Archivierte Einträge für Citizen Journalism

WeMedia-Konferenz in London, Tag 1/2

Das Vertrauen in die Medien ändert sich. Allerdings weiß niemand genau, wie.

“Trust”, Vertrauen, war das große Thema des ersten Panels der WeMedia-Konferenz in London, die heute und morgen bei der BBC und bei Reuters stattfindet. Mit dabei viele derjenigen, die in der Szene Rang und Namen haben. Ob das was hilft, lasse ich erstmal dahin gestellt. Die erste Diskussionsrunde hat jedenfalls nicht den Eindruck vermittelt.
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Jetzt ein bißchen bloggiger

Screenshot Homepage jetzt.de
Er bittet um Ruhe im Vorraum, fragt sich gerade, ob alles klappt und ist schon länger auf jetzt.de – so stellt sich Dirk von Gehlen seiner Community vor. Als Redaktionsleiter von jetzt.de ist er da, wo SpOn-Chef Blumencron auch gerne wäre – auch wenn Gehlen das nicht wahr haben möchte. Mit onlinejournalismus.de sprach er darüber, warum das für den Grimme Online Award nominierte jetzt.de seiner Meinung nach trotz Relaunchs nicht so bloggig ist, wie es den Anschein hat.
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Grimme Nominierungen

Der Grimme Online Award hat heute 22 Websites in drei Kategorien bekanntgegeben, aus denen bis zum 2. Juni die Gewinner ausgewählt werden. In der Auswahl habe ich einige alte Bekannte aus dem journalistischen Bereich entdeckt: z.B. jetzt.de (das Jugendmagazin der SZ), worldtrip.tv (Multimedia-Experiment bei Spiegel.de, Rezension dazu in meinem Weblog), eines der bekanntesten Weblogs in Deutschland, Spreeblick und das stark beworbene Themenportal zu Krebs bei der ARD, Leben – was sonst?. Alle Nominierungen findet man bei heise.de.

Und weil es ojour-Kollege Fabian Mohr in seinem Weblog so vorbildlich mit Hinweisen zur eigenen Verstrickung handhabt, tue ich es ihm gleich: Ich bin freier Mitarbeiter bei jetzt.de.

Eine neue BBC

Der Umbau, den BBC-Chef Mark Thompson seinem Sender verordnen will, ist so radikal und in die Zukunft weisend, dass vom traditionellen Rundfunk wenig übrigbleiben würde. Thompson:

“There’s a big shock coming. The second wave of digital will be far more disruptive than the first and the foundations of traditional media will be swept away, taking us beyond broadcasting.”

Ich denke, es ist wichtig zu sehen, was Thompson meint, wenn er von Schock spricht. Er meint nicht die Nutzer, die Hörer, die Zuschauer. Er meint uns. Die Journalisten.

PaidContent: BBC’s Creative Future Initiative; gives into all the buzzwords ever invented
Times: How the BBC will remake itself to persuade the young to tune in
Guardian (reg.): BBC unveils radical revamp of website

Die demokratische Zeitung

Der “Seattle Post Intelligencer” experimentiert mit Editorials, an denen auch die Nutzer beteiligt sind. Unser Gastautor Marc Hofer sieht das Experiment mit Citizen Journalism in der Tradition der Zeitung als Element der Demokratisierung.

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“We Media” am 3./4. Mai

Das “globale Forum” zum Thema “We Media” hat ein pralles Programm und viele vielversprechende Namen aufzubieten. Ist jemand zufällig bei der Tagung (3./4. Mai in London) und möchte für uns berichten? Einfach melden … (redaktion at onlinejournalismus.de).

Nachtrag, 21. April: Netterweise hat sich Matthias Spielkamp (Immatriblog) bereit erklärt, für onlinejournalismus.de zu berichten. Er hat bereits früher Artikel für uns geschrieben.

Wikis: Vielseitige Plattform für journalistische Websites

Onkel Brumm (nebenbei: wann erhält der endlich einen vernünftigen Namen?) weist bei Zeit.de auf das Nordwest-Wiki der Oldenburger Nordwest Zeitung hin: “Hier sollen im Form eines Wikis alle Informationen rund um den Nordwesten gesammelt werden”, heißt im Wiki. Und natürlich kann jeder dort mitschreiben. Seit November 2005 sind so 350 Artikel entstanden. Brumm fragt sich, ob so etwas auch bei Zeit.de sinnvoll wäre.

Ähnliche Projekte gibt es beispielsweise beim “Handelsblatt”, dass Ende September 2005 sein Wirtschaftswiki startete (wir berichteteten) oder bei der PC-Welt. Eher für den temporären Einsatz gedacht ist das Fanportal der “Stuttgarter Zeitung”, Worldcupwiki von Fans für Fans. Auch als Wissenssammlung von Journalisten für Journalisten eignen sich Wikis, wie das Wiki des Journalistennetzwerks Jonet zeigt.

Anders machte es Jochen Magnus, Redaktionsleiter der Online-Ausgabe der Koblenzer “Rhein-Zeitung”, RZ Online. Dort wurde die vorhandene deutschsprachige Wikipedia im August 2004 komplett in das Online-Angebot eingebunden. Weitere Informationen zur Nutzung von Wikipedia als Journalist finden Sie auf meinem Weblog.

Newsvine jetzt frei zugänglich

Newsvine hat seinen beta-status verlassen und ist seit rund zwei Wochen frei zugänglich.

Newsvine ist ein Experiment, das einige der “Web 2.0″-Schlagwörter unter einem Dach vereint: es ist hochgradig vernetzt, interaktiv und persönlich, zum Beispiel durch blogähnlich kommentierbare Nachrichten (die zurzeit ausschließlich über AP ins System fließen), user-initiierte News-Seeds, Foren und Chats, einem Bewertungssystem usw.

Eine Übersicht über die Funktionen von Newsvine gibt’s auf der Website von Jonathan Dube [#1, #2]. Dass es natürlich auch bei Newsvine zu Problemen kommen kann, wenn man seine Community allzu weit öffnet, dokumentieren diese beiden Einträge in den E-Media Tidbits.

Epic 2006: Norddeutschlands meister Blogger

Von Andreas K. Bittner

Schon wieder eine Revolution im Web? Begriffe wie Wiki, Tagging, Folksonomy und Podcasting machen die Runde. Journalistisch interessant, das so genannte Blogging. Für die einen aggressiver Internet-Journalismus, für die anderen sind es wohl die größten Banalitäten der Welt. Es tut sich was im Web.

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“Die Bilderflut der Hobby-Fotografen”

London-Korrespondent Uwe Schwering berichtete gestern im Weltspiegel und hier bei tagesschau.de über die zunehmende Verwendung von Digitalfotos und Videos von Privatleuten bei professionellen Medien. Laut Schwering haben BBC, SkyNews und CNN Millionen investiert, um auf den privaten Bildersturm eingerichtet zu sein. Auch Bedenkenträger kommen zu Wort – einmal nicht Journalisten, die in ihren Berufsstand bedroht sehen, sondern solche, die um die Qualität der Berichterstattung besorgt sind und eine zunehmende Sensationsgier erwarten.

Unabhängig beschäftigte sich auch die FTD mit dem Thema.

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