Die seit August amtierende WAZ-Online-Chefin Katharina Borchert war schon öfter ein Thema hier (Interview mit einem anonymen WAZ-Blogger, Video-Interview mit Angela Merkel, Ich möchte Teil einer Online-Bewegung sein, RP-Ideen bei der WAZ, Bloggerin wird Chefredakteurin von “WAZ live”).
Die “taz” porträtiert Katharina Borchert in ihrer heutigen Ausgabe: “Die Peitschen Borchert”. Unverhofft werde ich übrigens am Samstag, 25.11., in Bochum die Ehre haben, mich mit Katharina Borchert beim Journalistentag des Deutschen Journalisten-Verbands, Landesverband Nordrhein-Westfalen, zu unterhalten. Da das Motto der dortigen Foren “Gespräch statt Vortrag” lautet, ist auch das Publikum eingeladen mitzudiskutieren. So weit ich weiß, ist der Eintritt übrigens gratis.
Neben dem Online-Forum gibt es noch weitere Foren zu Print, TV, Ethik, Bild, Zeitschriften, Sport, Sprache und PR mit jeweils einer sehr guten Besetzung. Einen Vorgeschmack bietet das Programm des Journalistentag 2005. Damals wurde zu Recht bemängelt (“Der DJV holt den Totschläger raus” (sic!)), dass es keine Online- bzw. Neue Medien-Foren gab. Auf das aktuelle Programm werden wir hier hinweisen.
Nachtrag 16.10.06
Über den oben genannten “taz”-Artikel und seine Entstehungsgeschichte wird in den Blogs Tom’s Diner (dessen Autor Ralf Albert kommt in dem Artikel vor) und bei Rebellen ohne Markt (dessen Autor Don Alphonso wurde vom “taz”-Autor etwas schräg angefragt) diskutiert. Es wird deutlich, dass der “taz”-Text kein journalistisches Meisterstück war.