Archivierte Einträge für Forschung

“Texten fürs Web” von Stefan Heijnk

Buchcover "Texten fürs Web" von Stefan Heijnk (Foto: Fiete Stegers)

Wer noch ein Very-Last-Minute-Geschenk für eine angehende Internet-Redakteurin sucht oder einen Journalisten kennt, der sich im kommenden Jahr erstmals neben seinem althergebrachten Print- oder TV-Geschäft mit diesem Online beschäftigen soll, kann bedenkenlos zu Stefan Heijnks kürzlichem erschienenem Buch “Texten fürs Web” greifen.

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Wikis im Journalismus: Redaktionsorganisation neu gedacht

Mann und Frau mit Schreibmaschinen

Auch zehn Jahre nach Gründung der Wikipedia stehen viele Journalisten dem Begriff “Wiki” noch ratlos gegenüber: Wikipedia, WikiLeaks, GuttenPlag Wiki? Viel wird geschrieben, und manchmal erschreckend wenig gewusst. Zum Beispiel: dass sich Wikis auch in der Redaktionsorganisation nutzen lassen. Unser Gastautor Florian Siebeck hat sich in seiner Diplomarbeit praxisnah mit dem Thema beschäftigt.

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Wann sind Facebook-Likes für News-Websites erfolgreich?

Yuri Lifshits hat bei Yahoo Labs eine interessante Studie dazu veröffentlicht, wie oft Storys von Online-Medien bei Facebook geliked werden und wie viel PageViews damit erzielt würden (bei letzterem bin ich nicht ganz sicher, wie das gemessen wurde). Einige wichtige Ergebnisse – nicht sehr überraschend, aber aufschlussreich:

  • Pro 1000 Visits geht Lifshits von 5-20 Usern aus, die auf Like klicken.
  • Wenige gute Storys erzielen die meisten Likes und Klicks
  • Bestimmte Themen funktionieren, andere nicht. Viele Likes erzeugen Meinungsbeiträge und “odd news”. Politik, aber auch Promithemen funktionieren weniger gut. Welche Themen funktionieren, unterscheidet sich aber je nach Site.

Lifshits empfiehlt daher unter anderem:

  • Promote deine besten Inhalte.
  • Investiere entsprechende Ressourcen in die am meisten gefragten Inhalte: “Publishers should ask themselves: Why do we write so many weak stories?”

(Via Holger Schmidt)

München: Crossmedia in der Praxis

Auf Tagungen und Kongressen wird Crossmedialität als Zukunft journalistischen Arbeitens beschworen. Und ohne Social-Media-Angebote wie Facebook und Twitter gehe gar nichts mehr – meinen zumindest die Social-Media-Berater.

Aber wie arbeiten Redaktionen wirklich? Darüber soll’s bei einer Gesprächsrunde in München gehen. Es diskutieren:
Dr. Michael Schmidt, Bayerischer Rundfunk, Klassikportal und Ulrike Langer, Medienjournalistin und Social-Media-Expertin, am 9. März 2011, ab 19.30 Uhr auf Einladung der Münchner Journalistenakademie.

Studie der FH Hannover zu iPad-Apps

Mittels einer Eyetrack-Untersuchung und einer anschließenden Befragung der 40 Studienteilnehmer verglich Professor Stefan Heijnk an der Fachhochschule Hannover vier deutsche iPad-Apps. Ein Teilergebnis: Die App der Tagesschau* liefert laut Studie bessere Textqualität als die Vergleichsapps der elektronischen Presse.

Von Stefan Heijink
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Umfrage zur “Kostenlos-Mentalität”

“Sinkende Anzeigenerlöse, Abwanderung der jüngeren Leser in das Internet und die negativen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise – ein Mix aus all diesen Aspekten führte zum momentanen Zeitungssterben in den USA. Aber ist das Zeitungssterben nur auf Amerika beschränkt oder kann es in den nächsten Jahren zu einem ähnlichen Schreckensszenario auch in Deutschland kommen?”, schreibt Stephan Gemke, Student an der BiTS – die Unternehmer-Hochschule, Iserlohn. Er hat seine Bachelor-Arbeit auf dieses Thema ausgerichtet. Der Titel seiner Arbeit lautet „Schluss mit dem Nulltarif-Wahn im Internet“ und beleuchtet die Gratiskultur im Web.

Seine Ziele formuliert er so: „Zum einen möchte ich das Phänomen der Kostenlos-Mentalität greifbar machen und wirklich hinterfragen, ob da was dran ist. Zum anderen möchte ich gleichzeitig die Potenziale für journalistischen Paid-Content erforschen.“ Zu diesem Zweck hat er eine Umfrage entworfen, die unter www.umfrageonline.com/live.php?code=8921049336483 zu finden ist.

„Für eine hohe Aussagekraft und Relevanz dieser Studie müssen viele User mitmachen. Wie in der Politik kommt es auch hier auf jede Stimme an. Denn der Vorteil der deutschen Medienlandschaft ist es, das man von den amerikanischen Entwicklungen lernen und entsprechend vorbeugen kann. Dazu soll diese Bachelorarbeit und Studie dienen, indem sie ganz aktuell die Potenziale für eine Kostenpflichtigkeit von journalistischen Inhalten aufzeigt“, schreibt Gemke. Also nehmen Sie sich bitte diese 15 Minuten Zeit, wir werden gerne über die Ergebnisse hier berichten.

Umfrage: Wie arbeiten Videojournalisten?

Beatrice von Mirbach sucht für ihre Masterarbeit an der Hamburg Media School Videojournalisten, die Fragen zu ihrer Arbeit beantworten: Wie sind die Bedingungen? Wie nehmen die VJs ihre Arbeit selbst wahr? Der Online-Fragebogen werde vollständig anonym ausgewertet, schreibt die Forscherin.

[Update: Link korrigiert, war ein Re-Routing.]

Bitte mitmachen: Umfrage “Zielgruppenanalyse des Bundeskanzlerin Video-Podcast”

Folgende Anfrage erhielten wir heute, das Ausfüllen des Fragebogens dauert etwa drei bis fünf Minuten.

Mein Name ist Gülperi Sakalli. Ich studiere in München an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation, im Fachbereich Medienmanagement. Im Rahmen meiner Bachelorarbeit, welche von Prof. Dr. Hofer betreut wird, zu dem Thema: “Zielgruppenanalyse des Bundeskanzlerin Video-Podcast” führe ich eine Untersuchung durch.

Ich möchte Sie bitten, meinen Fragebogen unter:
www.unipark.de/uc/m_fh_makromedia_schmid_eickhoff/f0ed/ auszufüllen.

Alle Angaben werden streng vertraulich und anonym behandelt und dienen lediglich meiner Bachelorarbeit. Ihre freundliche Unterstützung wäre von großer Bedeutung für meine Bachelorarbeit. Für Rückfragen und Anregungen stehe ich unter sakalliguelperi@yahoo.de zur Verfügung.

Freie Onlinejournalisten für Befragung gesucht

Ein Journalistik-Student der FH Hannover möchte für seine Abschlussarbeit freie Onlinejournalisten befragen und sucht noch Interviewpartner:

Auf die Idee hat mich die kürzlich erschienene Studie “Freie Journalisten in Deutschland” von Michael Meyen gebracht. Dort wurden zwar recht ausführlich die Arbeitsbedingungen Freier
Journalisten in Print und Rundfunk beleuchtet, die Online-Journalisten blieben aber fast völlig außen vor. Ich würde diese Lücke nun gerne mit meiner Abschlussarbeit schließen.

Entscheidend sind für mich nur zwei Kriterien:
- Die Befragten sollten sich selbst in erster Linie als Journalisten (und nicht als Öffentlichkeitsarbeiter o.ä.) verstehen.
- Die Befragten sollten über 50% ihres Einkommens mit ihrer Tätigkeit als freie Online-Journalisten verdienen.

Kontakt zum Forscher: frederikfischer / at / freenet.de

“Wozu noch Zeitungen?”

titel wozu zeitungen

… fragen die Forscher Leif Kramp und Stephan Weichert in dem gleich lautenden Interview-Band – und analysieren, worum es bei der Krise des Printjournalismus wirklich geht: Acht Probleme, acht Chancen für die Presse.

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