Archivierte Einträge für Ausbildung

Topfvollgold oder komm mit ins Regenbogenland …

Mats Schönauer (links) und Moritz Tschermak

Mats Schönauer (links) und Moritz Tschermak. Foto: Phil Struck.

… der Eintritt kostet den Verstand. Seit April betreiben die Dortmunder Journalistikstudenten Mats Schönauer und Moritz Tschermak das Watchblog Topfvollgold. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit berichten sie dort über die deutsche Regenbogenpresse. Den Verstand haben sie dabei noch nicht verloren, ganz im Gegenteil: mit Witz und Sachverstand geben sie prägnante Einblicke in ein bislang noch wenig erkundetes Mediensegment und freilich spielt auch das Thema Online hierbei eine Rolle. Wir haben ein E-Mail-Interview mit Mats und Moritz geführt. Weiterlesen…

Online-Frühling: Generationswechsel oder digitale Spaltung in den Redaktionen?

Diskussinosrunde auf der Republica 2013

Moderator mit Jochen Wegner, Katharina Borchert und Stefan Plöchinger (links)

Wie sieht es aus mit der Experimentierfreude bei Formaten und Finanzierungsmodellen? Darüber diskutierten auf der re:publica 2013 drei Vordenker des deutschen Onlinejournalismus, die in vielen einer Meinung waren. Allerdings nicht ganz bei der Frage, ob mit einer neuen Journalisten-Generation (den richtigen Digital Natives) alte Wände zwischen Print- und Online-Redaktionen von selbst wegfallen – oder ob die digitale Spaltung zwischen Papierfesthaltern und digital Denken (unabhängig vom Alter der Journalisten) noch eine Weile bestehen bleibt. Eine Dokumentation der Diskussion.

Weiterlesen…

Umfrage zum “Laienjournalismus in Deutschland”

Daniel Altmann, Student an der Hochschule Darmstadt im Studiengang Informationswissenschaft, bat uns folgende Anfrage zu veröffentlichen.

Die Umfrage “Laienjournalismus in Deutschland” soll in 12 kurzen Fragen einen Überblick über die Denk- und Arbeitsweise von Laienjournalisten bieten. Sie ist Bestandteil der Bachelorarbeit “Medienkrise in Deutschland – Chancen und Gefahren des Laienjournalismus” an der Hochschule Darmstadt. Durch die Beantwortung der Fragen sollen Thesen und Analysen in dieser Arbeit unterstützt werden. Zur Teilnahme ist keine Anmeldung notwendig. Bei der Umfrage selbst bleiben Sie anoynm. Am Ende der Befragung haben Sie die Möglichkeit einen Gutschein von verschiedenen Anbietern anzunehmen.

Hier der Link zur Umfrage. Über das Ergebnis dieser Arbeit werden wir gerne berichten.

Wie NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke auf den digitalen Wandel reagiert

In seiner Rolle als Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) will Ralf Geisenhanslüke sein Blatt “als erster und bester” der Branche in Deutschland fit machen für das digitale Zeitalter – eine Aufgabe, die so ziemlich jeder Tageszeitung in den vergangenen Jahren Sorgen bereitet hat.

Für den ABZV Videoreporter habe ich Geisenhanslüke im Februar getroffen und einen Tag lang bei seiner Arbeit begleitet.

Im Interview äußert er sich u.a. dazu, wie lange der Umbruch dauern wird und was er für seine Kollegen bedeutet, wie er seine eigene Rolle als Chefredakteur dabei interpretiert und wo die gesamte Branche in etwa zehn Jahren stehen könnte.

Das Video steht unter der Creative Commons Lizenz (BY-NC-ND 3.0 DE), das heißt Teilen, Verbreiten und Einbetten in andere Kontexte ist erwünscht, solange dies zu nicht-kommerziellen Zwecken geschieht.

Tschüs, Berlinfolgen. Und danke!

Folge 15 war mein erster Kontakt mit den Berlinfolgen, und ich war von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt. Ein wirklich berührendes Porträt über Gero, einen Obdachlosen aus Berlin.

“Fotofilm” nennen die Macher von 2470media das Format, im Grunde genommen ein alter Hut: Eine dramaturgisch durchdacht montierte Interviewspur samt Atmo-Tönen, kombiniert mit oft beeindruckenden Reportage-Fotos und immer wieder kurz eingespielten Video-Elementen. Die Idee kann noch so alt sein, das spielt gar keine Rolle. Die Umsetzung ist einfach gelungen.

Insgesamt 100 Folgen haben die Macher in Zusammenarbeit mit der taz produziert, jetzt ist Schluss.

Für den ABZV Videoreporter habe ich das 2470media-Team eine Weile bei ihrer Arbeit an den letzten Berlinfolgen begleitet. Herausgekommen ist dabei dieses etwa 11 Minuten lange Porträt, das für alle interessant sein dürfte, die sich für die Machart solcher Fotofilme interessieren. In dem Video geht es um gute Reportagefotos, den dramaturgischen Aufbau von Fotofilmen und zahlreiche Erfahrungen aus der praktischen Arbeit.

Wie spendabel sind Zeitungsleser im Lokalen?

Zum Stichwort Crowdfunding im Journalismus ist auch in Deutschland seit dem Start von Krautreporter vor wenigen Wochen einiges geschrieben worden, das erste Projekt ist finanziert. Die journalistischen Pläne, für die dort oder auf anderen Crowdsourcing-Plattformen Unterstützer gesucht werden, kommen von freien Journalisten oder Teams.

Wenn sich ein mutmaßlich nicht völlig notleidender Zeitungsverlag auf Unterstützersuche begibt, kommt das erst mal unerwartet – aber andererseits ist das ja genau das, was wir immer einfordern: Nach neuen Geschäftsmodellen suchen und einfach mal ausprobieren. Das tut jetzt der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag: Unter dem Titel “Wie glaubt der Norden?” würde er gerne zwei Volontäre auf eine Reportagereise durch Norddeutschland schicken und das Ergebnis als einer Zeitungsbeilage drucken.

Angestrebt werden mindestens 2500 Euro. Für die Mindestspende von 5 € gibt’s das Magazin per Post. Wer 500 Euro spendet, bekommt neben einer persönlichen Widmung plus Namensnennung im Heft, ein Magazin-Abo, eine Einladung in die SHZ-Druckerei und die persönliche Überreichung von 50 Exemplaren an einem Ort nach Wahl.

Weitere Links
… bei onlinejournalismus.de:

… im sonstigen Internet

Erfahrungen aus Schreibkursen für Print- und Online-Debütanten

In den vergangenen Jahren habe ich einige Lehraufträge gegeben und Weiterbildungsseminare gehalten, in denen Schreibwerkstätten im Vordergrund standen. Am Anfang der Angebote stand immer eine fachjournalistische Einführung, etwa in die Themengebiete Wissenschaftsjournalismus oder Klimawandel. Doch dann ging es mit den Teilnehmern, die aus der Wissenschaft kamen und Journalisten werden wollten oder sich als Studierende zum ersten Mal dem Schreiben näherten, um handfeste Themen einer Schreibwerkstatt: Stilistik, Textanalysen, Sprachdiskussionen, Einstiege und Ausstiege, Unwörter, Wissenschafts- und Behördensprache.

Weiterlesen…

Journalistenausbilder fordern einheitliche Standards

“Von eierlegenden Wollmilchsäuen und turboschnellen Fastfood-Journalisten. Wie steht es um die Qualität der journalistischen Ausbildung?”, lautete ein Panel auf den Münchner Medientagen. Sechs Journalistenausbilder fordern eine Vereinheitlichung der Journalistenausbildung. Eine Zusammenfassung der Diskussion via Storify. Weiterlesen…

Blick auf die Schäl Sick

Schönes Onlinejournalismus-Projekt der Konrad-Adenauer-Stiftung: Die Site “Schäl Klick” entstand im Rahmen eines Seminars und widmet sich der weniger populären “Schäl Sick” Kölns. Unter anderem mit Audio-Slideshows und einer visualisierten Aufbereitung des Kölner Stadthaushalts, aus dem ein großer Teil auf die rechte Rheinseite fließt. Trainer der Nachwuchsjournalisten war Marco Maas von Open Data City.

re:publica aus journalistischer Perspektive

re:port war einer von 13 Tracks der re:publica 2012 – für mich als Journalist der spannendste. Praktisch fand ich das Tool Torial, inspirierend die Trends beim visuellen Storytelling und eine gute Wiederholung Udo Vetters Spielregeln fürs Netz. Ein Best Of.  Weiterlesen…

 1 2 3 4 5 »


onlinejournalismus.de beobachtet die Entwicklung des Journalismus im Internet.

onlinejournalismus.de wird mit WordPress betrieben (Theme: Modern Clix von Rodrigo Galindez).