Archivierte Einträge für E-Paper

New York Times Reader / beta

Die Navigation durch die Artikel mit den Cursor-Tasten ist sehr bequem, es gibt keinerlei Scrollbalken, die Seitenwechsel sind flott und die Darstellung exzellent. Fotos kommen gut zur Geltung. Ein Kontextmenü zum Drucken, Kopieren, Speichern und Annotieren ist ebenfalls vorhanden.

Klingt gut? Die New York Times hat zusammen mit Microsoft einen Reader zur Darstellung von Zeitungsseiten am Bildschirm im Beta-Test. Wortfeld – daher auch das Zitat oben – hat sich das Teil ausführlich angesehen. Zwei kritische Anmerkungen bleiben nach dem schwärmerischen Einstieg haften: “Ausgereift ist das Programm allerdings noch lange nicht” und “Wozu also eine Zeitung auf diese Weise lesen?”

Medienmagazin “V.i.S.d.P” landet im Papierkorb und erscheint nur noch als PDF

Das “Magazin für Medienmacher”, “V.i.S.d.P.” erscheint in Zukunft nur noch als PDF. Herausgeber Hajo Schumacher, unter anderem Autor des Muntermachers “Kopf hoch, Deutschland” und als Achim Achilles Kolumnist bei Spiegel Online, sieht’s gelassen. Schumacher teilt den Lesern in der ersten per E-Mail verschickten Ausgabe mit:

“Liebe V.i.S.d.P.-Freunde,
ab sofort sind wir schneller und aktueller, bleiben aber strikt fröhlichkeitsaffin. Statt des Hefts gibt es nun jeden Freitag dieses wundervolle Internet-Magazin, dass man sich auch ausdrucken und sonntags auf der Corbusier-Liege lesen kann.”

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Ach, das E-Paper gibt’s ja auch noch: Heute “Die Zeit”

Peter Giesecke musste kürzlich nolens volens auf die E-Paper-Ausgabe der “Zeit” zurückgreifen und schildert im – übrigens sehr empfehlenswerten – Blog Netzausfall seine Rezeptionsprobleme auf süffisante Weise.

Ich halte das E-Paper in den meisten derzeit angebotenen Formen für einen Rohrkrepierer. Das weiß man selbstverständlich auch bei den Medienhäusern. Wie es beispielsweise die “Zeit” entscheidend besser machen könnte – ich weiß es nicht. Und selbst mit ein besseren Lösung würde man so verwöhnte Nutzer, wie Peter Giesecke oder mich, wohl nicht vollkommen zufriedenstellen können. Schwer ist leicht was.

Online: Erwachen im Ruhrgebiet?

Den Zeitungen wachsen keine Leser nach – aber ob dies das Rezept ist? Uwe Knüpfer, früher Chef der WAZ in Essen, will seinem alten Arbeitgeber Konkurrenz machen: Mit einer kostenlosen Online-Zeitung. Oder eher einem E-Paper? “”Das Angebot besteht aus mehreren Lokalausgaben und wird – bis auf Ausnahmen – nicht ständig, sondern einmal täglich aktualisiert, so dass der Leser das zu Haus ausgedruckte Produkt wie eine Tageszeitung nutzen kann”, schreibt der Spiegel. Soviel zum Thema Vorteile des Online-Mediums (Der Spiegel-Artikel ist nicht online – wohl aber ein darauf basierender Text der Netzeitung).

Mit zunächst zwei Lokalteilen will Knüpfer den Zeitungen der WAZ-Gruppe auf den Pelz rücken. “Wir halten uns dabei an eine strikte Trennung von Redaktion und Werbung”, sagte Knüpfer der dpa.

Die WAZ, die nach massiven Investitionen in ihr Projekt Cityweb während der Boomzeit seit einigen Jahren nur noch ein Online-Angebot zum Abgewöhnen macht, will reagieren. Chefredakteur Ulrich Reitz arbeitet nach Spiegel-Angaben federführend an dem
Projekt “WAZ live”. Er führt ebenfalls große Worte im Munde: “Bis zum Jahresende haben wir Blogger in allen 28 Lokalredaktionen und zehn Redakteure in der Online-Mantelredaktion”. Bloggende WAZ-Redakteure? In einem Konzern, der seinen Mitarbeitern vor einigen Jahren nicht mal Internet-Zugänge gönnte?

Unfein: trueffeljaeger betreiben Nutzerverarschung

Ich habe die trueffeljaeger kostenlos abonniert. Was sind denn die trueffeljaeger? “Deutschlands erstes PDF-Magazin für Werbung, Medien und Trends”. In immer unregelmäßigeren Abständen kommt das Magazin per E-Mail. Die heutige Mail war besonders lustig, meinen die trueffeljaeger.
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“iLiad” und seine Konkurrenz

Der neue Zeitungsausträger heisst “iLiad” und hat keine Beine. iRex Technologies hat das erste massentaugliche E-Paper-Lesegerät für Zeitungen entwickelt. Aber es hat auch Konkurrenz.

Von Michael Soukup
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E-Paper zum Mitnehmen

'De Tijd' auf dem 'iLiad' | Produktfoto: iRex Technologies
In Belgien erscheint ab April “De Tijd” als erste Zeitung der Welt auch auf elektronischem Papier. Eine Reise in die Zukunft der Medien.

Von Michael Soukup
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