Die Themenkarriere des Leistungsschutzrechts
Christopher Buschow stellt seine Studie über Themenkarriere und Akteure der Debatte um das Leistungsschutrechts auf der Republica vor.
Christopher Buschow stellt seine Studie über Themenkarriere und Akteure der Debatte um das Leistungsschutrechts auf der Republica vor.
Daniel Altmann, Student an der Hochschule Darmstadt im Studiengang Informationswissenschaft, bat uns folgende Anfrage zu veröffentlichen.
Die Umfrage “Laienjournalismus in Deutschland” soll in 12 kurzen Fragen einen Überblick über die Denk- und Arbeitsweise von Laienjournalisten bieten. Sie ist Bestandteil der Bachelorarbeit “Medienkrise in Deutschland – Chancen und Gefahren des Laienjournalismus” an der Hochschule Darmstadt. Durch die Beantwortung der Fragen sollen Thesen und Analysen in dieser Arbeit unterstützt werden. Zur Teilnahme ist keine Anmeldung notwendig. Bei der Umfrage selbst bleiben Sie anoynm. Am Ende der Befragung haben Sie die Möglichkeit einen Gutschein von verschiedenen Anbietern anzunehmen.
Hier der Link zur Umfrage. Über das Ergebnis dieser Arbeit werden wir gerne berichten.
Als Ergänzung zur Storify-Sammlung zur re:publica 2012 aus journalistischer Sicht möchte ich noch auf einen sehr interessanten Vortrag von Sebastian Horn und Max Neufeind von Zeit Online verweisen. Die beiden haben beispielhaft eine ausführliche User-Debatte zu einem Artikel mit rund 1400 Einzelbeiträgen ausgewertet. Im Vordergrund standen zwei Fragestellungen: Wann bekommt ein Kommentar viele Antworten? Lassen sich bestimmte Typen von Nutzern feststellen, die sich an der Kommentierung beteiligen?
Weiteres erklärt Sebastian Horn in einem Interview mit der Drehscheibe. Die Zuhörer auf der re:publica hätten am liebsten noch Antworten auf viele weitere Fragen gehabt, z. B. ob Unterschiede je nach Verwendung von Pseudonymen oder Realnamen festzustellen sind. Da mussten die Vortragen sie jedoch leider enttäuschen.
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Was zeichnet journalistische Web-Angebote aus Sicht der Nutzer aus? Eine Studie befragte das User-Publikum und überprüfte daraufhin das Onlineangebot dreier großer Regionalzeitungen. Das Ergebnis lässt zu wünschen übrig. Von Pierre Gehmlich
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Auch zehn Jahre nach Gründung der Wikipedia stehen viele Journalisten dem Begriff “Wiki” noch ratlos gegenüber: Wikipedia, WikiLeaks, GuttenPlag Wiki? Viel wird geschrieben, und manchmal erschreckend wenig gewusst. Zum Beispiel: dass sich Wikis auch in der Redaktionsorganisation nutzen lassen. Unser Gastautor Florian Siebeck hat sich in seiner Diplomarbeit praxisnah mit dem Thema beschäftigt.
Yuri Lifshits hat bei Yahoo Labs eine interessante Studie dazu veröffentlicht, wie oft Storys von Online-Medien bei Facebook geliked werden und wie viel PageViews damit erzielt würden (bei letzterem bin ich nicht ganz sicher, wie das gemessen wurde). Einige wichtige Ergebnisse – nicht sehr überraschend, aber aufschlussreich:
Lifshits empfiehlt daher unter anderem:
(Via Holger Schmidt)
Mittels einer Eyetrack-Untersuchung und einer anschließenden Befragung der 40 Studienteilnehmer verglich Professor Stefan Heijnk an der Fachhochschule Hannover vier deutsche iPad-Apps. Ein Teilergebnis: Die App der Tagesschau* liefert laut Studie bessere Textqualität als die Vergleichsapps der elektronischen Presse.

Online-Videos – eben noch große Hoffnung bei Zeitungen, jetzt schon in einem gefährlichen Abwärtstrend, weil sich Qualität nicht refinanzieren lässt? Videopunk Markus Hündgen fasst eine aktuelle Diskussion aus US-Blogs zusammen.
Dazu passt eine Umfrage von TNS Emnid, die unter anderem zu dem Ergebnis kommt:
40 Prozent der befragten Zeitungsleser ist Web-TV, also ein eigenes, breitbandig über das Internet übertragenes Fernsehprogramm, unbekannt. Ein Viertel der Befragten weiß nichts von der Möglichkeit, sich Videos zu den Nachrichten auf den Websites anschauen zu können. Entsprechend niedrig ist der Anteil der Nutzer: Lediglich vier Prozent haben diese Angebote auf den Websites der Tagszeitungen bereits genutzt – ähnlich gering ist der Anteil derjenigen, die sich diese Angebote dort überhaupt wünschen.
Befragt wurden Zeitungsleser, die auch Internetnutzer sind.
Update, 21.03.2010
Ein paar Details der Emnid-Studie zum Thema Web-TV:
Eine andere Frage aus der Studie betraf “Videos zu den Nachrichten zum Herunterladen auf der Website”: 48% sagten “kenne ich – zumindest dem Namen nach”, 15,6% “habe ich schon einmal genutzt”.
Zahlen für nicht zeitungslesende Nutzer wurden laut Emnid nicht erhoben.
Weitere Links
… bei onlinejournalismus.de
Beatrice von Mirbach sucht für ihre Masterarbeit an der Hamburg Media School Videojournalisten, die Fragen zu ihrer Arbeit beantworten: Wie sind die Bedingungen? Wie nehmen die VJs ihre Arbeit selbst wahr? Der Online-Fragebogen werde vollständig anonym ausgewertet, schreibt die Forscherin.
[Update: Link korrigiert, war ein Re-Routing.]
Die Medienwissenschaftler Stephan Weichert und Leif Kamp haben kürzlich für die Friedrich-Ebert-Stiftung einen Band über “Das Verschwinden der Zeitung?” verfasst. Ganz habe ich es noch nicht gelesen, aber die einleitenden Thesen und Handlungsempfehlungen fassen schön zusammen, was Grundwissen sein sollte, wenn man derzeit einen Artikel zum Thema verfasst oder ein Diskussionspodium erklimmt.
(Download als PDF, es gibt auch eine Printversion)
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