Archivierte Einträge für Forschung

Umfrage: Wie arbeiten Videojournalisten?

Beatrice von Mirbach sucht für ihre Masterarbeit an der Hamburg Media School Videojournalisten, die Fragen zu ihrer Arbeit beantworten: Wie sind die Bedingungen? Wie nehmen die VJs ihre Arbeit selbst wahr? Der Online-Fragebogen werde vollständig anonym ausgewertet, schreibt die Forscherin.

[Update: Link korrigiert, war ein Re-Routing.]

Freie Onlinejournalisten für Befragung gesucht

Ein Journalistik-Student der FH Hannover möchte für seine Abschlussarbeit freie Onlinejournalisten befragen und sucht noch Interviewpartner:

Auf die Idee hat mich die kürzlich erschienene Studie “Freie Journalisten in Deutschland” von Michael Meyen gebracht. Dort wurden zwar recht ausführlich die Arbeitsbedingungen Freier
Journalisten in Print und Rundfunk beleuchtet, die Online-Journalisten blieben aber fast völlig außen vor. Ich würde diese Lücke nun gerne mit meiner Abschlussarbeit schließen.

Entscheidend sind für mich nur zwei Kriterien:
- Die Befragten sollten sich selbst in erster Linie als Journalisten (und nicht als Öffentlichkeitsarbeiter o.ä.) verstehen.
- Die Befragten sollten über 50% ihres Einkommens mit ihrer Tätigkeit als freie Online-Journalisten verdienen.

Kontakt zum Forscher: frederikfischer / at / freenet.de

“Wozu noch Zeitungen?”

titel wozu zeitungen

… fragen die Forscher Leif Kramp und Stephan Weichert in dem gleich lautenden Interview-Band – und analysieren, worum es bei der Krise des Printjournalismus wirklich geht: Acht Probleme, acht Chancen für die Presse.

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Umfangreiche Studie zum Online-Journalismus

“Ein Twitter-Beitrag, der maximal 140 Zeichen lang sein darf, ist in Sekundenschnelle getippt und veröffentlicht. Dieses Buch ist genau das Gegenteil dazu: Es hat nicht nur viele Seiten, sondern auch eine lange Vorgeschichte”, heißt es im Vorwort zum eben erschienenen Werk “Journalismus im Internet. Profession – Partizipation – Technisierung”, herausgegeben von Christoph Neuberger, Christian Nuernbergk und Melanie Rischke.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse liefern die Herausgeber in der Ausgabe 4/2009 der “Media Perspektiven” (PDF, 15 S., 160 kb):

“Wie wandeln sich Journalismus und aktuelle Öffentlichkeit, wenn sich mit dem Internet die medialen Randbedingungen ändern? Diese Frage stand im Mittelpunkt des DFG-Forschungsprojekts „Vermittlungsakteure, -strukturen und -leistungen der aktuellen Internetöffentlichkeit“, das am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität durchgeführt worden ist (2006 bis 2008). Im Folgenden werden ausgewählte Ergebnisse des Projekts vorgestellt.”

Internetfernsehen und UGC

Nach “Das Verschwinden der Zeitung?” noch ein interessanter Basis-Reader der Friedrich-Ebert-Stiftung: “Internetfernsehen von TV-Sendern & User Generated Content”. Autoren sind Claudia Gerhards und Sven Pagel, die an der FH Düsseldorf lehren.

Einen Download-Link habe ich bisher noch nicht gefunden, aber an anderer Stelle gibt es ein Vortragsmanuskript der beiden zu ihrer Untersuchung (PDF).

Blogs, Politik und Journalismus in Deutschland

Brauchen Blogger den Mainstream? In der vorherigen Ausgabe der Medienzeitschrift Message wurde eine kommunikationswissenschaftliche Studie der Uni Leipzig veröffentlicht (Text als PDF). Sie hatte deutsche Blogs auf politische Inhalte untersucht (zum einen populäre Weblogs ausführlich, zum anderen mittels Analyse von Suchmaschinen-Ergebnissen, Untersuchung im Sommer 2008 – also für wissenschaftliche Verhältnisse geradezu brandneu). Zentrale Thesen waren: Viele Blog-Inhalten bauten auf den traditioneller Medien auf, wären mithin ohne diese nicht möglich. Politik sei ein Randthema in Blogs.

In der aktuellen Message-Ausgabe reagieren darauf Johnny Haeusler (Spreeblick), Stefan Niggemeier (Medienjournalist & -blogger), Lukas Heinser (Blog Coffee & TV) und Johannes Boie (bei Bloggern wenig beliebter SZ-Autor). Auch ich wurde Ende Dezember um meine Meinung gebeten. Hier ist sie.
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Abschied vom Videotext

Okay, diese Überschrift sollte nur Leser ziehen. Aber:

“Die Nutzung des Teletexts hat nach Ansicht von Medienforschern ihren Zenit überschritten” – das ist sogar dpa eine Meldung wert. Sie bezieht sich auf eine Studie von Stefan Geese in der ARD-Fachzeitschrift “Media Perspektiven” (PDF). Seit 2007 zeichne sich ein Rückgang der Teletextnutzung ab, der vor allem auf die Verbreitung von digitalem Fernsehen und EPGs zurückzuführen sei.
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Neues “Spiegel”-Watchblog

Mit dem Spiegelblog (Originalschreibweise: SPIEGELblog, Untertitel: “Kritische Analysen über ein deutsches Nachrichtenmagazin”) startete nun neben der seit zweieinhalb Jahren existierenden Spiegelkritik (Originalschreibweise SpiegelKritik) ein zweiter Watchdog des Hamburger Nachrichtenmagazins. Der Spiegelblog wird von dem Hamburger Journalisten Torsten Engelbrecht betrieben.

“Ein Schwerpunkt der Kritik und der Analysen von SPIEGELblog liegen auf dem Wissenschaftsteil. Denn der Wissenschaftsteil ist in gewisser Weise Ausdruck für die Recherchestärke eines Mediums”, beschreibt Engelbrecht sein Blog. Sein Ziel sei es unter anderem “die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, selbst Leitmedien wie dem SPIEGEL nicht blindlings Glauben zu schenken. In der Tat vertrauen selbst viele Journalisten von anderen Medien und Wissenschaftler auf das, was im SPIEGEL geschrieben steht”.

Wissenschaftliches zu Watchblogs
In der aktuellen Ausgabe von Björn Brückerhoffs “Neuer Gegenwart” gibt es übrigens einen interessanten Aufsatz von Tobias Eberwein zum ” Zum medienkritischen Potenzial der Blogosphäre” mit dem Titel: “Raus aus der Selbstbeobachtungsfalle!”. In der Zeitschrift “Media Perspektiven” 11/2008 publizieren die Autoren Florian L. Mayer, Gabriele Mehling, Johannes Raabe, Jan Schmidt und Kristina Wied die “Befunde einer Onlinebefragung zur Nutzung und Bewertung von Bildblog”: “Watchblogs aus der Sicht der Nutzer” (PDF, 6 S., 1,39 MB).

Update 22.12.08 Zweifel über die Integrität des “Spiegel”-Watchbloggers Torsten Engelbrecht
Mario Sixtus weist in einem Twitter-Beitrag auf einen Artikel bei Esowatch über Torsten Engelbrecht hin. Das Spiegelblog und die darin behandelten Themen sind also mit Vorsicht zu genießen.

Update 18.01.09 Wortvogel: “SPIEGELblog: Über die Fähigkeit zur Kritik – und die Unfähigkeit zur Selbstkritik”
Torsten Dewi beobachtet Spiegelkritik ausführlich und liefert ein “Protokoll meiner Abenteuer mit SPIEGELblog …” (via Mailingliste des Jonets, Danke Olaf).

Themen gesucht: Worüber Medien nicht berichten

“Heute, morgen und übermorgen kann man noch Themen oder Nachrichten bei der Initiative Nachrichtenaufklärung (INA) einreichen, die von den Mainstream-Medien vernachlässigt wurden”, darauf weist Christiane Schulzki-Haddouti in ihrem Blog Kooptech hin.

Zu meinem Bedauern muss ich auch einmal mehr feststellen, dass ich dieses Thema, diese lobenswerte Initiative in den letzten Jahren selbst vernachlässigt habe.

Forschungsprojekt zur Internetnutzung von sueddeutsche.de

Ein Studentin bat uns folgenden Hinweis zu veröffentlichen:

“Für mein wissenschaftliches Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Ludwigs-Maximilians-Universität München suche ich Personen ab 18 Jahren, die an einer Untersuchung zum Thema “Motive für die Nutzung des Internetangebots der Süddeutschen Zeitung” teilnehmen möchten. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass sie regelmäßig das Angebot von sueddeutsche.de nutzen.

Ziel der Untersuchung ist es, herauszufinden, warum sueddeutsche.de genutzt wird und wie sich diese Motive von den Motiven des Zeitungslesers unterscheiden. Um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten, möchte ich beispielsweise erfahren, welche Inhalte von sueddeutsche.de Sie nutzen und zu welchen Gelegenheiten Sie dies tun. Aus diesem Grund sollen am Institut für Kommunikationswissenschaft in München Gruppendiskussionen durchgeführt werden. Wenn es Ihnen nicht möglich ist, nach München zu kommen, werden alternativ auch Online-Gruppendiskussionen per Skype durchgeführt. Eine Gruppendiskussion wird voraussichtlich 90 Minuten dauern.

Falls Sie allgemeine Fragen zum Forschungsprojekt haben, können Sie sich gerne jederzeit an die Leiter der Untersuchung wenden. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie bereit wären, an einer Gruppendiskussion teilzunehmen und mein Forschungsprojekt zu unterstützen. Bitte wenden Sie sich hierzu an mich persönlich (E-Mail: Ju.Weiss@campus.lmu.de; Tel.:0151/56904227).

Ludwigs-Maximilians-Universität München
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung
Prof. Dr. Michael Meyen & Senta Pfaff-Rüdiger
Oettingenstraße 67
80538 München
E-Mail: pfaff@ifkw.lmu.de
Tel.: 089/21809419″

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