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München: Crossmedia in der Praxis

Auf Tagungen und Kongressen wird Crossmedialität als Zukunft journalistischen Arbeitens beschworen. Und ohne Social-Media-Angebote wie Facebook und Twitter gehe gar nichts mehr – meinen zumindest die Social-Media-Berater.

Aber wie arbeiten Redaktionen wirklich? Darüber soll’s bei einer Gesprächsrunde in München gehen. Es diskutieren:
Dr. Michael Schmidt, Bayerischer Rundfunk, Klassikportal und Ulrike Langer, Medienjournalistin und Social-Media-Expertin, am 9. März 2011, ab 19.30 Uhr auf Einladung der Münchner Journalistenakademie.

Was Videojournalisten verdienen und warum

Videojournalisten sind per definitionem a) billiger als ein klassisches Kamerateam und b) Einzelkämpfer.

Während “videographer” in den USA und Großbritannien oder hierzulande Kollegen wie Mario Sixtus,“Videopunk” Markus Hündgen oder unser very own Roman Mischel experimentieren, wie sich Technik und Gestaltungsmöglichkeiten des Videojournalismus weiterentwickeln lassen und sich auch öffentlich-rechtliche Sender angesichts des Spardrucks und des Engagements jüngerer Mitarbeiter verstärkt für Videojournalisten öffnen, machen es ihnen die Strukturen und Vergütungsmodelle der Sender schwer.

In einem Artikel für den Journalist 10/2010 (leider – noch – nicht online) wird das sehr schön aufgeschlüsselt: Sender versuchen, VJs fest an sich zu binden, schreiben ihnen die Benutzung hauseigener Kameras vor (bzw. zahlen den Videojournalisten nichts für den Einsatz eigenen Equipments) oder haben festgelegte Muster, wann VJs selber drehen, wann selber schneiden können und wann Kameraleute oder Cutter des Senders eingesetzt werden (müssen).

Diese Beispiele sollen die Leistungen fest angestellter Kameraleute und Cutter keineswegs abwerten. Sie sollen aber verdeutlichen, in welcher Situation sich gut ausgebildete freie VJs befinden, die aufgrund ungelenker Strukturen ihre Möglichkeiten oft nicht ausschöpfen können,

schreibt der Autor Matthias Zuber, selbst Videojournalist. Die Schuld läge aber nicht bei den Sendern (und ihren zum Schutz der eigenen Arbeitnehmer eingeführten internen Strukturen). “Sie liegt bei den VJs selbst, die es bis jetzt nicht geschafft haben, ihr Tätigkeitsfeld, verbindliche Qualitätsstandards und angemessene Margen für die Entlohnung zu definieren”, meint Zuber. Der “Journalist” liefert auch endlich einmal – eine Tabelle mit Vergleichszahlen für die Entlohnung von VJs (leider nur für öffentlich-rechtliche Sender).

Update, 19.10.2010:
Die Tabelle gibt’s beim Journalist nun auch online.

Brenders Fall: heute.de reagiert sofort und umfassend

Gleich ein ganzes Special auf der Startseite trotz der heiklen Berichterstattung in eigener Sache – nicht schlecht!
heute.de: Bildmontage aus Screenshot
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Katharina Borchert zu Spiegel Online

Katharina Borchert, bisher Chefredakteurin von DerWesten.de und Geschäftsführerin der Online-Tochter WAZ New Media, wird zum 1. April 2010 Geschäftsführerin von Spiegel Online. In der neu geschaffenen Position untersteht sie Fried von Bismarck, Geschäftsführer von Spiegel Net. (Pressemitteilung)

Stellenangebot: (Multimedia-)Redakteur/in für Redaktionsleitung Online bei Spiesser.de

Für die Leitung seiner Onlineredaktion sucht SPIESSER.de zum schnellstmöglichen Zeitpunkt eine/n multimedial versierte/n Redakteur/in. Weiterlesen…

Umfrage: Wie arbeiten Videojournalisten?

Beatrice von Mirbach sucht für ihre Masterarbeit an der Hamburg Media School Videojournalisten, die Fragen zu ihrer Arbeit beantworten: Wie sind die Bedingungen? Wie nehmen die VJs ihre Arbeit selbst wahr? Der Online-Fragebogen werde vollständig anonym ausgewertet, schreibt die Forscherin.

[Update: Link korrigiert, war ein Re-Routing.]

Panorama-Moderatorin veröffentlicht Nebenverdienste im Netz

Anja Reschke, die u. a. die ARD-Sendung Panorama und gelegentlich das Medienmagazin Zapp im NDR moderiert, hat auf auf der Zapp-Internetseite eine Liste ihrer Nebeneinkünfte veröffentlicht. “Im Laufe des Donnerstags finden Sie hier einen Beitrag von Inka Schneider“, heißt es dort weiter zu den Nebeneinkünften von Reschkes Moderatorinkollegin.

Weitere Links

Freie Onlinejournalisten für Befragung gesucht

Ein Journalistik-Student der FH Hannover möchte für seine Abschlussarbeit freie Onlinejournalisten befragen und sucht noch Interviewpartner:

Auf die Idee hat mich die kürzlich erschienene Studie “Freie Journalisten in Deutschland” von Michael Meyen gebracht. Dort wurden zwar recht ausführlich die Arbeitsbedingungen Freier
Journalisten in Print und Rundfunk beleuchtet, die Online-Journalisten blieben aber fast völlig außen vor. Ich würde diese Lücke nun gerne mit meiner Abschlussarbeit schließen.

Entscheidend sind für mich nur zwei Kriterien:
- Die Befragten sollten sich selbst in erster Linie als Journalisten (und nicht als Öffentlichkeitsarbeiter o.ä.) verstehen.
- Die Befragten sollten über 50% ihres Einkommens mit ihrer Tätigkeit als freie Online-Journalisten verdienen.

Kontakt zum Forscher: frederikfischer / at / freenet.de

Schaffrinna zu Madsack

Achim Schaffrinna, Betreiber des für den Grimme Online Award nominierten (und sehr empfehlenswerten) Blogs Design Tagebuch ist zur Verlagsgruppe Madsack gewechselt. Als Designchef von Madsack Online betreut er dort nun die digitalen Angebote wie haz.de und neuepresse.de.

Stellenangebote: ZEIT ONLINE baut aus

Die Stellenanzeige im Wortlaut:

Für unsere Redaktionsteams in Hamburg und Berlin suchen wir Verstärkung.

Am Standort Berlin suchen wir für ab sofort:

1 Leiter(in) für das Ressort Wirtschaft
1 Leiter(in) für das Ressort Kultur
1 Leiter(in) für das Ressort Digital
1 Redakteur(in) für internationale Politik
1 Redakteur(in) für das Ressort Karriere
1 verantwortliche(n) Redakteur(in) für die Abteilung Video
1 verantwortliche(n) Redakteur(in) für die Abteilung Grafik

Am Standort Hamburg suchen wir für ab sofort:

1 Redakteur(in) für das Ressort Wissen
1 Entwicklungsredakteur(in)

Alle detaillierten Stellenausschreibungen finden Sie in diesem PDF-Dokument zum Download.

Falls Sie sich via E-Mail bewerben möchten, schicken Sie Ihre Bewerbung bitte nur an: karriere@zeit-digital.de

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