Archivierte Einträge für Langtext

Taugt die “Flip” für redaktionelle Arbeit?

Flip Ultra

Über die kleine “Flip”-Videokamera ist ja schon eine ganze Menge berichtet worden – und fast durchweg so positiv, dass sich der Hersteller um die Vermarktung wohl keine Gedanken mehr machen muss.

Das Erfolgsrezept der Kamera lautet: Relativ gute Bild- und Tonqualität bei gleichzeitig einfachster Bedienbarkeit – so einfach, dass selbst “Bild”-Chef Kai Diekmann zum Flip-Fan und Hobby-Filmer geworden ist und darüber nachdenkt, seine “Leser-Reporter” mit der Flip auszustatten.

Doch taugt die Flip auch für seriöse journalistische Online-Videoberichterstattung?

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Citizen- … journalism? CNN-Vizepräsidentin Grant über iReport

Susan Grant | Foto: Sebastian GerhardRichtig durchgestartet sei das Citizen-Journalism-Programm von CNN mit dem Amoklauf am Virginia-Tech-College, erzählt CNN Executive Vice Präsident Susan Grant. Weltweit strahlten Sender die Videobilder aus, die ein Student mit seinem Handy aufgenommen und auf CNNs “iReport”-Seite eingereicht hatte. Wie sich das iReport-Programm aus Sicht des Senders heute darstellt und warum explizit nicht “Journalismus” drübersteht, schildert Grant im Interview (Audio) mit onlinejournalismus.de

[Update: Jetzt auch deutsche Textversion]

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Wohlwollender Diktator

Google - ein wohlwollender Diktator (Screenshot [M])

Nicht nur als Rechercheinstrument hat Google immense Bedeutung erlangt. Auch bei der Distribution von Nachrichten im Web ist die Suchmaschine zu einem wichtigen, wenn auch umstrittenen Akteur für deutsche Medien geworden. Weiterlesen…

Deckname Moser

Profil bei StudiVZ (Screenshot [M])
Soziale Netzwerke wie StudiVZ, MySpace oder Xing können eine ergiebige Quelle für Journalisten sein. Doch sollte die Recherche mit Fingerspitzengefühl erfolgen. Wir dokumentieren einen Fall, der Aufsehen erregte. Weiterlesen…

Angriff auf den Platzhirsch

Screenshots Wall Street Journal und New York Times | [M]: ojour.de

Wie das “Wall Street Journal” die “New York Times” online bedrängt.

Von Michael Soukup

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Typologie der Audio-Slideshow

Titelbild

Im folgenden Aufsatz werde ich verschiedene Formen der Audio-Slideshow unterscheiden. Dabei werde ich nicht nach verwendeten Formaten gliedern, wie es ewa Fabian Schweyher in seiner Diplomarbeit zur Audio-Slideshow versucht hat. Sondern ich möchte die möglichen Formen der Audio-Slideshow nach ihrer Vermittlungsform kategorisieren. Grundlage sind die verschiedenen Arten des Erzählers, die der französische Literaturwissenschaftler Gérard Genette in seinem Werk “Die Erzählung” unterscheidet. Daraus ergeben sich auch Erkenntnisse für die praktische Umsetzung einer Audio-Slideshow.
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Zoomer-Chef Syré: “Wir sind ein Nachrichtenmedium”

Frank Syré | Foto [M]: Fiete Stegers

Frank Syré ist ein für Journalisten angenehmer Interview-Partner: Eine ruhige Stimme, nicht allzu viel Ähs, und Antworten in ganzen Sätzen, die meistens mit “Wir” beginnen. Mit “Wir” ist Zoomer gemeint, dessen Chefredakteur Syré ist. “Wir sind ein Nachrichtenmedium” sagt er etwa zum redaktionellen Selbstverständnis. Was Syré sonst noch über Zoomer, seine Nutzer, Infografiken und Spiele zu sagen hat – in unserem Videointerview erfahren Sie es.
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Suchmaschinenoptimierung im Onlinejournalismus: Eine Einführung

Mit einem verbalen Hieb gegen die Chefredakteure von Spiegel Online und stern.de eröffnete Peter Schink seinen Vortrag über “Suchmaschinenoptimierung als journalistischer Erfolgsfaktor” auf dem Jahrestreffen des Netzwerk Recherche.

“Kompletter Nonsens” seien die jüngsten Statements von Wolfgang Büchner (“Mit Sicherheit werden wir nicht soweit gehen, schöne kreative Headlines zu verbieten, weil diese für den Google-Spider schlechter zu finden sind.”) und Frank Thomsen (“Suchmaschinenoptimierung wird für für Online-Seites das, was ABS für Autos ist. Man muss es haben, um überhaupt am Markt zu sein, weil alle es haben. Aber man verkauft kein Auto mehr dadurch.”).

Büchner und Thomsen werden in einem aktuellen “Horizont”-Artikel zitiert, in dem ein dritter Onlinechefredakteur gegen “unstatthafte Maßnahmen” in der Suchmaschinenoptimierung mancher journalistischer Websites wettert und sich über die hohen Zugriffsanteile von Suchmaschinen-Nutzern bei Welt Online nicht recht freuen kann.

Schink, Produktentwickler bei Welt Online, sieht das ganz anders: Suchmaschinenoptimierung – nicht Manipulation – sei nicht nur legitim, sondern ein notwendiger Vertriebskanal, lautete der Tenor seines Vortrags beim Jahrestreffen des Netzwerks Recherche. Seine gelungene Einführung ins Thema Suchmaschinenoptimierung für Journalisten dokumentieren wir als Audio zum Nachhören. Weiterlesen…

Echtzeit-Redakteure, Content-Knechte, Teaser-Schubser …


Onlinejournalismus 2008
… Multimedia-Talente, Kreativ-Abteilung, Online-Layouter, Agenturhörige, Experimentierwillige, Innovateure? Über die Arbeit in Online-Redaktionen, ganz allgemein.
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“Die Zeit”: “237 Gründe, Sex zu haben”

Ja, Sie lesen richtig, das da oben ist der aktuelle Aufmacher des “Zeit”-Feuilletons! Freilich dreht es sich um ein anderes Thema:

“Im Internetjournalismus geht es vor allem um Klicks, also die Zahl der Zugriffe, die eine Seite provoziert. Je mehr Sex, Quiz oder Bilder, desto höher die Quote. Was aber zählt Qualität?”

Eigentlich ein altbekanntes Thema für unsere Leser, doch Autor Karsten Polke-Majewski bietet auch für das Fachpublikum neue Facetten.

Neben dem wohlinformierten Beitrag halte ich es Polke-Majewski vor allem zugute, dass er neben anderen Medien (u.a. Spiegel Online, Sueddeutsche.de.) auch bedenkliche Entwicklungen bei Zeit Online aufzeigt. Das ist Journalismus, danke! Eine hervorragende Diskussionsgrundlage für die Debatte rund um das Thema Qualität im Onlinejournalismus.

Nachtrag
Auch die “Taz” beschäftigt sich heute mit dem Thema: “Internet-Journalismus: Ein Gütesiegel muss her” fordert Frank Überall. Ebenso Don Dahlmann in seinem Blog bei Welt Online, Die Welt im Kasten, Dahlmann resümiert: “Ob der Deutsche Presserat da [für ein Gütesiegel, T.M.] die richtige Adresse ist? Besser wäre es, etablierte Blogger würden mal zusammen mit einem Verein wie der “Bundeszentrale für politische Bildung” ein solches Konzept entwickeln.” Und auch unser neuer Onlinejournalismus.de macht sich seine Gedanken: “Ein Medienkodex für alle”.

Weitere Links

bei onlinejournalismus.de:

  • Der neue Hype: Die allzu starke Fixierung auf Klickquoten könnte allerdings dem Bestreben um Qualitätsjournalismus schaden (aus: “Journalist” 12/2007)
  • Sueddeutsche.de: “Vielleicht waren wir zu zögerlich”: Interview mit Hans-Jürgen Jakobs
  • Welt.de: Die Welt steht Kopf
  • Im Quotenparadies: Wie Klickzahlen die redaktionelle Arbeit verändern. Von Klaus Meier und Benedikt Tüshaus.
  • im sonstigen Internet:

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