Archivierte Einträge für Interview

Die Sportjournalistin: Stefanie Wahl (Heilbronner Stimme) im Video-Porträt

Sportjournalismus ist immer noch eine Männerdomäne. Gerade mal zehn Prozent der rund 3700 Mitglieder des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS) sind Frauen.

Auch deswegen war ich neugierig auf Stefanie Wahl, denn als Chefin des Sportressorts bei der Heilbronner Stimme ist sie eine der wenigen weiblichen Führungspersönlichkeiten im Sportjournalismus.

Für die elfte Folge der Serie ABZV Videoreporter habe ich sie einige Tage bei ihrer Arbeit begleitet, u.a. zu einem Fußball-Bundesligaspiel (VfB Stuttgart vs. Eintracht Braunschweig). In dem rund 13 Minuten langen Porträt geht es um viele Aspekte ihrer Arbeit, vor allem individuelle Arbeitsweisen, Durchsetzungsvermögen, Familienfreundlichkeit und welche Fähigkeiten man mitbringen sollte, um in diesem Job zu bestehen.

Das Video steht unter der Creative Commons Lizenz (BY-NC-ND 3.0 DE), das heißt Teilen, Verbreiten und Einbetten in andere Kontexte ist erwünscht, solange dies zu nicht-kommerziellen Zwecken geschieht.

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Wie Journalisten ihre digitale Kommunikation schützen sollten – Teil 2/2 (ABZV Videoreporter Folge #10)

Dass Journalisten bei ihrer digitalen Kommunikation eine gewisse Verantwortung tragen, liegt auf der Hand. Denn es geht um die Sicherheit ihrer Recherchen, um den Schutz ihrer Informanten und Kontakte, aber auch um ihre ganz persönlichen Profile.

Nur wie ernst wird das Thema tatsächlich genommen, wenn es in Redaktionen nach wie vor üblich ist, Termine und Kontakte in der Google-Cloud zu verwalten und Nachwuchsjournalisten – bei allem unbestrittenen Nutzen sozialer Netzwerke für den Journalismus – eingetrichtert wird, wie wichtig ihr Klout Score sei, ohne dabei mit einer Silbe auf eine notwendige Strategie zur Trennung von privaten und öffentlichen Daten hinzuweisen?

Für die zehnte Folge der Serie ABZV Videoreporter habe ich Albrecht Ude (Researcher und Recherche-Trainer), Christian Stöcker (Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online) und Patrick Beuth (Redakteur im Digital-Ressort bei Zeit Online) unter anderem zu diesen Themen befragt.

Im ersten Teil ging es um verschlüsselte E-Mail-Kommunikation und anoymes Surfen zu Recherche-Zwecken.

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Wie Journalisten ihre digitale Kommunikation schützen sollten – Teil 1/2 (ABZV Videoreporter Folge #9)

Vor einigen Monaten hatte Matthias Eberl hier auf onlinejournalismus.de einen Beitrag veröffentlicht, in dem es um die Frage ging, was wir als Journalisten nach dem NSA-Skandal tun müssen. Ein Text, der es – neben vielen anderen Beiträgen zu diesem Thema – auf den Punkt bringt.

Die Frage ist: Wieviel hat sich in den Redaktionen eigentlich getan seit dem größten Datenskandal der Geschichte? Wer nimmt das Thema so ernst, dass er auch wirklich aktiv etwas ändert an der eigenen digitalen Kommunikation? Wenn man mal stichprobenweise in die Impressen der Online-Dienste deutscher Zeitungsverlage blickt, fällt auf, dass gerade mal eine Handvoll Redakteure verschlüsselte Kommunikation öffentlich anbietet.

Für die neunte Folge der Serie ABZV Videoreporter habe ich Albrecht Ude (Researcher und Recherche-Trainer), Christian Stöcker (Ressortleiter Netzwelt bei Spiegel Online) und Patrick Beuth (Redakteur im Digital-Ressort bei Zeit Online) um Einschätzungen und Ratschläge gebeten. Am 23. Mai wird der zweite Teil erscheinen ist der zweite Teil erschienen.

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Der Lokalredakteur Frank Spiegel im Video-Porträt (ABZV Videoreporter Folge #8)

Ich finde es immer schön Menschen dabei zuzusehen, wenn sie etwas mit Leidenschaft tun und trotz gelegentlich stressiger Momente dabei einfach nicht aus der Ruhe zu bringen sind. Frank Spiegel ist so jemand. Er arbeitet als Lokalredakteur für das Westfalen-Blatt in der kleinen Stadt Brakel im Osten Nordrhein-Westfalens.

Für die achte Folge der Serie ABZV Videoreporter habe ich ihn einen Tag lang bei seinem Job begleitet und dokumentiert, wie die Realität des journalistischen Alltags in einer kleinen Zweieinhalb-Mann-Redaktion aussieht. Im Interview mit ihm geht es um ganz verschiedene Fragen, u.a. Nähe und Distanz zu Lesern, Twitter und Facebook für die Recherche und wie man neben Fotos auch noch Videos macht.

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Die Community-Redakteurin: Annika von Taube (Zeit Online) im Video-Porträt

Wenn ich mich auf Zeit Online informiere, lande ich oft – noch bevor ich überhaupt Artikel lese – im Kommentarbereich darunter. Warum? Weil mir häufig schon die ersten drei bis vier bestbewerteten Nutzer-Reaktionen Aufschluss über die Relevanz des Themas oder dessen Aufbereitung geben. Das klappt zwar nicht immer, aber dennoch verblüffend oft.

Auf vielen anderen Nachrichtenangeboten würde diese Vorgehensweise nicht funktionieren, weil die Nutzer dort in den Kommentarbereichen oft ihrem eigenen Schicksal überlassen werden und nicht selten die verbale Brechstange herausholen.

Seit Juni 2013 leitet Annika von Taube die Community-Redaktion bei Zeit Online. Für die siebte Folge des Journalisten-Berufsporträt-Formats ABZV Videoreporter habe ich mit ihr ein ausführliches Interview geführt und sie und ihr Team einen Tang lang bei der Arbeit beobachtet.

“Wir sind berühmt und berüchtigt dafür, sehr stark in die Debatten einzugreifen”, sagt Taube und spricht auf die zahlreichen Kommentare an, die ihr Team im täglichen Geschäft kürzt oder sogar komplett entfernt. “Der Zensurvorwurf hängt ständig über unserer Arbeit”, sagt die Community-Chefin und stellt klar: “Wir zensieren nicht, sondern wir lenken Debatten.”

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Mal das Tempo rausnehmen und Horst Schilling zuhören…

Ein Journalistenporträt auf Onlinejournalismus.de, bei welchem der Netzjournalismus keine Rolle spielt? Ja, das ist in diesem Fall tatsächlich so.

Wir zeigen dieses Video über Horst Schilling, weil wir glauben, dass auch ein Journalist aus der Vor-Internet-Generation uns – und vor allem „den Jüngeren“ – wichtige und letztlich motivierende Botschaften zu vermitteln hat. Ohne eine ethische Grundhaltung, ohne Mut lässt sich nämlich der Medienwandel nicht fundiert gestalten.

Horst Schilling ist 82 Jahre alt und hat sich fast sein gesamtes Berufsleben lang (und auch danach) für die Ausbildung von jungen Journalisten stark gemacht – nicht nur bei der Rhein-Zeitung, wo er später auch als Chefredakteur tätig war.

Das Porträt ist der sechste Teil der Serie ABZV Videoreporter, in der ich hauptsächlich der Frage nachgehe, wie Journalisten heute arbeiten, was sie antreibt und wo ihre Grenzen liegen.

Wie alle anderen Teile des ABZV Videoreporter wurde auch dieses Video unter Creative Commons Lizenz (BY-NC-ND 3.0 DE) veröffentlicht, das heißt Teilen, Verbreiten und Einbetten in andere Kontexte ist erwünscht, solange dies zu nicht-kommerziellen Zwecken geschieht.

Der Social Media-Redakteur: Lars Wienand im Video-Porträt

“Wenn da nur die fiesen Fragen zur Trennung von Beruf & Freizeit nicht gewesen wären…”, twitterte Lars Wienand am 18. April direkt nach unseren Dreharbeiten für die fünfte Folge des Journalisten-Berufsporträt-Formats ABZV Videoreporter. Als so fies habe ich meine Fragen eigentlich gar nicht empfunden. Die Antworten des Rhein-Zeitung-Redakteurs waren aber umso ehrlicher und differenzierter.

Lars Wienand ist der wohl erste Social Media-Redakteur einer Regionalzeitung in Deutschland, was – wenn man es sich aus leichter Distanz anschaut – unspektakulär, vielleicht sogar ein bisschen langweilig aussieht: Ein Mann, der den größten Teil seines Arbeitstages vor zwei großen Monitoren sitzt, auf denen unaufhörlich ein Strom von Tweets und anderen Informationshäppchen vorbeifließt.

Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass hinter seinem Job im besten Fall spannender Journalismus steckt, von dem seine Kollegen jeden Tag profitieren können – wenn sie denn wollen…

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Topfvollgold oder komm mit ins Regenbogenland …

Mats Schönauer (links) und Moritz Tschermak

Mats Schönauer (links) und Moritz Tschermak. Foto: Privat (der Fotograf möchte nicht genannt werden)

… der Eintritt kostet den Verstand. Seit April betreiben die Dortmunder Journalistikstudenten Mats Schönauer und Moritz Tschermak das Watchblog Topfvollgold. Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit berichten sie dort über die deutsche Regenbogenpresse. Den Verstand haben sie dabei noch nicht verloren, ganz im Gegenteil: mit Witz und Sachverstand geben sie prägnante Einblicke in ein bislang noch wenig erkundetes Mediensegment und freilich spielt auch das Thema Online hierbei eine Rolle. Wir haben ein E-Mail-Interview mit Mats und Moritz geführt. Weiterlesen…

Wie NOZ-Chefredakteur Ralf Geisenhanslüke auf den digitalen Wandel reagiert

In seiner Rolle als Chefredakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) will Ralf Geisenhanslüke sein Blatt “als erster und bester” der Branche in Deutschland fit machen für das digitale Zeitalter – eine Aufgabe, die so ziemlich jeder Tageszeitung in den vergangenen Jahren Sorgen bereitet hat.

Für den ABZV Videoreporter habe ich Geisenhanslüke im Februar getroffen und einen Tag lang bei seiner Arbeit begleitet.

Im Interview äußert er sich u.a. dazu, wie lange der Umbruch dauern wird und was er für seine Kollegen bedeutet, wie er seine eigene Rolle als Chefredakteur dabei interpretiert und wo die gesamte Branche in etwa zehn Jahren stehen könnte.

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Tschüs, Berlinfolgen. Und danke!

Folge 15 war mein erster Kontakt mit den Berlinfolgen, und ich war von der ersten bis zur letzten Sekunde gefesselt. Ein wirklich berührendes Porträt über Gero, einen Obdachlosen aus Berlin.

“Fotofilm” nennen die Macher von 2470media das Format, im Grunde genommen ein alter Hut: Eine dramaturgisch durchdacht montierte Interviewspur samt Atmo-Tönen, kombiniert mit oft beeindruckenden Reportage-Fotos und immer wieder kurz eingespielten Video-Elementen. Die Idee kann noch so alt sein, das spielt gar keine Rolle. Die Umsetzung ist einfach gelungen.

Insgesamt 100 Folgen haben die Macher in Zusammenarbeit mit der taz produziert, jetzt ist Schluss.

Für den ABZV Videoreporter habe ich das 2470media-Team eine Weile bei ihrer Arbeit an den letzten Berlinfolgen begleitet. Herausgekommen ist dabei dieses etwa 11 Minuten lange Porträt, das für alle interessant sein dürfte, die sich für die Machart solcher Fotofilme interessieren. In dem Video geht es um gute Reportagefotos, den dramaturgischen Aufbau von Fotofilmen und zahlreiche Erfahrungen aus der praktischen Arbeit.

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