Archivierte Einträge für Öffentlich-Rechtliche

BBC lässt sich in die Karten schauen

Was sonst höchstens Redakteure wissen: Bei der BBC kann man sich auf einer Weltkarte anzeigen lassen, welche Artikel die populärsten sind – auch nach Weltregionen getrennt. Weiter hereinzoomen wie beim Nachrichten-Weltatlas von tagesschau.de geht nicht. Ein nettes Spielzeug – und ein Generator für zusätzlichen Traffic?

(via Basicthinking)

HR-Intendant erwartet “digitalen Tsunami”

ZDF und ARD haben die Ergebnisse ihrer Langzeitstudie Massenkommunikation vorgestellt (Pressemitteilung).

“In den kommenden vier Jahren wird sich mehr ändern als in den vergangenen 40 Jahren”, sagte ZDF-Intendant Markus Schächter laut dpa. Scharfe Worte aus Frankfurt: HR-Intendant Helmut Reitze prophezeite für die nahe Zukunft einen”digitalen Tsunami” und forderte die Aufhebung der Budget-Beschränkung für die öffentlich-rechtlichen Online-Angebote. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass digitale Videorekorder mit den entsprechenden Folgen für das Fernsehen in Deutschland noch kein Massenphänomen sein – aber die Digitalisierung sich bei Audiogeräten und DVD-Plänern längst durgesetzt haben.

Auszüge der Studie in der ARD-Zeitschrift “Media Perspektiven”

Grimme Nominierungen

Der Grimme Online Award hat heute 22 Websites in drei Kategorien bekanntgegeben, aus denen bis zum 2. Juni die Gewinner ausgewählt werden. In der Auswahl habe ich einige alte Bekannte aus dem journalistischen Bereich entdeckt: z.B. jetzt.de (das Jugendmagazin der SZ), worldtrip.tv (Multimedia-Experiment bei Spiegel.de, Rezension dazu in meinem Weblog), eines der bekanntesten Weblogs in Deutschland, Spreeblick und das stark beworbene Themenportal zu Krebs bei der ARD, Leben – was sonst?. Alle Nominierungen findet man bei heise.de.

Und weil es ojour-Kollege Fabian Mohr in seinem Weblog so vorbildlich mit Hinweisen zur eigenen Verstrickung handhabt, tue ich es ihm gleich: Ich bin freier Mitarbeiter bei jetzt.de.

Eine neue BBC

Der Umbau, den BBC-Chef Mark Thompson seinem Sender verordnen will, ist so radikal und in die Zukunft weisend, dass vom traditionellen Rundfunk wenig übrigbleiben würde. Thompson:

“There’s a big shock coming. The second wave of digital will be far more disruptive than the first and the foundations of traditional media will be swept away, taking us beyond broadcasting.”

Ich denke, es ist wichtig zu sehen, was Thompson meint, wenn er von Schock spricht. Er meint nicht die Nutzer, die Hörer, die Zuschauer. Er meint uns. Die Journalisten.

PaidContent: BBC’s Creative Future Initiative; gives into all the buzzwords ever invented
Times: How the BBC will remake itself to persuade the young to tune in
Guardian (reg.): BBC unveils radical revamp of website

Tiny audience – great future?

Trotz “tiny audience”:

From next week, the BBC will offer 50 different podcasts.

(BBC, via Wortfeld)

Nutzer als Regisseur

sport.ard.de setzt häufiger eine “Eventbox” genannte Schablone für einfache Multimedia-Specials aus Bild, Audio und Video ein. Erst kürzlich habe ich entdeckt, dass Nutzer auch mal selbst herumprobieren und aus einer Reihe vorgegebener Elemente ihr eigenes Event zusammenstellen können.

Podcasting: Die Wiedergeburt des Radios

Internet-Radio gibt’s schon seit zehn Jahren, aber neuartig war höchstens der Verbreitungsweg. Mit Podcasting ändert sich nun auch der Umgang mit dem Medium Hörfunk. Das Publikum kann sich gezielt das Beste herauspicken – ganz egal, von welchem Sender es kommt – und hören, wann es mag.

Weiterlesen…

ARD-Podcasts im Überblick

Hier: http://ard.de/podcast.
Videocasts: bei Wortfeld

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