Archivierte Einträge für Video

Zapp über die Readers Edition

Wenn es ein guter PR-Agent ist und der hat einen wirklich guten Text geschrieben, so what? Dann kann man den ja auch veröffentlichen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Zeitungen ihre Buchbesprechungen einfach aus den Klappentexten abschreiben, ohne dass es dem Leser jemals mitgeteilt wird. Es geht um die Qualität der Texte und wenn die gut sind, dann soll sie der PR-Agent geschrieben haben.

Dr. Michael Maier, Chefredakteur der Netzeitung, über Bürgerjournalismus und die Gefahr der Vermengung mit PR bei der Readers Edition (O-Ton aus einem TV-Beitrag, der beim NDR-Medienmagazin Zapp gelaufen und online abrufbar ist).

Heise.de / Behind The Scenes

Die Redaktion der wichtigsten deutschen Website für Computerthemen sitzt in einer undurchdringlichen Festung. Jedenfalls freitags nach 16 Uhr, denn dann hat der Pförtner des Heinz-Heise-Verlags offenbar schon Feierabend. Mit dem Namen einer respektablen Hochschule im Rücken gelang es mir trotzdem, die Schleuse am Eingang zu überwinden. Weiterlesen…

Video Journalism Award von DW-TV

Das deutsche Auslandsfernsehen DW-TV ruft alle Videojournalisten auf, ihre Filme für den 3rd International Video Journalism Award in Berlin einzureichen. Vom 27. bis 29. Oktober 2006 werden die besten Arbeiten im Berliner Kino „Babylon“ gezeigt und prämiert. Der Preis ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Einsendeschluss ist der 01.09.2006. Das Anmeldeformular und die Wettbewerbsbedingungen gibt es unter www.videoreporter.org. (via Newsletter des Bayerischen Journalisten-Verbands)

2006.videojournalismus.org

Der erste und zunächst leider auch letzte Jahrgang des Projekts „Video- und Backpack-Journalismus“ am Institut für Journalistik der Uni Dortmund hat soeben seine Video-Website mit einigen Arbeiten veröffentlicht.

Im Großen und Ganzen ist das Seminar-Konzept aufgegangen: Ausgestattet mit der am Markt üblichen Technik für Videojournalisten haben acht Studierende gemeinsam mit mir als „Coach“ ein Jahr lang ausprobiert und gelernt, wie man solo Beiträge für das Fernsehen und das Internet produziert.

Ein paar Anmerkungen dazu gibt es hier.

Video-Interview mit Angela Merkel

Ich glaube, dass eine ganze Reihe von Leuten hier noch gar nicht so vertraut ist mit diesem Medium. Also wir haben es mehr so gemacht wie als wenn man eine Fernsehansprache hält, zum Beispiel eine Neujahrsansprache. Und dann habe ich aber gemerkt, dass es eine sehr große Resonanz gibt, und dann habe ich mich auch mit einigen darüber unterhalten, und dann ist mir bewusst geworden, dass es vielleicht doch noch etwas der neuen Möglichkeit und dem neuen Medium angepasst werden muss.

Bundeskanzlerin Angela Merkel über ihren Video-Podcast in einem Video-Interview, geführt von Katharina Borchert, gedreht und geschnitten von den Machern des Video-Blogs xolo.tv.

Videoeinbindung bei SpOn, Teil 5

Roman weist in einem Beitrag darauf hin, dass Video schauen online reine Glückssache ist. Er findet einige Beispiele für Videos, die in Artikel eingebunden werden oder sogar als Teaser-Bild auf Startseiten erscheinen, denen aber noch jegliche Anmoderation oder ein Hinweis auf den eigentlichen Inhalt des Stücks fehlt. Das ganze wird zusätzlich erschwert, wenn auch noch das Thumbnail nichts mit dem Inhalt des Clips zu tun hat. Dazu ein aktuelles Zidane-Beispiel in diesem Artikel, in dem man angesichts des Teasers und des Artikeleinstiegs zumindest einen Teil des Geständnisses von Zidane, einen Ausschnitt von der PK, o.ä. erwartet. Das Video aber hat „nur“ Kneipenatmo und viele Fans zu bieten…

Bürgerjournalisten verbessern / Links

Wenn Bürgerjournalismus Erfolg haben soll, gilt für ihn das gleiche wie für den „normalen“ Journalismus – er muss interessante Themen in attraktiver Darstellung bieten. Wenn professionelle Medien Bürgerjournalismus integrieren wollen, müssen sie die Citzen Journalists entsprechend anschieben. Das meinen zumindest viele, die sich in den USA mit dem Thema auseinandersetzen. Weiterlesen…

Washington Post, Video

„I use a video camera as my reporter’s notebook“, schrieb Jane Stevens vor vier Jahren im Online Journalism Review, als sie das Tätigkeitsprofil von „Backpack-Journalisten“ erklärte. Damals las sich das wie eine Beschreibung, die wegen des hohen technischen Anteils eher an den Job eines Producers erinnerte, nicht aber an den eines Journalisten.

Die Kamera als digitaler Notizblock des Reporters – eine interessante Vorstellung angesichts immer kompakterer Videokameras, die eine ständig bessere Aufnahmequalität liefern und dabei einfach zu bedienen sind. Bei der Washington Post scheinen Jane Stevens Worte jetzt Gehör zu finden. Denn laut Washingtonian Online sind bereits 50 Reporter der Zeitung mit kleinen, digitalen Videokameras ausgestattet – und es werden mehr.

James Brady, executive editor der Washingtonpost.com, wird mit den Worten zitiert:

We would buy the cameras and give them to reporters to shoot still pictures, record voice, or shoot video. It’s a triple-threat device. It adds a whole different dimension than you can get on the print side.

Das Material landet aufbereit in Photos & Video auf der Website der Washington Post. Und sieht gar nicht mal schlecht aus.

(gefunden bei Medianerds.de)

SpokesmanReview.com, Videos

The Spokesman Review ist eine Zeitung im Nordwesten der USA mit einer Auflage irgendwo zwischen 100.000 und 250.000. Sie könnte vielen hiesigen Zeitungen als Vorbild dienen, wie man den schleichenden Prozess vom bedruckten Papier hinein ins Web zu einem vollständig multimedial arbeitenden Informations-Anbieter über die Jahre hinweg gestalten kann.

Unter anderem setzt die Zeitung auch auf individuell produzierte Videos – ein Trend, der sich in Deutschland so langsam erst bei einigen größeren Nachrichten-Sites durchsetzt.

Colin Mulvany war 17 Jahre lang als Fotograf für den Spokesman Review tätig – heute ist er Multimedia-Redakteur und hat Video für sich als neue Möglichkeit für das Storytelling entdeckt. Hauptsächlich veröffentlicht er seine Geschichten im Video Journal der Zeitung.

Wie sein Weg vom Fotografen zum Videographer und Multimedia-Redakteur aussah, welche Probleme unterwegs auftauchten, wie sich seine Arbeitsweisen verändert haben und mit welcher Technik er arbeitet, beschreibt er in einem lesenswerten Interview mit dem Online-Magazin Sports Shooter.

(gefunden bei Medianerds.de)

Mit Bewegtbildern und PR-Drachen klarkommen

Professor Klaus Meier, Hochschule Darmstadt
Hoffnungsvoll startete 2001 in Darmstadt der erste Journalismus-Studiengang, der sich auf das Medium Online konzentrierte – direkt in die große Job-Krise hinein. Jetzt bessert sich die Lage – und Darmstadt hat längst seine ersten Absolventen auf den Markt gebracht. Professor Klaus Meier berichtet im Interview mit onlinejournalismus.de, wo sie heute sind und was sie aus Darmstadt mitgenommen haben. Weiterlesen…

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