Archivierte Einträge für Forschung

Topfvollgold oder komm mit ins Regenbogenland …

Mats Schönauer (links) und Moritz Tschermak

Mats Schönauer (links) und Moritz Tschermak. Foto: Privat (der Fotograf möchte nicht genannt werden)

… der Eintritt kostet den Verstand. Seit April betreiben die Dortmunder Journalistikstudenten Mats Schönauer und Moritz Tschermak das Watchblog Topfvollgold. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit berichten sie dort über die deutsche Regenbogenpresse. Den Verstand haben sie dabei noch nicht verloren, ganz im Gegenteil: mit Witz und Sachverstand geben sie prägnante Einblicke in ein bislang noch wenig erkundetes Mediensegment und freilich spielt auch das Thema Online hierbei eine Rolle. Wir haben ein E-Mail-Interview mit Mats und Moritz geführt. Weiterlesen…

Umfrage zum “Laienjournalismus in Deutschland”

Daniel Altmann, Student an der Hochschule Darmstadt im Studiengang Informationswissenschaft, bat uns folgende Anfrage zu veröffentlichen.

Die Umfrage “Laienjournalismus in Deutschland” soll in 12 kurzen Fragen einen Überblick über die Denk- und Arbeitsweise von Laienjournalisten bieten. Sie ist Bestandteil der Bachelorarbeit “Medienkrise in Deutschland – Chancen und Gefahren des Laienjournalismus” an der Hochschule Darmstadt. Durch die Beantwortung der Fragen sollen Thesen und Analysen in dieser Arbeit unterstützt werden. Zur Teilnahme ist keine Anmeldung notwendig. Bei der Umfrage selbst bleiben Sie anoynm. Am Ende der Befragung haben Sie die Möglichkeit einen Gutschein von verschiedenen Anbietern anzunehmen.

Hier der Link zur Umfrage. Über das Ergebnis dieser Arbeit werden wir gerne berichten.

Geballter Hintergrund im Kollaborationsverfahren

Julius Endert berichtet bei seinem neuen Projekt Netz-Lloyd über eine Studie zum Entstehen von Wikipedia-Artikeln bei Breaking-News-Themen. Brian Keegan, Doktorand an der Northeastern University in Boston, hat deren Entstehung untersucht.

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Schnell, exklusiv und transparent

Hannoversche Allgemeine Zeitung - Stuttgarter Zeitung - Augsburger Allgemeine

Was zeichnet journalistische Web-Angebote aus Sicht der Nutzer aus? Eine Studie befragte das User-Publikum und überprüfte daraufhin das Onlineangebot dreier großer Regionalzeitungen. Das Ergebnis lässt zu wünschen übrig. Von Pierre Gehmlich

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“Texten fürs Web” von Stefan Heijnk

Buchcover "Texten fürs Web" von Stefan Heijnk (Foto: Fiete Stegers)

Wer noch ein Very-Last-Minute-Geschenk für eine angehende Internet-Redakteurin sucht oder einen Journalisten kennt, der sich im kommenden Jahr erstmals neben seinem althergebrachten Print- oder TV-Geschäft mit diesem Online beschäftigen soll, kann bedenkenlos zu Stefan Heijnks kürzlichem erschienenem Buch “Texten fürs Web” greifen.

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Wikis im Journalismus: Redaktionsorganisation neu gedacht

Mann und Frau mit Schreibmaschinen

Auch zehn Jahre nach Gründung der Wikipedia stehen viele Journalisten dem Begriff “Wiki” noch ratlos gegenüber: Wikipedia, WikiLeaks, GuttenPlag Wiki? Viel wird geschrieben, und manchmal erschreckend wenig gewusst. Zum Beispiel: dass sich Wikis auch in der Redaktionsorganisation nutzen lassen. Unser Gastautor Florian Siebeck hat sich in seiner Diplomarbeit praxisnah mit dem Thema beschäftigt.

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Wann sind Facebook-Likes für News-Websites erfolgreich?

Yuri Lifshits hat bei Yahoo Labs eine interessante Studie dazu veröffentlicht, wie oft Storys von Online-Medien bei Facebook geliked werden und wie viel PageViews damit erzielt würden (bei letzterem bin ich nicht ganz sicher, wie das gemessen wurde). Einige wichtige Ergebnisse – nicht sehr überraschend, aber aufschlussreich:

  • Pro 1000 Visits geht Lifshits von 5-20 Usern aus, die auf Like klicken.
  • Wenige gute Storys erzielen die meisten Likes und Klicks
  • Bestimmte Themen funktionieren, andere nicht. Viele Likes erzeugen Meinungsbeiträge und “odd news”. Politik, aber auch Promithemen funktionieren weniger gut. Welche Themen funktionieren, unterscheidet sich aber je nach Site.

Lifshits empfiehlt daher unter anderem:

  • Promote deine besten Inhalte.
  • Investiere entsprechende Ressourcen in die am meisten gefragten Inhalte: “Publishers should ask themselves: Why do we write so many weak stories?”

(Via Holger Schmidt)

München: Crossmedia in der Praxis

Auf Tagungen und Kongressen wird Crossmedialität als Zukunft journalistischen Arbeitens beschworen. Und ohne Social-Media-Angebote wie Facebook und Twitter gehe gar nichts mehr – meinen zumindest die Social-Media-Berater.

Aber wie arbeiten Redaktionen wirklich? Darüber soll’s bei einer Gesprächsrunde in München gehen. Es diskutieren:
Dr. Michael Schmidt, Bayerischer Rundfunk, Klassikportal und Ulrike Langer, Medienjournalistin und Social-Media-Expertin, am 9. März 2011, ab 19.30 Uhr auf Einladung der Münchner Journalistenakademie.

Studie der FH Hannover zu iPad-Apps

Mittels einer Eyetrack-Untersuchung und einer anschließenden Befragung der 40 Studienteilnehmer verglich Professor Stefan Heijnk an der Fachhochschule Hannover vier deutsche iPad-Apps. Ein Teilergebnis: Die App der Tagesschau* liefert laut Studie bessere Textqualität als die Vergleichsapps der elektronischen Presse.

Von Stefan Heijink
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Umfrage zur “Kostenlos-Mentalität”

“Sinkende Anzeigenerlöse, Abwanderung der jüngeren Leser in das Internet und die negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise – ein Mix aus all diesen Aspekten führte zum momentanen Zeitungssterben in den USA. Aber ist das Zeitungssterben nur auf Amerika beschränkt oder kann es in den nächsten Jahren zu einem ähnlichen Schreckensszenario auch in Deutschland kommen?”, schreibt Stephan Gemke, Student an der BiTS – die Unternehmer-Hochschule, Iserlohn. Er hat seine Bachelor-Arbeit auf dieses Thema ausgerichtet. Der Titel seiner Arbeit lautet „Schluss mit dem Nulltarif-Wahn im Internet“ und beleuchtet die Gratiskultur im Web.

Seine Ziele formuliert er so: „Zum einen möchte ich das Phänomen der Kostenlos-Mentalität greifbar machen und wirklich hinterfragen, ob da was dran ist. Zum anderen möchte ich gleichzeitig die Potenziale für journalistischen Paid-Content erforschen.“ Zu diesem Zweck hat er eine Umfrage entworfen, die unter www.umfrageonline.com/live.php?code=8921049336483 zu finden ist.

„Für eine hohe Aussagekraft und Relevanz dieser Studie müssen viele User mitmachen. Wie in der Politik kommt es auch hier auf jede Stimme an. Denn der Vorteil der deutschen Medienlandschaft ist es, das man von den amerikanischen Entwicklungen lernen und entsprechend vorbeugen kann. Dazu soll diese Bachelorarbeit und Studie dienen, indem sie ganz aktuell die Potenziale für eine Kostenpflichtigkeit von journalistischen Inhalten aufzeigt“, schreibt Gemke. Also nehmen Sie sich bitte diese 15 Minuten Zeit, wir werden gerne über die Ergebnisse hier berichten.

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