlich entsorgen. Die Mülltonne ist die Zukunft der Zeitung. Eine ziemlich grandiose Zukunft.

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Aufbruch in die Utopie – oder nur ein Missverständnis?

Die einen wollen ein “demokratisches Web”, die anderen finden es “irgendwie ein geiles Gefühl, sich im Internet zu lesen”. Die Welt des Bürgerjournalismus ist bunt – gestützt auf neue Technologien ist sie dabei, einen Teil der alten Netz-Utopien Wirklichkeit werden zu lassen. Eine Bestandsaufnahme inklusive Video-Interview mit Peter Schink von der “Readers Edition” der Netzeitung.
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