Archivierte Einträge für Design

Abendblatt-Relaunch

Die überarbeitete Website des Hamburger Abendblatt wird bei Wortfeld unter die Lupe genommen – mit Schwerpunkt auf Design und die Einbindung von (Google-)Karten. Das Design Tagebuch widmet sich ebenfalls optischen sowie markentechnischen Aspekten.

Schweinegrippe visuell

Sceenshot Infografik El Pais
(Vermutlich ein bisschen neidische) Kollegen machen auf Schweinegrippen-Grafiken bei internationalen Online-Medien aufmerksam:

(Dank an M.S. und C.R.! Weitere Tipps gerne in den Kommentaren)

Springers schönste Tochter?

Screenshot Abendblatt 14.02.2009Wie war das noch gleich mit der Online-Offensive beim Hamburger Abendblatt? Auch wenn wir es langsam leid sind, überflüssige Bildergalerien anzuprangern: Als Aufmacher präsentiert uns die Springer-Zeitung soeben eine Bildergalerie (29 Fotos) über “Hamburgs schöne Töchter” samt dazugehörigem Bericht über die Modenschau eines im Text ausgiebig gewürdigten lokalen Modehauses. Garniert wird das auf der Abendblatt-Startseite mit Werbung für ein Online-Spiel sowie “federleichtem French Pop”. Und mit einem Neunziger-Jahre-Tickerlaufband, das – zumindest hier – offenbar sämtliche anderen Browserfenster erlahmen lässt.

Was mir gefällt: Heute HAZ.de

Hannoversche Allgemeine

So, in einem Weblog darf es ja auch mal etwas subjektiver sein, mal schauen, ob “Was mir gefällt” sich in Zukunft auch mit Inhalten füllen lässt. Freilich soll das Ganze auch relativ kurz und wie gesagt auch mit etwas Bauchgefühl ausgestattet sein. Jetzt aber los: Ja, HAZ.de, der neu gestaltete (um das Wort Relaunch zu vermeiden) Online-Auftritt der “Hannoverschen Allgemeinen” gefällt mir gut. Weiterlesen…

Formate – kurz und grafisch

Das Blog Medienlese widment sich zur Zeit in der kleinen Reihen “Zehn Dinge, die Journalisten 2009 wissen sollten” Tipps zum sinnvollen Einsatz technischer Innovationen. Leider sind sie für internetaffine Medienschaffende schon altbekannt – der Einsatz von RSS-Feeds oder das etwas verfeinerte Googlen etwa. Spannend sind hingegen drei kleine Format-Schmuckstücke, die Medienlese hier vorstellt: “Kurze Formate fürs Internet”.

Timeline-Tool: Geschichte des Onlinejournalismus

Andy Dickinson hat vor kurzem in seinem Blog demonstriert, wie man mit dem Dienst Dipty eine Zeitleiste erzeugen und embedden kann. In dieser Größe sieht es natürlich wenig prickelnd aus, wenn eine größere Seitenbreite zur Verfügung steht, sieht die Sache schon deutlich besser aus.

Zudem können sich die User die Ereignisse alternativ auch auf einer Weltkarte, einer Liste und in einer “Blätter-Ansicht” (ähnlich wie Album-Cover bei iTunes) darstellen lassen.

Dickinson demonstriert das ganze anhand einer Zeitleiste zu entscheidenden Momenten des Onlinejournalismus. Diese ist zwar in den frühen Jahren noch etwas dünn und US-lastiger als notwendig, aber man kann sich vorstellen, wozu man das Werkzeug einsetzen kann (zum Vergleich: unsere Chronik 10 Jahre Onlinejournalismus in Deutschland von 2004).

Relaunch beim Wall Street Journal

Nur vier Punkte:

  • Ausführlich hat sich Frank Patalong mit dem neuen WSJ.com beschäftigt. Was mir – wie ihm – gut gefällt: Leserkommentare sind mittels eines Reiters quasi auf der “Rückseite” jedes Artikels angebracht.
  • Der “Trend zur Mitte”, der jüngst nach dem Relaunch von Welt Online ausgemacht wurde, findet mit dem neuen WSJ.com zumindest ein weiteres Beispiel.
  • Statt Seitennavigation gibt es nur noch eine Topnavigation. Zählt man den Titel “The Wall Street Journal” mit, hat die Leiste schon auf der Startseite sieben Zeilen, auf Artikelseiten sieht’s ähnlich aus – das ist doch wohl zu viel des Guten.
  • W3C-Markup-Validation: 81 Errors, 63 warning(s).

(Wie immer in solchen Fällen bin ich auf das fachmännischer Urteil des Designtagebuchs gespannt. Und es wäre an der Zeit, mal wieder Startseitenschwergewichte zu überprüfen.)

Welt Online: Leichtes Stottern beim Relaunch

“Alles neu auf Welt Online” meldet Redakteur Peter Schink als Skype-Status. “Letzte Nacht ist die neue Version der welt.de Website online gegangen”, heißt es bei einem involvierten Designstudio. Irgendwas klappt aber wohl noch nicht ganz – derzeit bekomme ich (Mac, Firefox, Safari) unter der URL welt.de nur die Mobil-Version angezeigt. Das Designtagebuch war aber in bewährter Weise schon vor Ort und weiß (mit Screenshots) zu berichten: “Formal gut” aber “Uniform statt Vielfalt” lauten die Schlagworte. Eines scheint sich nicht verändert zu haben: “Klickstrecken-Wahnsinn”, stöhnt Frank Helmschrott.

Nachtrag: Selber gucken geht aber doch, wenn man direkt über einen Artikel oder eine Rubrik kommt, etwa http://www.welt.de/politik/. Auffällig auf den ersten Blick die Werbeanordnung in Form eines umgedrehten U, während der Content-Bereich in die Mitte rückt. Gerrit van Aaken spricht schon von einem “Trend zur Zentrierung”.

Nachtrag 2: Und hier ist der Direktlink zur Startseite. Das Problem betrifft offenbar nur bestimmte Browser/Betriebssysteme. Die Technik werkelt.

Nachtrag 3, 17 Uhr
Bei einem Blick auf die Seite fallen mir als gelegentlichem Nutzer ehrlich gesagt keine großen Änderungen ins Auge – bis auf das Wegfallen der linken Hauptnavigation. Als Gelegenheitsnutzer vermisse ich sie auch nicht. Rechts entsteht dadurch mehr Platz für die Kästen zur Content-Präsentation. Ich glaube, dass auch eine Box mit Videos oder Bildstrecken, die sonst in der Hauptcontentspalte wie ein Separator wirkte, weggefallen ist. Peinlich finde ich, dass auf der Startseite direkt als erster Punkt der zweiten Ebene der Top-Navi großspurig “die Weltbesten” angepriesen: Dahinter verbergen sich “Luxus- und Lifestyle-Bestenlisten”, die zum Konsum anregen sollen. Etikettiert werden sie als “Verlags-Sonderveröffentlichung”, wie man es aus dem Print kennt. Ob das jetzt neu ist, weiß ich allerdings nicht (ein ähnliches Format hat ist shortlist.stern.de)

Nachtrag, 17:45 Uhr
Inzwischen klappt der Aufruf der Startseite.

Was kommt: Frische taz.de

Für Montag hat taz.de einen Rebrush geplant. Onlinechef Matthias Urbach kündigt u .a. an:

  • Redesign der tazblogs
  • größerer Überblick über das Angebot der Ressorts auf der Startseite
  • RSS-Feeds, sortiert nach Ressorts und für Kommentare
  • Neben den klassischen Ressorts besondere Schwerpunkte. Den Anfang macht das Thema “Überwachung”.

Stellenangebot: ZEIT Online sucht: Projektleiter Web-Design/Online-Grafik (w/m)

Die Stellenanzeige im Wortlaut:

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Projektleiter Web-Design / Online-Grafik (w/m)

Ihre Aufgabe:
In dieser Funktion betreuen Sie – in Absprache mit unserer Entwicklungsredaktion – die visuelle Überarbeitung von ZEIT Online.

Ihr Profil:
Sie haben ein Studium oder eine vergleichbare Ausbildung im Bereich Grafik und Web-Design absolviert, verfügen über mehrjährige Berufserfahrung mit Online-Medien, insbesondere mit dem Relaunch journalistischer Websites, und verfügen über profunde Kenntnisse in der Entwicklung nutzerfreundlicher Websites. Das Thema „Usability“ ist Ihnen besonders wichtig. Neben exzellenten Kenntnissen in Photoshop, Illustrator, HTML und CSS sind auch solide Grundkenntnisse in Flash wünschenswert. Auch unter Zeitdruck sind Sie ein kreativer, kommunikationsstarker Teamplayer und fähig, mit Kritik konstruktiv umzugehen.

Ihre Bewerbung:
Wenn Sie diese Aufgabe reizt und Sie eine hohe Identifikation mit dem Online-Journalismus mitbringen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellungen.

ZEIT Online GmbH
Personal & Recht · Dörte Wolfs
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20095 Hamburg · karriere@zeit.de

Anmerkung der Onlinejournalismus.de-Redaktion: Gerne können auch Sie Ihr Stellenangebot hier kostenlos veröffentlichen. Wir behalten uns allerdings eine Auswahl vor.

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