Archivierte Einträge für Fortbildung

World Usability Day

Unter diesem etwas hochtrabenden Titel finden am 13. November in mehreren deutschen Städten Vorträge und Workshops statt. Das Programm in Hamburg klingt solide und auch für Onlinejournalisten interessant. In Berlin geht’s um “Usability im Web 2.0″, während in anderen Städten beispielsweise die Nutzerfreundlichkeit der Verpackungsindustrie im Fokus steht. Der Eintritt ist zumindest in Hamburg und Berlin frei.

(via P. Jebsen/DJV)

“Schlechter Online”

Den Abschlussvortrag von Stefan Niggemeier zu der von mir mit organisierten DJV-Veranstaltung “Besser Online” gibt es jetzt auch online unter dem bezeichnenden Titel “Schlechter Online”. Ein ganz anderes Resümee der Veranstaltung zieht der Pressesprecher des DJVs, der den Saal vor Niggemeiers gut halbstündigem Vortrag verließ, was soll ich – als Vorsitzender des Fachausschuss Online im DJV – dazu noch sagen? Puh, zum Glück sind am Samstag, fast gleichzeitig zu unserer Tagung, beim Bundesligaspiel zwischen Werder und dem BVB offenbar alle Journalisten – und ich vermute mal, auch die Pressesprecher beider Vereine – bis zum Spielende geblieben … (-;

Einen herzlichen Dank auch an dieser Stelle an alle Beteiligten, die Besser Online möglich gemacht und mitgeholfen haben! Aus meiner Sicht war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die mir großen Spaß gemacht hat; ich hoffe, es war für die Besucher ebenso. Materialien und Bilder zu dieser Veranstaltung werden nach und nach unter www.besser-online.info publiziert. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder diese Tagung geben wird, als eventueller Veranstaltungsort ist übrigens München vorgesehen. Sorry, dass ich hier so tröpfchenweise blogge, ich sitze gerade im Zug.

Weitere Links:
Dokumentation auf dem DJV Weblog zu Besser Online, online seit 03.11.2008

Besser Online – DJV-Tagung für Onliner am 18.10. in Hamburg

Als Vorsitzender des Fachausschuss Online im Deutschen Journalisten-Verband freue ich mich besonders, auf diese – von meinem Ausschuss veranstaltete – Tagung hinzuweisen. Und natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn viele unserer Leserinnen und Leser an dieser Veranstaltung teilnehmen. Es lohnt sich!

“Mehr Klicks … mehr Qualität?” lautet die Leitfrage der vierten Besser Online-Tagung, auf der am Samstag, 18. Oktober 2008, von 10 bis 17.30 Uhr in der Handelskammer Hamburg Gäste über aktuelle Internet-Themen diskutieren. Dabei sind unter anderen (Online-)Journalisten wie Stefan Niggemeier sowie die Chefredakteure Wolfgang Büchner (Spiegel Online), Manfred Hart (Bild.de), Jörg Sadrozinski (Tagesschau.de) und Jochen Wegner (Focus Online).

Auf dem Programm stehen Diskussionsrunden und acht Workshops, zu denen der Bundes-Fachausschuss Online-Journalismus des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) in Zusammenarbeit mit dem DJV-Landesverband Hamburg einlädt. Sie drehen sich um Trends, Chancen, Herausforderungen und Probleme des Internet – zum Beispiel redaktionelles Wissensmanagement per Web 2.0, sichere Recherche im Netz, Online-Videomacher, crossmediales Arbeiten und den Umgang mit Nutzungsdaten.

Am Vortag (Freitag, 17. Oktober 2008) haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, folgende Hamburger Online-Redaktionen zu besuchen: Google Deutschland (14.30 Uhr), Byte.FM (15 Uhr), Hamburg.de (15 Uhr), stern.de (15 Uhr), tagesschau.de (16 Uhr) und Spiegel Online (angefragt).

Das detaillierte Programm, ein Programm-Flyer, weitere Informationen und natürlich die Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.besser-online.info. Auf Wiedersehen am 17./18.10. in Hamburg!

YouTube-Videos für eine bessere Welt

YouTube hat einen weltweiten Wettbewerb für Nachwuchs- und Bürgerjournalisten ausgerufen, der von Sony mit Ausrüstung und dem Pulitzer Center für Krisenberichterstattung inhaltlich unterstützt wird. Die Initiatoren wollen aufstrebende Journalisten „ermutigen, kurze und qualitativ hochwertige Videoberichte über Ereignisse zu verfassen, die von den klassischen Medien eher selten oder gar nicht beachtet werden.“ Das klingt toll – die genauen Teilnahmebedingungen des Wettbewerbs lesen sich dann aber etwas merkwürdig.

In der ersten von drei Runden sollen Teilnehmer einen Video-Beitrag von höchstens drei Minuten Länge „über eine bedeutende Person in ihrem Umfeld verfassen“ (Englisch oder UT). Eine Jury des Pulitzer-Centers wählt zehn Kandidaten aus, die in der nächsten Runde „ein Video von höchstens vier Minuten Länge über eine lokale Begebenheit von weltweiter Bedeutung drehen“ sollen. Die YouTube-User entscheiden, wer in die nächste Runde kommt. Dort soll dann über „eine unterrepräsentierte Gemeinschaft“ berichtet werden, wie es der Pressemitteilung heißt. Dafür stellt Sony zwei weitere Videokameras zur Verfügung, mit denen sich Mitglieder dieser Gruppe für das Video (diesmal fünf Minuten) selbst filmen soll. Das ergibt für mich in einem Fünf-Minuten-Stück wenig Sinn.

Zumindest die deutsche Pressemitteilung klingt also so, als würde da teilweise die Form über den Inhalt gestellt. Immerhin versprechen die Initiatoren auf der Projekt-Website auch Video-Tutorials über das Filmemachen.

Update, 17.09.2008

Google-Sprecher Henning Dorstewitz teilt auf Anfrage von onlinejournalismus.de mit: “Eine ‘bedeutende Person’ muss kein Spitzenpolitiker sein. Es kann die Hausfrau aus der Nachbarschaft sein, die eine spannende Geschichte zu erzählen oder erlebt hat. Ähnlich verhält es sich auch mit der ‘unterrepräsentierten Gruppe’, die es in der zweiten Runde vorzustellen gilt. Auch wenn es für die Teilnehmer der Runde 2 noch genauere Informationen geben wird, sobald die Teilnehmer feststellen, werden diese selbst entscheiden können, über welche Gruppe diese berichten möchten.”

Und was unter Berichterstattungstechniken zu verstehen ist, könnten Interessierte am besten anhand von Beispielen hier und hier erfahren, so Dorstewitz.

Konferenz zu Onlinejournalismus und Pressefreiheit

Die gemeinnützige InWEnt GmbH, die irgendwie mit dem Bundesentwicklungshilfeministerium verwandt ist und unter anderem Fortbildungen für ausländische Journalisten organisiert, veranstaltet am 13. März eine halbtägige Tagung mit dem Oberthema “Online Journalism: Opportunities and Challenges for Press Freedom” in Berlin. Mitveranstalter ist interessanterweise die FAZ.

An einer Panel-Diskussion nehmen teil: Werner D’Inka, FAZ, Charles Onyango-Obbo, Geschäftsführender Redakteur für Konvergenz and neue Medien der Nation Media Group, Kenia, Alan Robles, Herausgeber des Online-Magazins www.hotmanila.ph, Philippinen,
Sankarshan Thakur, Editor-at-Large beim Telegraph and ehemals geschäftsführender Redakteur des Online-Magazins www.tehelka.com (mehr darüber), Indien, Michael Rediske, Vorstandssprecher von Reporter ohne Grenzen, Deutschland , Bertrand Pecquerie, Direktor des World Editors Forum, Frankreich.

Weitere Informationen der Veranstalter.

Digitale Daumenschrauben

Es ist erschreckend, mit welchem Ingrimm die Verleger mittlerweile die Digitalisierung vorantreiben. Der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) lädt demnächst zu einem “Digital Bootcamp” ein (der Begriff kommt aus dem Militärischen und kann auch als Trainings- und Umerziehungslager übersetzt werden), “für diejenigen, die sich im Bereich Online noch nicht als Experten sehen”. Dort werden vermutlich die, die sich noch verzweifelt an’s Papier klammern in gebotener Eile auf Höhe der Zeit gebracht: “Dieser Crashkurs vermittelt in einem halben Tag ein interaktives “Training on the Job” für die digitale Welt.” Hoffentlich liest’s Wolf Schneider nicht.

Quelle: E-Mail des VDZ

Putzig klingt die englische Ausschreibung:

Digital Bootcamp:

If blogs, wikis, tags, CMS and RSS feeds make you shiver in your boots… and then pull out a dictionary, you need to join us for this intense five-hour introductory training session. Get over your fear of digital jargon and learn how to make sense of it all at Digital Bootcamp on Sunday 2 March 2008.

Frankfurter Tag des Online-Journalismus

Statt einem gibt es in diesem Jahr gleich zwei Frankfurter Tage des Online-Journalismus: Am 5. März geht es auf der Tagung, die das Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik organisiert, um die Frage der Archivierung im Netz, am 6. März um “Neues Arbeiten im Multimedia-Web”. Darunter gefasst sind Vorträge zu multimedialen Formaten, u. a. von Fabian Schweyher (soundphotographer.de) und Arbeitsberichte aus verschiedenen crossmedialen Newsrooms.

Das gesamte Programm gibt es unter www.ftoj.de. Die Veranstaltung findet beim Hessischen Rundfunk statt und kostet 80 Euro Teilnahmegebühr (Studenten 35 Euro).

Klassentreffen: re:publica’08 Anfang April in Berlin

Unter dem Titel “re:publica’08: Die kritische Masse” findet vom 2. bis 4. April 2008 zum zweiten Mal ein Treffen von Bloggern und anderen Netzbewohnern in Berlin statt. Fiete Stegers bezeichnete die erste re:publica 2007 bei Tagesschau.de als “großes Klassentreffen, Bestandsaufnahme und Ideenschmiede der Szene”.

In der Pressemitteilung zur “re:publica’08″ heißt es: “Das Konferenz-Motto “Die kritische Masse” steht für verschiedene Seiten des gleichen Komplexes: Das Internet und neue Kommunikationsformen werden immer mehr in das Leben der Menschen integriert. Web 2.0-Anwendungen entwickeln sich zu Selbstläufern. Und zum anderen steht auch die Fähigkeit der Masse zur Kritik im Zentrum des dreitägigen Events.”

Die Besucher können laut den Veranstaltern, Spreeblick und newthinking communications,
vermutlich zwischen fast 100 Vorträgen, Diskussionen und Workshops auswählen. Das Programm verspricht einige sehr attraktive Inhalte: Datenschutz im Web 2.0, Zukunft der Social Networks, Qualitätsdebatte Blogs vs. Journalismus?, Miez – Über Sinn und Unsinn von Katzencontent, Porno 2.0, Placeblogging und Stadtwikis, Geld verdienen mit Blogs – reloaded (leider ohne Don Alphonso aber dafür mit Johnny Haeusler, Robert Basic und Sascha Lobo), Was dürfen wir bloggen? Recht im Web 2.0, Abgeordnetenwatch, Plagiarismus 2.0, Was ist öffentlich-rechtlich im digitalen Zeitalter? Die Internet-Strategie der ARD im Realitätscheck.

Mehr unter: www.re-publica.de

Cafebabel.com lädt zur Journalismusakademie ein

Die Berliner Redaktion des europäischen Online-Nachrichtenmagazins Cafebabel.com, veranstaltet vom 17.-20. Januar 2008 die zweite Ausgabe ihrer Journalismusakademie. Gesucht werden noch deutsche Journalisten/-innen im Alter 18-30 Jahre als Teilnehmer.

Update:
Einsendeschluß war am 17.12.2007!
Die Einladung mit weiteren Informationen ist zu finden unter: www.cafebabel.com/upload/babel_academy_2008.pdf.

Mehr bei onlinejournalismus.de:

Der Westen / Videoreporter-Blog

Videoreporter Markus Hündgen bloggt bei Der Westen über seine Arbeit und den Video-Einsatz bei Online-Medien. Aktuell verweist er zum Beispiel auf eine Blog-Umfrage von Andrew Dickinson darüber, wie viel – oder wenig – Zeit in Online-Redaktionen zur Produktion eines Videos zur Verfügung steht und rechnet vor, wie es bei ihm selbst ist. Hoffen wir, dass Hündgen weiter so engagiert bloggt.

Wo wir gerade beim Thema sind: Julia Schmidt vergleicht die neuen Video-Angebote von Der Westen und WDR miteinander.

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