Tagging: Exotisch oder alltäglich?
28 Prozent der US-Internetnutzer haben nach einer Studie des Pew-Institutes bereits mindestens einmal Fotos, Nachrichten oder Videos im Netz mit Stichwörtern versehen, sprich getagged. Täglich nutzen demnach nur sieben Prozent diese Methode, um Online-Inhalte zu ordnen. Bisher sind die Tagger vor allem Early Adopters (Breitband, hoher Bildungsabschluss, unter 40 – aber Männer und Frauen gleichermaßen). Über die Entwicklung der Verbreitung kann die Studie noch nichts sagen.
An der Studie beteiligt war David Weinberger, der in einem bei Pew veröffentlichten Interview schwärmt, Tagging sei ein soziales und sogar altruistisches Ordnungssystem. Aber sorgt es nicht auch für Probleme? Natürlich, Tags seien häufig mehrdeutig und ließen eine “Tyrannei der Mehrheit” befürchten, räumt Weinberger ein: “Aber was schafft denn keine Probleme?”.
(Bei der Gelegenheit, kann Weinberger bitte mal mit einer Grafikdesignerin seines Vertrauens über sein Blogdesign sprechen?)
