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re:publica: Rückblick

Auf der gestern eröffneten re:publica 11 hat Markus Beckedahl die Initiative “Digitale Gesellschaft” vorgestellt, die de Kampf für Bürger- und Verbraucherrechte im digitalen Raum auf eine gesicherte Basis stellen will.

Diesem Ziel haben sich Beckedahl und seine Mitstreiter um das Blog Netzpolitik.org schon lange verschrieben – spätestens seit der ersten Ausgabe der re:publica 2007, die noch in erheblich kleinerem Rahmen stattfand. “Der digitale Gesellschafter” hieß deshalb auch mein kurzes Videoporträt, in dem Beckedahl und die re:publica vorgestellt werden. Wer auch noch einmal zurückschauen möchte:

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Aktuelles zur re:publica 2011:

München: Crossmedia in der Praxis

Auf Tagungen und Kongressen wird Crossmedialität als Zukunft journalistischen Arbeitens beschworen. Und ohne Social-Media-Angebote wie Facebook und Twitter gehe gar nichts mehr – meinen zumindest die Social-Media-Berater.

Aber wie arbeiten Redaktionen wirklich? Darüber soll’s bei einer Gesprächsrunde in München gehen. Es diskutieren:
Dr. Michael Schmidt, Bayerischer Rundfunk, Klassikportal und Ulrike Langer, Medienjournalistin und Social-Media-Expertin, am 9. März 2011, ab 19.30 Uhr auf Einladung der Münchner Journalistenakademie.

Vorschläge für Grimme Online Award gesucht

Bis zum 15. März können noch Vorschläge für preiswürdige Sites beim Grimme Online Award eingereicht werden, der in diesem Jahr zum elften Mal verliehen wird. Ausgezeichnet werden Websites in den Kategorien “Information”, “Wissen und Bildung”, “Kultur und Unterhaltung” sowie “Spezial”. Aus den Nutzer-Vorschlägen werden in einem zweistufigen Verfahren die Gewinner ausgewählt.

SpeedLab Journalism

Deutschlandradio Wissen organisiert am 1. Dezember in Berlin ein “SpeedLab Journalism”. “Das SpeedLab versteht sich als Mischung aus Konferenz, Barcamp und Speeddating”, schreiben die Veranstalter. Inhaltlich geht es die Frage “Wie hat sich der Journalismus verändert und welche Transformationen warten noch auf uns?” Mit dabei sind unter anderem Joshua Benton, Leiter des Nieman Journalism Lab, Phil Fearnly, der “General Manager Future Media” der BBC.

Besser Online: Wer zahlt für Journalismus im Netz?

Mal etwas Werbung in eigener Sache (ich bin der ehrenamtliche Vorsitzende des Fachausschuss Online im DJV): Der Fachausschuss Online des DJV veranstaltet am Samstag, 9. Oktober die Tagung Besser Online 2010. Die Veranstaltung, die in den Räumen des Funkhaus des Bayerischen Rundfunks stattfindet, steht diesmal unter dem programmatischen Titel „Wer zahlt für Journalismus im Netz?”.

Die Tagung bietet viel Nutzwert, Diskurs und das Netzwerken kommen aber auch nicht zu kurz. Und freilich trifft man auf gute alte Bekannte aus der Online-Branche, die man auch gerne mal ansprechen kann: ob Jochen Wegner, Richard Gutjahr, Hardy Prothmann, Christian Jakubetz, Katrin Scheib, Frank Schmiechen, Hennig Krieg oder Dirk von Gehlen (war jetzt ne beliebige und ungewichtete Auswahl). Aber auch einige “neue” Gesichter und Themen sind vertreten.

Besucher, die am Vortag in München sind, können die Online-Redaktionen von Sueddeutsche.de, Focus Online, SPOX.com und BR Online/on3 besuchen.

Weitere Informationen unter: www.besser-online.info, Twitter: @djv_bo, Hashtag: #djv_bo. Hope to meet you! (-:

Zweites “Scoopcamp” in Hamburg

dpa und die Initiative Hamburg@work laden Journalisten, Social-Media-Menschen und Programmierer zum “Scoopcamp” am 29. September nach Hamburg ein. Die Veranstaltung zum zweiten Mal statt. Besonders interessant finde ich, dass es neben Vorträgen und Diskussionen am Konferenztag noch einen anschließenden “Hackathon” am 30. September gibt, bei dem Ideen ausprobiert und Prototypen entwickelt werden sollen.

Ein Redner bei der Tagung ist Aron Pilhofer, Editor for Interactive News bei der New York Times. Thema seiner Keynote Adress: “Beautiful Data”. Datenjournalismus und Open Data war schon im letzten Jahr ein wichtiges Thema beim Scoopcamp. Die Veranstalter freuen sich auch noch über weitere Themenvorschläge.

Civis-Medienpreis offen für Onliner

“Civis – Europas Medienpreis für Integration” ist erstmals auch offen für Online-Beiträge. Einreichungsschluss ist der 20. Januar 2010.

Bald: “Scoopcamp”. 2009: re:publica

dpa einmal ganz anders: In knapp einem Monat lädt die Nachrichtenagentur zusammen mit Hamburg@work zum “Scoopcamp”:

Welcher Scoop stellt schon bald die Medienwelt auf den Kopf? Antworten suchen wir beim scoopcamp 2009: Die Veranstaltung möchte den Dialog zwischen den Machern der klassischen Medienbranche und den Innovationstreibern aus der Web 2.0-Szene anzetteln und fördern, und damit Experten aus unterschiedlichen Bereichen zusammenführen, die sich im Alltag nicht begegnen.
Das scoopcamp wird keine klassische Tagung oder Frontalveranstaltung, sondern eine Mischung aus Camp und Konferenz mit einer moderaten Teilnahmegebühr von 100 Euro.

Die Organiatoren der re:publica haben den Termin für die vierte Auflage der Konferenz “re:publica” ihrer Konferenz bekanntgegeben. Sie wird vom 14. – 16. April 2010 in Berlin stattfinden. Erstmalig werden in Kooperation mit der Deutschen Welle deren zuletzt etwas untergegangenen “BOBs – Best of the Blogs Awards” im Rahmen der re:publica verliehen.

Die Preisträger des Grimme Online Awards 2009

… werden heute Abend bei der Preisverleihung in Köln bekanntgegeben. So zumindest der Plan.

Hier ist die Liste der nominierten Websites.

Nachtrag, 22:30 Uhr

Und hier die Preisträger:

Information: Carta, Blog von Jens Weinreich, ZDF Parlameter

Wissen und Bildung: Design Tagebuch

Kultur und Unterhaltung: Krimi-Couch.de, TOM und das Erdbeermarmeladebrot mit Honig

Spezial: Byte FM

Publikumspreis: Wissen macht Ah!

Die Jury hat eine gute Auswahl getroffen: Parlameter und Jens Weinreich haben wir bei onlinejournalismus.de auch in hohen Tönen gelobt, besonders freut mich darüber hinaus die Ehrung für das häufig von mir zitierte Design Tagebuch. Carta taucht bei uns auch häufiger auf – da ist aber sicher noch Raum nach oben. Und Byte FM kann ich zum Reinhören nur empfehlen. Der unbekannte Rest lohnt sich dann sicher auch zu entdecken.

1700 Vorschläge für Grimme Online Award

Internet-Nutzer und Website-Betreiber haben fast 1700 Vorschläge für den Grimme Online Award 2009 eingereicht, wie das Grimme Institut mitteilt. Das sind ein bisschen viel auch nur zum Überfliegen, aber ein paar mehr oder weniger bekannte Namen sind auf jeden Fall auf der Liste: Von Ahoi Polloi über Geo und FAZ oder Undertube und Folge-Mag bis zu dem noch recht frischen Blog von Michael Spreng.

“Am 12. Mai werden die Nominierungen im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung in der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf offiziell bekannt gegeben”, so die Ankündigung: “Diese Gelegenheit möchten wir nutzen, um einen Blick auf aktuelle Entwicklungen im Netz zu werfen und diese gemeinsam mit den Nominierten und anderen interessierten Online-Akteuren zu diskutieren.”

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