Archivierte Einträge für Langtext

“Wozu noch Zeitungen?”

titel wozu zeitungen

… fragen die Forscher Leif Kramp und Stephan Weichert in dem gleich lautenden Interview-Band – und analysieren, worum es bei der Krise des Printjournalismus wirklich geht: Acht Probleme, acht Chancen für die Presse.

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“Lernt die Kultur kennen!”

Regina McCombs | Foto: Fiete Stegers

Journalisten müssen die “Kultur” von Social Media verstehen und diese Techniken selbst ausprobieren, meint Regina McCombs im Audio-Interview mit onlinejournalismus.de

Sie ist Journalismus-Ausbilderin am Poynter Institute in Florida. Zuvor arbeitete sie bei einem lokalen Fernsehsender in Minneapolis und als verantwortliche Video- und Multimediaredakteurin bei der Minneapolis Star Tribune.

Insbesondere für thematische spezialisierte Journalisten sei es unverzichtbar, Social Media zu ihrem Fachgebiet zu verfolgen, sagt McCombs. Aber auch alle anderen sollten sich damit beschäftigten. “Auch wenn gerade erst herausfinden, wie wir die Anwendungen als Journalisten verwenden sollten und was wir nicht tun sollten – zum Beispiel nicht von einer Beerdigung zu twittern.”


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Interview in englischer Sprache [MP3, 9'49 min, 9 MB, Download]

Woher Journalisten angesichts ihrer bisherigen Arbeitsbelastung die Zeit nehmen soll, nebenher mit Social Media zu experimentieren – dafür hat Combs leider auch keinen Tipp. Angesichts der Wirtschaftskrise und Angst vor Jobverlust sei die Bereitschaft dazu aber auch bei Skeptikern gestiegen.

Weitere Links
… im übrigen Internet:

Das “SZ Magazin” fragt “Wozu Zeitung?”

Die morgige Ausgabe des “Süddeutsche Zeitung Magazins” widmet sich dem Thema “Wozu Zeitung?” – “Das Internet macht Druck, die Auflagen schrumpfen, die Einnahmen sinken: Die klassischen Medien müssen sich der größten Sinnkrise ihrer Geschichte stellen. Ein Heft über den Umbruch einer Branche. Von A bis Z”. Online gibt es das Ganze schon heute.

Inhaltlich mit dem Heft auseinandergesetzt haben sich bereits die Darmstädter Journalistikprofessoren Klaus Meier: “Wie man journalistisch mit der Frage „Wozu Zeitung?“ umgeht: Fünf Tipps anhand des SZ-Magazins vom 8. Mai” und Thomas Pleil: “Die SZ auf dem PR-Trip”.

Nachtrag #1
Stefan Niggemeiers Blog-Beitrag “Schöner sterben mit dem „SZ-Magazin”” weist auf erhebliche Mängel in einem der angebotenen Artikel hin.

Nachtrag #2

Gut gemacht auf der Website des “SZ Magazins”: Dort gibt es eine Übersichtsseite, auf der die Diskussionen zu den Heftartikeln dokumentiert werden. Die Artikel wurden verschiedenen Ausbildungsinstitutionen, Blogs und Websites angeboten (uns leider nicht, vielleicht waren die Sueddeutsche.de-Macher von unserer stets dezent geäußerten Kritik über ihre Website nicht angetan – keine Ahnung).

Nachtrag #3
Bei uns gibt es eine längere Fassung des Textes von Stephan Weichert und Leif Kramp zu den acht Problemen der Zeitungen.

Die taz, Open Access, Web2.0 und Journalismus: Wie peinlich kann es werden?

Man muss aufpassen, nicht als beleidigter Eiferer zu erscheinen, wenn es um die eigenen Texte und Standpunkte geht. Aber was die taz gerade macht, ist so peinlich, dass es kracht. Auf den unsäglichen taz-Artikel von Rudolf Walther hatte ich bereits hingewiesen; und mit mir eine Armada von “Bloggern”, wie die taz sie nennt. Und hier folgt der Perspektivwechsel, denn jetzt geht es nicht mehr um Google Books, Open Access und den Heidelberger Appell. Jetzt geht es um Journalismus im Jahr 2009. Weiterlesen…

VG Wort: “Bitte gestehen Sie uns eine Lernphase zu”

Screenshot VG Wort

Seit 2007 können auch Onlinejournalisten Geld für Texte bekommen, die sie bei der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) melden – wie es für Print-, Radio- und Fernsehjournalisten schon seit langem möglich ist. Doch das neue Online-Meldeverfahren ist vor allem eines: ungeheuer kompliziert. Warum nur? Annette Wagner von der VG Wort musste im Interview mit onlinejournalismus.de viele Fragen beantworten. Weiterlesen…

Was mir gefällt: Heute HAZ.de

Hannoversche Allgemeine

So, in einem Weblog darf es ja auch mal etwas subjektiver sein, mal schauen, ob “Was mir gefällt” sich in Zukunft auch mit Inhalten füllen lässt. Freilich soll das Ganze auch relativ kurz und wie gesagt auch mit etwas Bauchgefühl ausgestattet sein. Jetzt aber los: Ja, HAZ.de, der neu gestaltete (um das Wort Relaunch zu vermeiden) Online-Auftritt der “Hannoverschen Allgemeinen” gefällt mir gut. Weiterlesen…

Die Nachrichten-Hatz

Twitter (Screenshot)

Für ein monatlich erscheinendes Extrem-General-Special-Interest-Magazin sitze ich gerade an einer Geschichte über “Twitter”. Es geht um Nachrichten und Microblogging-Dienste und wie Redaktionen versuchen mit dem Wahnsinnstempo Schritt zu halten. Dazu habe ich heute mit Christoph Neuberger telefoniert. Der Journalismusprofessor beobachtet seit mehr als zehn Jahren die Entwicklung der Online-Medien in Deutschland und hat dazu umfangreiche empirische Studien durchgeführt.

Ein paar kleine Ausschnitte aus dem Gespräch gibt es jetzt schon. Den Rest gibt’s später. Sobald das Extrem-General-Special-Interest-Magazin erschienen ist…

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Nachrichten für die Tonne

Zeitungen gehören in den Müll. In den Papiermüll. Lose Zeitungsseiten, die der Wind durch Großstadtstraßen trägt, liegen gelassene Ausgaben in den Straßenbahnen, schrumplige Zeitungsstapel in den Badezimmern und marmeladeverschmierte Titelseiten auf den Frühstückstischen zeigen, dass eine Zeitungsausgabe schnell ausgedient hat – und dass zu viele Menschen ihre Zeitungen nicht ordentlich entsorgen. Die Mülltonne ist die Zukunft der Zeitung. Eine ziemlich grandiose Zukunft.

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Podcasts: Was sich Rundfunkjournalisten so anhören …

Podcast-Logo (Peter Marquardt / Creative Commons by-sa/2.0/de)Logo: Peter Marquardt / Creative Commons

In Podcasts liefern unkonventionelle Hörfunker und traditionelle Radiosender Hörbares für unterwegs und auf Abruf. Sechs Rundfunkjournalisten stellen ihre Lieblingsformate vor. Weiterlesen…

Moderne Diashows

Reportagen und Porträts lassen sich im Internet dank Audio-Slideshow besonders emotional und persönlich erzählen. Videos und Bildergalerien waren lange die Favoriten in den Onlineredaktionen. Doch langsam etabliert sich die Audio-Slideshow im journalistischen Alltag – auch wenn sie pro Leser nur einen Klick bringt.
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