Europäischer Zeitungskongress
Deutschlandradio über den Europäischen Zeitungskongress, über Online-Experimente und Strategien, die Krise zu meistern.
Deutschlandradio über den Europäischen Zeitungskongress, über Online-Experimente und Strategien, die Krise zu meistern.

Er bittet um Ruhe im Vorraum, fragt sich gerade, ob alles klappt und ist schon länger auf jetzt.de – so stellt sich Dirk von Gehlen seiner Community vor. Als Redaktionsleiter von jetzt.de ist er da, wo SpOn-Chef Blumencron auch gerne wäre – auch wenn Gehlen das nicht wahr haben möchte. Mit onlinejournalismus.de sprach er darüber, warum das für den Grimme Online Award nominierte jetzt.de seiner Meinung nach trotz Relaunchs nicht so bloggig ist, wie es den Anschein hat.
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Der “Seattle Post Intelligencer” experimentiert mit Editorials, an denen auch die Nutzer beteiligt sind. Unser Gastautor Marc Hofer sieht das Experiment mit Citizen Journalism in der Tradition der Zeitung als Element der Demokratisierung.
Der neue Zeitungsausträger heisst “iLiad” und hat keine Beine. iRex Technologies hat das erste massentaugliche E-Paper-Lesegerät für Zeitungen entwickelt. Aber es hat auch Konkurrenz.
Von Michael Soukup
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In Belgien erscheint ab April “De Tijd” als erste Zeitung der Welt auch auf elektronischem Papier. Eine Reise in die Zukunft der Medien.
Von Michael Soukup
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Schöner Linkhinweis: “Pimp My Brain”, eine Podcasting-Show zu Podcasting-Trends und Audio-Marketing. In Folge 59 (!) widmet man sich aktuell unter anderem dem Podcast- und Audio-Einsatz bei den Websites von Zeitungen. (Dank an B. P. für den Tipp).
Neue Web-Hysterie und bald das große Zeitungssterben? Nicht so in der Schweiz, meint Michael Soukup. Dort erschien folgender Artikel bereits im vergangenen Jahr in der SonntagsZeitung” – aber an der Sachlage im Nachbarland hat sich nichts geändert.
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Glückliche Schweiz? Der Berner Medienprofessor Roger Blum über das, was die gedruckte Presse im Nachbarland erwartet. Ein Interview von Michael Soukup.
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Herr Murdoch hat seinen Verlegerkollegen schon letztes Jahr den Marsch geblasen. Herr Kundrun von Gruner und Jahr äußert jetzt auch für ein klassiches Medienhaus ungewohnte Töne:
«Wir müssen unsere Medien-Marken nicht mehr nur als reine Zeitschriftenmarken verstehen, sondern als Themenleuchttürme, die heute ihren Ausgangspunkt im Magazingeschäft haben, aber sehr viel mehr beinhalten können.» So erwartet Kundrun auch über das Internet neue Impulse. Immer mehr Menschen organisierten sich im Netz in neuen «Communities», der Verlag müsse «Leser und Anzeigenkunden» dorthin
begleiten, wo sie sich austauschen. (dpa)
In der klassischen Jahrebilanz bei G+J spielt Online allerdings keine Rolle.
Die belgische Tageszeitung “De Tijd” sucht 200 Testkandidaten, die auch mal auf Online-Nachrichten Marmelade-Flecken hinterlassen wollen. Der Versuch soll drei Monate dauern und mit einem neuartigen, ultradünnen e-paper erfolgen, das besonders flexibel ist und mit extrem geringer Energieversorgung auskommt. Noch müssen sich die Leser die neueste Ausgabe per Kabel-Adapter aus dem Internet herunterladen. Und sobald die ersten Exemplare mit WLAN-Verbindung ausgestattet werden, steht einer komfortabel und stetig aktuell gehaltenen Tageszeitung nichts mehr im Wege…
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